Öl auf Papier, auf starker Pappe.
Signiert unten rechts : L. W. Grossmann
Bildgröße : 56 × 47 cm (schlicht gerahmt)
Minimale, kleine Kratzer, die im Bildganzen nicht auffallen. Das Bild ist offensichtlich in einem schnellen, spontanen Malakt entstanden. Teils sind noch Veränderungen während des Malvorgangs erkennbar.
Vita : “Großmann, Ludwig Wilhelm (Ludwig), dt. Maler, *25.5.1894 Straßburg, 30.1.1960 (Unfall) München. Bruder von Rudolf G. Kommt auf Empfehlung von Lucien Girny wohl um 1909 erstmals nach Paris. Anschl. auf der KGS in Straßburg bei Georg Daubner und Carl Jordan und in Berlin bei Emil Orlik. 1912 erstmals in München an der städtischen Gewerbeschule bei Hans Fleischmann; 1913 erneut in Paris. Ab 1914 als Freiwilliger Kriegsdienst. 1917-21 Gefangenschaft. Danach wieder in München. 1922 oo Johanna Kanoldt, Tochter des Malers Edmund Friedrich Kanoldt und Schwester des Malers Alexander Kanoldt. Gründungs-Mitgl. des Berufs-Verb. Bild. Künstler und 1947 der Neuen Gruppe. Lsch., Städtebilder und Blumenstücke in neoimpressionistischer Manier. / WERKE BERLIN, NG: Die blaue Blume. DRESDEN, GG NM: Berg-Lsch. b. Reichenhall. MÜNCHEN, PM: 8 Gem. Lenbachhaus: 15 Gem. / AUSSTELLUNGEN E: 1962 München, KV. / BIBLIOGRAPHIE Vo2, 1955; Vo5, 1961. Bauer/Carpentier II, 1985; Davidson II.2, 1992; Münchner Maler V, 1993; Schweers II, 2002. R.W. Eichler, Künstler und Werke, M. 1968; R.Netzer, L.W.G. Ein Schwabinger Maler, M. 1968; A.Sailer, Die Kunst und das schöne Heim 66:1968(10)469-473; GG Dresden Neue Meister (K), D. 1987; I.Netta (Bearb.), Das Gedächtnis öffnet seine Tore. Die Kunst der Gegenwart im Lenbachhaus München (K), Ostfildern-Ruit 1999; U. Zeller (Ed.), Die dt. Beitr. zur Bienn. Venedig 1895-2007, Köln 2007.” (Susanna Partsch, in : AKL LXIII, 2009, 198)
Weitere Literatur : Horst Ludwig (Hrsg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Münchner Maler im 19. Jahrhundert”, Band 5 (mit Abb.)
500 EUR