E. Thiery : : In einer kleinen Stadt in Frankreich. - Öl/Pappe

E. Thiery :

In einer kleinen Stadt in Frankreich

Öl auf starker Pappe, unten rechts signiert : E. Thiery.

Wohl 1900-1920er Jahre.

Bildmaß : 35 × 27 cm.

Vereinzelte Farbaussparungen, die den Malgrund zum “Mitspielen” bringen (m.E. keine Beschabungen, wie vielleicht im ersten Moment auch angenommen werden könnte).

Auf der Rückseite von jüngerer Hand “Edmond Thiery 1875 – 1946”,
ob diese Zuschreibung zutreffend ist, muß offen bleiben.





Hans Prähofer (1920 Traunstein-Mühldorf am Inn - 2005 München : Vor den Bergen

Hans Prähofer (1920 Traunstein – Mühldorf am Inn – 2005 München :

Vor den Bergen.

Acryl auf Platte,
oben rechts signiert und datiert : 1971.

Bildgröße : 66 × 180 cm
In schlichter weißer Leiste d. Zt. gerahmt,
diese in den Gehrungen nicht ganz plan sowie insgesamt etwas berieben.

Das übergroße, furiose Gemälde in schöner Erhaltung.

Das Bild kann nach kurzer Absprache gerne in unserem Ausstellungsraum in Wasserburg am Inn/Marienplatz 23 besichtigt werden.

Aufgrund der Größe ist ein Versand nicht möglich. Bis zu 100 km liefern wir aber persönlich/kostenlos. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entsprechend entgegen zu kommen.





Caspar Fürst (1900 Ellwangen 1977) : Frauenportrait. - Ölgemälde, 1928

Caspar Fürst (1900 Ellwangen 1977)

Frauenportrait.

Ein Bild der Neuen Sachlichkeit.

Öl auf Pappe,
oben links signiert und datiert : C. Fürst / (19)28.

Bildgröße : 43,5 × 51 cm
Rahmen : 58 × 66 cm

Erhaltung:
Die Malpappe durchgehend etwas gewellt/verbogen.
Am Bildoberrand ein fingerkuppengroßer Farbausbruch sowie (unter dem Rahmenfalz) kleinere in der Sicht nicht erkennbare Abplatzer).
Vier fingerkuppekleine Brüche der Malschicht, aber noch fest anhaftend (etw. oberhalb der rechten Schulter).

Die Rahmungestaltung wohl vom Künstler selbst. Holzuntergrund und Bemalung rundum etwas bestoßen und berieben.

Vita : “Fürst, Caspar, dt. Maler, Graphiker, *19.3.1900 Ellwangen, †6.6.1977 ebd. Sohn eines Wagnermeisters; gefördert durch den Ellwanger Zeichenlehrer Eduard Wengert. Stud.: bis 1923 KA Stuttgart, bei Heinrich Altherr und Christian Adam Landenberger, denen er freundschaftl. verbunden bleibt (1919 Akad.-Preis). Zu F.s Vorbildern gehören Adolf Hoelzel, Bernhard Pankok und Arno Waldschmidt. Mitbegr. der Stuttgarter Sezession und dort im eig. Atelier tätig. Teiln. am 2. WK, wo er beauftragt ist, sich in besetzten Gebieten mit Lsch. und Kriegsgeschehen künstler. auseinanderzusetzen; 1945-47 frz. Gefangenschaft; Zerst. des Ateliers in Stuttgart. Freundschaft mit Bernhard Manz, Johannes Lindenmaier und Karl-Heinz Knoedler. – V.a. Lsch., Portr., Figürl., Ansichten von Ellwangen und relig. Motive voller tiefempfundener Gläubigkeit in gedämpfter Palette (Öl, Aqu. und Kaseinfarben) und melod. Konturen, deren Wirkung zugleich ausdrucksstark und lyr. zart ist.
WERKE ELLWANGEN, Schloß-Mus. (Werke, die F. dem Gesch.- und Altertums-Ver. testamentar. vermachte). – AUSSTELLUNGEN E: 1975 Ellwangen, Bilderhaus Raible / 1978 Aalen, Rathaus (Retr.). – BIBLIOGRAPHIE Nagel, 1986; H.Ihme (Bearb.), Südwest-dt. Persönlichkeiten, III, St. 1997. – H.Steding, Ellwanger Jb. 33:1989/90, 177-191.” (Sven-Wieland Staps, in : AKL XLVI, 2005, 134).





Carl Otto Müller (1901 Coburg-1970 Kipfenberg/Mchn.) : Blumenstilleben

Carl Otto Müller (1901 Coburg-1970 Kipfenberg-Grösdorf/Mchn.) :

“Blumenstück am Fenster”

Öl auf Leinwand, monogrammiert und datiert (19)55.

Rückseitig (wie üblich) von C.O.M. betitelt,
mit vollem Namen signiert sowie nochmals datiert (19)55.

Bildgröße : 81 × 38 cm.
Rahmen : 91 × 48 cm.

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Der zeitgenössisch alte Rahmen hell/professionell übergangen.

Sehr stimmiger Gesamteindruck.

Zu Leben und Werk des Künstlers s. Wilhelm Rüdiger :
Der Maler Carl Otto Müller. – Ingolstadt [1976].





Otto Bauriedl (1879 München 1961) : Nebelhorn im Allgäu. - Öl/Leinwand

Otto Bauriedl (1879 München 1961)

“Dezembertag”
“Nebelhorn, Rubihorn i. Allgäu”

Öl auf Leinwand,
signiert und datiert : (19)16.

Bildgröße/Lichte : ca. 55 × 70 cm
Rahmen : ca. 75 × 90 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Der zeitgenössisch alte Rahmen mit kleinen Ausbesserungen (insgesamt stimmig).

Rückseitig eigenhändig betitelt, ortsbezeichnet, datiert und nochmals signiert sowie mit dem Wohnort Bauriedls d.Zt. : München-Harlaching.

“Kein Maler ist so reichhaltig in der Gemäldesammlung des DAV vertreten wie Otto Bauriedl” (Maike Trentin-Meyer, Erhaben und erobert. Katalog der Gemäldesammlung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins 1998, S. 93 ff., mit mehreren Farbabb.)





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Ansicht von Ulm über die Donau. - Öl auf Leinwand

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 in Ulm) :

“Ulmer Stadtbild”

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.

Rückseitiger Klebezettel mit Betitelung und Atelieradressse :
Otto Geigenberger München / Victor Scheffelstr. 22/4 (?) / Ulmer Stadtbild .

Bildgröße : ca. 73 × 101 cm.

Das Gemälde wurde professionell gereinigt. Unwesentliche Retuschen am Ober- und linken Seitenrand sowie eine kl. Stelle in der Himmelspartie (mit dem freien Auge in keiner Weise merklich, lediglich mit der Quarzlampe erkennbar.

Sehr schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Aufgrund der schieren Größe des Bildes ist ein Versand nicht möglich. Wir liefern aber persönlich bis zu 150 km kostenlos aus. – Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegen zu kommen.

Vita : “… Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. … Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen … ” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61)





Kurt Meyer-Eberhardt (1895 Leipzig - 1977 München) : Hunde im Zirkus

Kurt Meyer-Eberhardt (1895 Leipzig – 1977 München) : Zirkushunde

Mischtechnik (Tempera/Pastell), Papier auf starker Pappe.
Unten links monogrammiert.

Darstellung : 33,5 × 30 cm.

In guter Erhaltung. Die äußersten Ränder etwas fransig: Das Bild wurde aus einem (defekten) Rahmen entfernt u. die Abdeckungsstreifen sind tls. verblieben.
Bei einer allfälligen Neurahmung würden die kleinen Randläsuren ohnehin unter dem Falz fallen.

Die Rückenpappe mit starken Schnittspuren (ohne jeden Einfluß auf die Bildseite) sowie mit flüchtigen Hinweisen auf die Maltechnik (aus jüngster Zeit).

…. auch eine Studie über das vom Menschen abgewandte, geheime Leben der Tiere.





Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) : Waldstudie mit Buche

Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) : Waldstudie mit Buche

Öl auf Leinwand, auf Holzplatte aufgezogen,
signiert unten links : F. ENGEL.

Bildgröße : 34 × 25 cm
Rahmen : 38 × 29 cm

Die Studie in guter Erhaltung.
Der quergerippte Waschgoldrahmen rundum berieben und bestoßen
(insgesamt aber stimmig).

Die Abbildung ist aufgrund der Firnisspiegelung nur sehr ungenügend.

Schüler u.a. von Carl Raupp. Ab 1876 regelmäßig auf der Fraueninsel/Chiemsee. Zahlr. zeichnerische Einträge in der Künstlerchronik.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995], S. 361, (Farbabb. S. 189, dort auch die Signatur gut erkennbar).





Adolf Luntz (1875 Wien-1934 Karlsruhe) : Die alte Brücke. - Miniaturgemälde, 1925

Adolf Luntz (1875 Wien-1934 Karlsruhe) : “Die alte Brücke”

Öl auf Leinwand, alt auf Pappe aufgezogen, 1925.
Unten links signiert : Ad. Luntz

Miniaturgemälde : 9 × 12,5 cm (ohne Rahmen)
In unberührter Erhaltung.

Rückseitig offensichtlich eigenhändig :
Ad. Luntz / Karlsruhe : Baden / Hoffstr. 3 / “Die alte Brücke” // 1925.

An der Karlsruher Kunstakademie Meisterschüler von Gustav Schönleber.





Ludwig Voltz (1825 Augsburg – München) : Pferd im Gebirge. - Ölstudie

Ludwig Voltz (1825 Augsburg – 1911 München) : Pferde im Gebirge.

Öl auf Leinwand, alt auf starke Pappe aufgezogen.
Unten rechts monogrammiert : L. V. (mit Serifen).

Bildgröße : 33 × 29 cm.

Die kleine Studie mit den üblichen Altersspuren :
Geringe Bereibungen, kl. Fleckchen, die Bildränder unregelmäßig sowie mit Merkmalen früherer Rahmung (Falzabrieb).

Das Bild wirkt in natura wesentlich harmonischer/geschlossener als auf den Abbildungen hier; auch zeigt die Bergwiese ein kräftigeres Grün.

Die etw. auffällige Stelle auf dem Hinterschenkel des Pferdes weist nicht auf einen Abrieb der Malfläche hin, sondern vielmehr auf Spuren einer häufigen Einspannung des Arbeitspferdes.

Ludwig Voltz, Bruder von Friedrich Voltz. Studium an der Münchner Akademie. Tier- und Jagdmaler s. Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst im 19. Jh., Bd. 4, S. 306, dort auch ein Abb der Signatur mit den typ. Serifen, welche die Buchstabenstriche abschließen.





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: "Chinese Portrait". - Öl auf Leinwand

Vera Southby (verheiratet: Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”.

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Um 1925-1935.

Unten rechts signiert : SOUTHBY

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Darstellung : 40 × 50 cm – Rahmen : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute, passende Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.





Ernst Klinger (1900 Anzing - 1962 München) : Stilleben. - Öl/Leinwand, 1947

Ernst Klinger (1900 Anzing – 1962 München) : “Stilleben”

Öl auf Leinwand, signiert unten links.

Rückseitig mit Bleistiftdatierung : 1947.

Bildgröße/Keilrahmen : 60 × 80 cm.
Rahmen : 78 × 97 cm.

Das Gemälde wurde in der Sonderausstellung zum 30jährigen Bestehen der Künstlergemeinschaft “Neue Gruppe” im Rahmen der alljährl. Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst gezeigt.

Verso Klebezettel :
Große Kunstausstellung München 1977 /
Stilleben. Katalog-Nr. 546 (mit Abbildung).

Das Gemälde insgesamt in guter Erhaltung.
Ldiglich im rechten/oberen Zwickel kleine Leinwandwellung, die sich wohl durch eine nicht ganz gleichmäßige Aufspannung gebildet hat. Mittig rechts eine feine Spur von Krakelee, im Bildganzen kaum auffällig (s. Pfeile in Abb. 3).

Regelmäßig Ausstellungsbeteiligung an der Großen Kunstausstellung München / Haus der Kunst. Mitglied der “Neuen Gruppe”.





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Dynamische Komposition

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Dynamische Komposition [ohne Titel].

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert : (19)64.

Bildgröße : 50 × 68 cm.





Zuschreibung: Josua v. Gietl (1847 München 1922) : Hochsommer im Moos. - Ölstudie, um 1880-1900

Zuschreibung: Josua v. Gietl (1847 München 1922) : Hochsommer im Moos.

Öl auf Pappe (Studie), um 1880-1900.
Nicht signiert.

Erhaltung : Teils Bereibungen, teils kleinere Retuschen, die jedoch den Gesamteindruck nicht sehr stören.

Vita : Gietl, Josua von, dt. Maler, Jurist, *28.10.1847 München, †10.5.1922 ebd. (begr. auf dem Alten südl. Friedhof). Sohn des Franz Xaver Ritter von G. und der Anna Maria, geb. Pasch. 1858-68 Maximiliansgymnasium in München; Stud.: Univ. München Rechts-Wiss., dann Malerei an der KA bei Wilhelm von Lindenschmit d.J., Adolf Lier und Josef Wenglein. Um 1880 bei Dachau, in der nördl. Umgebung von München (Allach, Lohhof), in Oberbayern (Chiemsee) sowie im Salzkammergut (Gosau) tätig. Beschickte ab 1883 die jährl. Glas-Pal.-Ausst. und des KV in München, ab 1893 die Große Berliner Kunst-Ausst. und 1886 die Jubiläums-Ausst. in Berlin. Mitgl. der Münchner Künstler-Genossenschaft und der Vrg Münchner Aquarellisten. – Typ. Vertreter der späteren Münchner Freilichtmalerei. Die Ölskizzen der 1880er Jahre, die in der Umgebung von Dachau entstanden, zeigen Lsch.-Ausschnitte und Menschen-Darst. in raschem, lockerem Farbauftrag: meist mittelformatige Lsch.-Bilder, häufig mit bäuerl. Motiven als Staffage. Es dominieren großflächige, bewölkte und überwiegend sommerl. Himmel über einem tiefliegenden, weiten Horizont, in dem gelegentl. die Silhouetten von Dörfern auftauchen …”. (Siegfried Weiß, in AKL LIII, 2007, 440)





Ankauf/Kommission: Bücher-Graphik-Gemälde-Antiquitäten-Kuriosa zu Wasserburg am Inn. - Wasserburger Künstler/Maler: Carl Staudt/Otto Geigenberger/Hermann Schlittgen/Joseph Pilartz/Max Arthur Stremel/Klaus Honauer ...

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Wir kaufen (bzw. nehmen in Kommission) stets Gemälde, alte Stiche, moderne Original-Graphik, wertvolle Bücher, Antiquitäten
sowie Kuriosa, die zu Wasserburg am Inn und der ganzen Umgegend (bis zum Chiemsee) Bezug haben.

Gustav Eichhorn (1857 Au/bei Aibling – 1928 Wasserburg/Inn)
Rudolf Engelberger (1908 Gabersee – 1985 Wasserburg a. Inn)
Hans Friedrich (1890 Leipzig – 1976 Wiesbaden)
Hans/Hanns Ganser (1897 – Wasserburg – 1970)
August Geigenberger (1875 Wasserburg am Inn – 1909 München)
Otto Geigenberger (1881 Wasserburg – 1946 Ulm)
Karl Hofmann (*1880 Aschaffenburg)
Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Wasserburg – 1979 Wasserburg)
Viktor Käß (1911 Pasing/München – 1998 Wasserburg)
Josef Kellner (1876 Wien – 1929 Schwaz)
Fritz Köll (1884 Wasserburg – 1958 Pasing/München)
Joseph Kollmar (1909 München 1961)
Joseph Pilartz (1891 Köln – 1974 Wasserburg a. Inn)
Willy/Willi Reichert (1937 München)
Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg/Inn)
Joseph Springer (1812 Wasserburg 1870)
Karl/Carl Staudt (1884 Elberfeld – 1930 Toledo)
Max Arthur Stremel (1859 Zittau – 1928 Ulm – tätig in Wasserburg am Inn)
Max Trelano (1824 Wasserburg 1899)
Karl Wähmann (1897 Finkenstein – 1981 Steppach/bei Wasserburg am Inn)

Angebote bitte mit Preisangabe.





[Anonymus] : Backgammon. Gesellschaft im Rokokosalon am Spieltisch. - Aquarellminiatur

Backgammon im Rokokosalon.
Ein Herr und drei Damen der Gesellschaft am Spieltisch.

Miniatur.
Aquarell auf Papier, nicht signiert.

Um 1920 (sog. 2. Rokoko).

Darstellung : ca. 5,5 × 7 cm (der helle Oberrand stellt die Decke dar).
Rahmen : 10 × 12,5 cm (feines Holzsrähmchen orig. beschnitzt)

Die Darstellung selbst in schöner Erhaltung.
Alt auf eine Unterlage montiert.

Schäden an Unterlage und Rähmchen.

- Die Unterlage schadhaft (rechts starke Beschabung, die Zierlinien mehrfach gebrochen, einzelne beschäd.Teile derselben haften am Glas fest).

- Seitlicher Bruch am Rähmchen geleimt (vorderseitig nicht merklich).
Die Rückseite wurde geöffnet u. wieder verschlossen





Unser Ausstellungsraum in Wasserburg am Inn : Marienplatz 23/Ecke Brucktor/Unter den Bögen

Gemälde Alte Stiche/Moderne Graphik Bücher Antiquitäten Kuriosa





Zuschreibung : Walter Schulz-Matan (1889 Apolda-1965 Schiers/Schweiz) : Figur

Zuschreibung : Walter Schulz-Matan (1889 Apolda-1965 Schiers/Schweiz)

Figur, schreibend.

Öl auf Hartfaser,
rückseitig datiert (1950) und signiert.

Bildgröße : 50 × 80 cm.

Erhaltung : Die Oberfläche des Gemäldes berieben und mit feinen Kratzern.
In der üblichen Betrachterdistanz allerdings wohl kaum sehr störend.

Da uns Matan-Bilder aus der Spätzeit nicht bekannt sind, möchten wir das Bild aus Vorsichtsgründen W. Schulz-Matan lediglich “zuschreiben”. Das soll aber nicht heissen, dass wir irgendeinen Grund hätten, an der Signatur zu zweifeln.





Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen - 1979 Wasserburg/Inn) : Landschaftsstudie (wohl bei Rieden/Soyen)

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Kleine Landschaftsstudie mit schweren Wolken (wohl bei Rieden/Soyen).

Aquarell.
Unten links signiert u. datiert : 1964.

Darstellung : ca. 12 × 18 cm.
Blatt : 13,5 × 20,5 cm.

Blattränder leicht lichtschattig, rückseitig gebräunt.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Blumenstrauß. - Aquarell

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 in Ulm) :

Blumenstrauß

Aquarell, unten rechts signiert.
Rückseitig Atelierstempel : München, v. Scheffelstraße […]

Passepartoutausschnitt : 48 × 54,5 cm.
Blattgröße : 63 × 69 cm.

Das Blatt in der linken Ecke mit einer Knickspur – nicht allzu auffällig.

Vita : “… Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. … Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen … ” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61)





Willy Reichert (*1937 München - lebt/arbeitet in Wasserburg am Inn) : Schmetterlinge. - Öl/Hartplatte, 1960

Willy Reichert (*1937 München – lebt/arbeitet in Wasserburg a. Inn)

Schmetterlinge

Öl auf Hartfaserplatte.
Unten rechts signiert und datiert : (19)60.

Darstellung : 54 × 39 cm.
Rahmen: 63 × 48 cm.

In schöner, unberührter Erhaltung.
Zeittypischer, schlichter Rahmen.





[Anonymus] : Wasserburg am Inn : Blick auf St. Jakob - Öl auf Malpappe

[Anonymus] : Wasserburg am Inn : Blick auf St. Jakob.

Öl auf starker Malpappe, ohne Signatur.

Bildgröße : 48,5 × 34 cm
Neu gefertigter Vergolderrahmen (Polimentvergoldung).

In der stark pastos ausgeführten Himmelspartie stärkere Krakelee,
die sich aber nicht unharmonisch in das Bildganze einfügt.

Denkbar eine Zuschreibung an Emil Böhm :
“Böhm, Emil (Emil Karl August), dt. Maler, *4.9.1873 München, †22.7.1958 ebd. Studium in München : 1888-91 KGS; 1891 bei Simon Hollósy an dessen privater Kunstschule; 1891-1901 ABK bei Johann Herterich, Paul Höcker und Franz von Defregger. 1899 reiste B. nach Venedig, 1902 nach Budapest und Thüringen, 1903-1904 nach Florenz und Rom. Bis 1939 war B. Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft …” (Ludwig Tavernier, in : AKL XII, 1996, 135).

Eine Abbildung, bei der das Motiv (Kirche von oben) in ähnlicher Weise angeschnitten ist, findet sich im Artikel über Emil Böhm, in H. Ludwig (Hrsg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Maler. – Bd. 5. – S. 100-102.





Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing

Hans Huber-Sulzemoos :

Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe, signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
“Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Aflons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.”

Darstellung : 35 × 50 cm. – Ohne Rahmen.

Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. nicht glänzend).
Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Druckstellen,
die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch nicht sehr stören.
Die im Bild verteilten hellen Stellen (bes. im Acker) dürften maltechnisch bedingt sein.

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : “Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …”

Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien, Rimsting





Willi (Willy) Weber (1895 - Ludwigshafen am Rhein - 1959): Pfälzer Winzer

Willi (Willy) Weber (1895 Ludwigshafen am Rhein 1959) : “Pfälzer Winzer”

Öl auf Malpappe, unten links signiert u. datiert (19)33.

Bildgröße : 50,5 × 39 cm (ohne Rahmen).

Rückseitig mit Betitelung und Widmung des Künstlers :
“WWeber / ‘Pfälzer Winzer’ / Herrn Huber* zum Andenken /
Gewidmet Nov. 1940”.

In guter Erhaltung. – Lediglich minimale Kratzerchen/Bereibungen.
Bei den offenen Partien handelt es sich um kontrollierte Auslassungen.

Pfälzer- und Chiemseemaler. Von 1919-1955 im Sommer in Gstadt,
Mitglied der Frauenwörther. Häufige Aufenthalte auf der Herreninsel (Schlosshotel Huber*).

Bibliograph. Referenz : Bruckmanns Lexikon der der Münchner Kunst, VI, 459.





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Marciana Elba. - Federzeichnung

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

“Marciana Elba”.

Federzeichnung auf Transparentpapier.
Unten rechts ortsbezeichnet und signiert.

Unter Passepartout und Glas gerahmt.

Darstellung (Sichtmaß, ohne Passep.) : 29,5 × 39,5 cm.
Rahmen : 49 × 57,5 cm.

Das Papier an den Passepartouträndern leicht wellig. Einige minimale, schwache Altersfleckchen.

Der schwarze, stark glänzend lackierte Rahmen etwas berieben, sonst in guter Erhaltung.

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).






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