Künstler im Erdinger Land

Carl Hans Schrader-Velgen (1876-1945) : Am Waldrand (Akt)

“Am Waldrand”

Oel auf sehr starker Malpappe.
Unten rechts signiert und datiert :
“Schrader-Velgen / 1930”

Bildgröße : 39 × 51 cm.
Französischer Impressionistenrahmen : 50 × 62 cm

Rückseitig Klebezettel mit eigenhändigem,
handschriftlichen Titel-Eintrag
sowie typographischem Adressenvermerk
“Professor Carl Hans Schrader-Velgen / München”.

In sehr schöner, ganz unberührt frischer Erhaltung
(u.a. unter der Quarzlampe geprüft).

V i t a : Schrader-Velgen stammt aus Hannover, wo er auch die Kunstgewerbeschule besuchte. 1897 erfolgte die Aufnahme des Studiums in München bei Paul Höcker. (Der Eintrag in die Matrikel der Akademie der Bildenden Künste lautet – noch ohne Namenszusätze – schlicht auf “Hans Schrader”). Als P. Höcker noch im gleichen Jahr die Akademie verläßt, wechselt er zu Ludwig von Herterich und geht schließlich an die private Malschule von Anton Ažbe. Ateliergemeinschaften unterhält er mit Christian Landenberger und Max Mayrshofer. Seit 1911 ist er auch Mitglied der “Münchner Secession”. Zahlreiche Beschickungen der Ausstellungen im Glaspalast ab 1905 (mehrfach mit Abbildungen im Katalog, Abtl. Secession); 1913 Goldmedaille mit dem Gemälde “Heißer Tag”. Von 1918-1931 (mit Ausnahme der Jahre 1922-1925) im Ausschuß (Jury) der Secession (u.a. neben Hugo von Habermann, Albert von Keller, Franz von Stuck, Julius Diez, Ludwig von Herterich, Fritz Erler und Angelo Jank). – 1923 Teilnahme auch an der Großen Kunstausstellung Düsseldorf (Städtischer Kunstpalast). – Ein photogaphisches Gruppenbild der Jury (mit Schrader-Velgen) aus dem Jahr 1927 findet sich in : “Die Scholle. Eine Künstlergruppe zwischen Secession und Blauer Reiter”, hrsg. von Siegfried Unterberger mit Felix Billeter und Ute Strimmer. – München 2007, S. 239. – 1925 erhält er den Professorentitel, ab dann arbeitet C.-H. Schrader-Velgen in den Sommermonaten bevorzugt in Wartenberg (Landkreis Erding).

Literatur :

Rainer Weiß, in : Carl-Hans Schrader-Velgen und Wartenberg.
Begleitpublikation zur Ausstellung in der Strogenhalle, 1. – 5. November 1995.

Stefanie Kamm, in : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst.
Band 6, S. 316-318 (mit 4 Abbildungen davon 1 blattgroß in Farbe).

Wir sind stets am ANKAUF von Gemälden des Künstlers
Carl Hans Schrader-Velgen sowie seiner Ehefrau
Hedwig Schrader-Olbrich (auch Hedwig Olbrich-Schrader) interessiert.

1800 EUR





Carl Hans Schrader-Velgen (1876-1945) : Rückenakt. - Ölgemälde, signiert

Rückenakt : “Das Modell”

Öl auf starker Malpappe, unten links signiert “Schrader-Velgen”.
Ohne Datierung (wohl um 1925-1930).

Bildgröße : 53,5 × 39,5 cm
Rahmen : 66 × 53 cm

Eleganter Vergolderrahmen
(Weißgold auf rötlichem Bolus, mit Einschubleiste).

Rückseitig Klebezettel mit wohl eigenhändigem,
handschriftlichen Titel-Eintrag “Das Modell”
sowie typographischem Adressenvermerk
“Professor Carl Hans Schrader-Velgen / München”.

Rundum in schöner, frischer Erhaltung.

V i t a : Schrader-Velgen stammt aus Hannover, wo er auch die Kunstgewerbeschule besuchte. 1897 erfolgte die Aufnahme des Studiums in München bei Paul Höcker. (Der Eintrag in die Matrikel der Akademie der Bildenden Künste lautet – noch ohne Namenszusätze – schlicht auf “Hans Schrader”). Als P. Höcker noch im gleichen Jahr die Akademie verläßt, wechselt er zu Ludwig von Herterich und geht schließlich an die private Malschule von Anton Ažbe. Ateliergemeinschaften unterhält er mit Christian Landenberger und Max Mayrshofer. Seit 1911 ist er auch Mitglied der “Münchner Secession”. Zahlreiche Beschickungen der Ausstellungen im Glaspalast ab 1905 (mehrfach mit Abbildungen im Katalog, Abtl. Secession); 1913 Goldmedaille mit dem Gemälde “Heißer Tag”. Von 1918-1931 (mit Ausnahme der Jahre 1922-1925) im Ausschuß (Jury) der Secession (u.a. neben Hugo von Habermann, Albert von Keller, Franz von Stuck, Julius Diez, Ludwig von Herterich, Fritz Erler und Angelo Jank). – 1923 Teilnahme auch an der Großen Kunstausstellung Düsseldorf (Städt. Kunstpalast). – Ein photogaphisches Gruppenbild der Jury (mit Schrader-Velgen) aus dem Jahr 1927 findet sich in : “Die Scholle. Eine Künstlergruppe zwischen Secession und Blauer Reiter”, hrsg. von Siegfried Unterberger mit Felix Billeter und Ute Strimmer. – München 2007, S. 239. – 1925 erhält er den Professorentitel, ab dann arbeitet C.-H. Schrader-Velgen in den Sommermonaten bevorzugt in Wartenberg (Landkreis Erding. – Erdinger Künstler /Erdinger Maler.

Literatur :

Rainer Weiß, in : Carl-Hans Schrader-Velgen und Wartenberg.
Begleitpublikation zur Ausstellung in der Strogenhalle, 1. – 5. November 1995.

Stefanie Kamm, in : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst.
Band 6, S. 316-318 (mit 4 Abbildungen davon 1 blattgroß in Farbe).

Wir sind stets am ANKAUF von Gemälden des Künstlers
Carl Hans Schrader-Velgen sowie seiner Ehefrau
Hedwig Schrader-Olbrich (Signaturen u.a. auch Hedwig Olbrich-Schrader oder Olbrich-Schr.) interessiert.

1800 EUR





Carl Hans Schrader-Velgen (1876-1945)

Flußlandschaft mit Brücke (bei Wartenberg)

Oel auf sehr starker Malpappe.
Unten links signiert : “Schrader-Velgen”

Bildgröße : 50,5 × 70,5 cm
Gerahmt : 72 × 92 cm

Alter Besitzvermerk auf der Rahmenrückseite.

Vita : Schrader-Velgen stammt aus Hannover, wo er auch die Kunstgewerbeschule besuchte. 1897 erfolgte die Aufnahme des Studiums in München bei Paul Höcker. (Der Eintrag in die Matrikel der Akademie der Bildenden Künste lautet – noch ohne Namenszusätze – schlicht auf “Hans Schrader”). Als P. Höcker noch im gleichen Jahr die Akademie verläßt, wechselt er zu Ludwig von Herterich und geht schließlich an die private Malschule von Anton Ažbe. Ateliergemeinschaften unterhält er mit Christian Landenberger und Max Mayrshofer. Seit 1911 ist er auch Mitglied der “Münchner Secession”. Zahlreiche Beschickungen der Ausstellungen im Glaspalast ab 1905 (mehrfach mit Abbildungen im Katalog, Abtl. Secession); 1913 Goldmedaille mit dem Gemälde “Heißer Tag”. Von 1918-1931 (mit Ausnahme der Jahre 1922-1925) im Ausschuß (Jury) der Secession (u.a. neben Hugo von Habermann, Albert von Keller, Franz von Stuck, Julius Diez, Ludwig von Herterich, Fritz Erler und Angelo Jank). – 1923 Teilnahme auch an der Großen Kunstausstellung Düsseldorf (Städt. Kunstpalast). – Ein photogaphisches Gruppenbild der Jury (mit Schrader-Velgen) aus dem Jahr 1927 findet sich in : “Die Scholle. Eine Künstlergruppe zwischen Secession und Blauer Reiter”, hrsg. von Siegfried Unterberger mit Felix Billeter und Ute Strimmer. – München 2007, S. 239. – 1925 erhält er den Professorentitel. Ab 1925 arbeitet C.-H. Schrader-Velgen in den Sommermonaten bevorzugt in Wartenberg und Umgebung (Landkreis Erding) – häufig mit Motiven an Strogen u. Sempt.

Literatur :

Rainer Weiß, in : Carl-Hans Schrader-Velgen und Wartenberg.
Begleitpublikation zur Ausstellung in der Strogenhalle, 1. – 5. November 1995.

Stefanie Kamm, in : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst.
Band 6, S. 316-318 (mit 4 Abbildungen davon 1 blattgroß in Farbe).

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Josef Mühlbeck (1878-1948)

Das Herderhaus in Bergham (bei Erding).

Öl auf Leinwand.

Unten rechts signiert, bezeichnet und datiert, “Mühlbeck / Vötting / [19]14”.

Bildgröße : 21,5 × 26,5 cm
In aufwendigem Vergolderrahmen aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts.

Die kräftige Brauntonigkeit mit pointierten Lichtern u. wenigen “bunten” Akzenten zeigt die Herkunft des Malers aus der Schule von Joseph Wenglein.

Auf dem Keilrahmen von alter Hand (eigenhändig?) bezeichnet “Schäferhaus in Aufhausen / No. 8”.

Joseph Mühlbeck wurde in Simbach am Inn geboren.
Die Ortsbezeichnung “Vötting” (heute ein Ortsteil von Freising) unterhalb der Signatur weist auf den Wohnort des Künstlers zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes hin. – Literatur : Horst Ludwig (Hrsg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19. Jahrhundert. – Band 6, Seite 97 (mit Abbildung) – Thieme/Becker, Bd. XXV, S. 213.





Carl Hans Schrader-Velgen (1876-1945)

“Badende Frauen”

Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert “1923”.

Rückseitig auf der Leinwand zudem mit schöner, großformatiger Figurenstudie

Bedeutendes, großformatiges Hauptwerk.

Bildgröße : 98 × 113 cm
In schwerem, alten Vergolderrahmen : 123 × 136 cm

Auf der Rahmenrückseite mit Bleistift (offensichtlich eigenhändig) betitelt,
nochmals mit dem Namenszug versehen sowie mit dem Ateliervermerk
“München / Franz Josephstr. 14”.
(In Dresslers Kunsthandbuch, 9. Jahrgang, findet sich für das Jahr 1930 noch die gleiche Münchner Atelier-Anschrift).

Vita : Schrader-Velgen stammt aus Hannover, wo er auch die Kunstgewerbeschule besuchte. 1897 erfolgte die Aufnahme des Studiums in München bei Paul Höcker. (Der Eintrag in die Matrikel der Akademie der Bildenden Künste lautet – noch ohne Namenszusätze – schlicht auf “Hans Schrader”). Als P. Höcker noch im gleichen Jahr die Akademie verläßt, wechselt er zu Ludwig von Herterich und geht schließlich an die private Malschule von Anton Ažbe. Ateliergemeinschaften unterhält er mit Christian Landenberger und Max Mayrshofer. Seit 1911 ist er auch Mitglied der “Münchner Secession”. Zahlreiche Beschickungen der Ausstellungen im Glaspalast ab 1905 (mehrfach mit Abbildungen im Katalog, Abtl. Secession); 1913 Goldmedaille mit dem Gemälde “Heißer Tag”. Von 1918-1931 (mit Ausnahme der Jahre 1922-1925) im Ausschuß (Jury) der Secession (u.a. neben Hugo von Habermann, Albert von Keller, Franz von Stuck, Julius Diez, Ludwig von Herterich, Fritz Erler und Angelo Jank). – 1923 Teilnahme auch in der Großen Kunstausstellung Düsseldorf, im Städtischen Kunstpalast) mit einem ebenfalls “Badende Frauen” betitelten Bild. – Ein photogaphisches Gruppenbild der Jury (mit Schrader-Velgen) aus dem Jahr 1927 findet sich in : “Die Scholle. Eine Künstlergruppe zwischen Secession und Blauer Reiter”, hrsg. von Siegfried Unterberger mit Felix Billeter und Ute Strimmer. – München 2007, S. 239. – 1925 erhält er den Professorentitel. Ab 1925 arbeitet C.-H. Schrader-Velgen in den Sommermonaten bevorzugt in Wartenberg (Landkreis Erding).

Literatur :

Rainer Weiß, in : Carl-Hans Schrader-Velgen und Wartenberg.
Begleitpublikation zur Ausstellung in der Strogenhalle, 1. – 5. November 1995.

Stefanie Kamm, in : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst.
Band 6, S. 316-318 (mit 4 Abbildungen davon 1 blattgroß in Farbe).