Am Gartenzaun
Öl auf Leinwand, unten links signiert
(neben der Hausbank).
Bildgröße : 30 × 42 cm
Rahmen : 59 × 71 cm (!)
Dünne, winzige Kratzer am äußersten linken Rand
(im Bereich der Haustüre), sonst in unberührt
schöner Erhaltung. (Unter der Quarzlampe geprüft)
In einem sehr breiten, alten Rahmen mit Echtgoldvorschub und Rumpelleiste – in der Art der “Oberndorfer” Gemälderahmen. Hinter Glas mit Abstandhalter zum Bild. Minimale Ausbesserung an einer Leistenkante.
Literatur : Carolin Raffelsbauer: Paul Hey – der Maler heiler Welten. Eine kultur- und literaturgeschichtliche Untersuchung zur illustrativen Gebrauchskunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 2 Bände. – München, 2007. – Reihe : Kulturgeschichtliche Forschungen, Band 30, herausgegeben von Dietz-Rüdiger Moser).
“Kaum ein Künstler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen Wilhelminischem Kaiserreich und Zweiter Republik erreichte eine solche Breitenwirkung wie der Münchener Maler und Illustrator Paul Hey … Paul Hey wurde am 19. Oktober 1867 in München als Sohn des Musikpädagogen Julius Hey (»Der kleine Hey«), eines Zu- und Mitarbeiters Richard Wagners, geboren. Sein Großvater mütterlicherseits war der Begründer der Vergleichenden Märchenforschung, der Göttinger Indologe Theodor Benfey, ein Zeitgenosse und Kollege von Jakob und Wilhelm Grimm. Den größten Teil seines Lebens verbrachte Paul Hey, abgesehen von einigen Studienreisen in verschiedene Länder Europas und Malexkursionen nach Franken, in seiner Geburtsstadt, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts nach Gauting bei München zog, wo er am 14. Oktober 1952 im Alter von fast 85 Jahren starb … Wer sich mit Paul Heys Bildern beschäftigt, betritt das ganze Universum einer weithin versunkenen Welt …” (Verlagsanzeige)
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