Portraitstudie
Öl auf Pappe, nicht signiert.
Auf der Rückseite einige alte handschriftliche Notate von fremder Hand (Datierung nach ihrem Tod),
teils schwer leserlich, teils gelöscht :
[1]901 v. Eugenie Munk … / Mchn. 3. Dec. 1922
Darstellung : 38 × 37 cm
Rahmen der Zeit : 52 × 52 cm
In der rechten oberen Ecke ca. 4 × 3 cm große Fehlstelle der Pappe! Im Profil ist noch sehr deutlich die Bleistiftunterzeichnung zu erkennen. Das Bild ist ungereinigt / unrestauriert.
Vita : Eugenie Breithut-Munk war die Gattin des Landschaftsmalers Peter Breithut. Ausbildung erfolgte u.a. unter Friedrich Sturm, Karl Karger, Felician Frhr. von Myrbach u. Alois Delug. Ab 1900 freischaffend in Wien. (Fuchs, Österreichische Maler d. 19. Jahrhunderts : A-K, Erg.-Bd. 1).
Eine jünger Quelle mit einem Hinweis auf die Malerin :
“ … Die erste Malschule für Frauen in Wien wurde von Franz Pönninger (1832-1906) im Jahre 1874 gegründet … Obwohl die Schule durch mehr als dreissig Jahre Bestand hatte, sind in der spärlichen Literatur nur einige wenige Damen genannt, die bei Pönninger ihre (erste) Ausbildung erhielten. Es sind die Künstlerinnen Marie Ertl (*1837), Luise von Milbacher (*1845), Eugenie Munk (*1867), Louise Schön (*1848) und Isa Jechl (*1873) …” (Werner J. Schweiger, Malschulen von und für Frauen [in Österreich], Ariadne-Projekt der Österr. Nationalbibliothek, Stand 28.10.08)
345 EUR