Blick auf Würzburg
Öl auf Leinwand, unten rechts signiert.
Bedeutendes Monumentalgemälde : 100 × 120 cm
Lediglich in der Himmelspartie ganz gering kleine Austupfungen (Retuschen). Sehr guter Gesamteindruck.
Der breite, goldfarbene Rahmen aus jüngerer Zeit in schöner Erhaltung. Alle Gehrungen geschlossen, keine Abplatzungen, lediglich teils minimalste Bereibungen.
“Der Künstler hielt sich seit 1906 in München auf und studierte dort an der Technischen Hochschule und anschließend in Berlin Bauingenieur. Durch den Ersten Weltkrieg wurde er aus dem Studium gerissen und wendete sich autodidaktisch der Malerei zu. Er unternahm Studienreisen durch Europa und an die See. Auf der Weltausstellung in Paris 1937 war er mit vier Gemälden vertreten und erhielt die Goldmedaille … Er war Vorstandsmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und von 1964 bis 1965 ihr l. Präsident. Erich Mercker war ein Industrie-, Landschafts- und Städtemaler … In den Firmen MAN, Gute-Hoffnungs-Hütte, Dortmunder Union, Gummiwalzwerk Nürnberg, in der Wilhelmshütte und diversen anderen Produktionsstätten entstanden viele seiner Gemälde … Ein gemäßigter Impressionismus, bei dem die Details gut erkennbar bleiben, kennzeichnet seinen Stil … – Ausst.Kat. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München. Kunst und Technik in den 20er Jahren, München 1980, S. 273. – Ausstellungs-Katalog Klostergalerie, Fürstenfeldbruck. Pasinger Maler, 1981/82. – Ausstellungs-Katalog Galerie Gronert, München. – Erich Mercker. Ausstellung zum 100. Geburtstag. Bearb. von Stefanie und Thomas Kamm, München 1991/92 … – Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst , Band 6, S. 76-78, mit Abbildungen)
Jüngere Referenzliteratur : Volkmar von Pechstaedt. Erich Mercker. Landschafts- Industrie- und Städtemaler. – Göttingen 2003.
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