Künstler in Österreich/Tirol
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : "Luimes im Stubaital" (Tirol)
Aquarell, unten rechts signiert, rückseitig eigenhändig ortsbezeichnet.
Blattgröße : 36,5 × 51 cm
In der Himmelspartie und in den Bergen schwache Stockfleckchen, die aus der üblichen Betrachtungsinstanz wohl kaum stören dürften. Ansonsten in schöner, farbfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.
Carl Kessler “Der beliebte Landschaftsmaler, von dem auch der Prinzregent eine Arbeit besaß, besuchte die Königlich-Sächsische Kunstgewerbeschule in Dresden, wo er in den Winterhalbjahren 1892/93 und 1898/99 als Schüler unter anderem für »Buntdruck« eingetragen ist. Seit 1899 ist er auch in München nachweisbar. (D)esselben Jahres hat er sich auf der Münchner Akademie für die Naturklasse von Karl Raupp immatrikuliert. Im Gegensatz zu diesem Chiemseemaler, der seine stimmungsvollen Landschaften durch genreartige Staffage belebte, konzentrierte sich Kessler ganz auf die Natur an sich. Seit 1910 etwa spezialisierte er sich auf Winterlandschaften, auch einige Städteansichten sind von ihm bekannt. Kessler wird in der zeitgenössischen Kunstkritik als Meister des Aquarells gerühmt, er hat aber auch Gemälde erstellt. Seine besondere Vorliebe galt Motiven aus den bayerischen Alpen, Tirol oder der Schweiz. Er legte besonderen Wert darauf, die jeweilige Lichtstimmung im Bild festzuhalten, blieb aber in seinen Landschaftsdarstellungen trotzdem vedutenhaft genau. Kessler beschickte von 1911 bis 1931 als Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft fast regelmäßig die Ausstellungen im Glaspalast. [Im Einzelnen konnten wir folg. Ausstellungsbeteiligungen feststellen : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab; Anmerkung. d. Verf.]. 1911 war er auf der Dresdner Aquarell-Ausstellung vertreten. 1920 zeigte die Münchner Künstlergenossenschaft neun Ölgemälde und 23 Aquarelle von Kessler im Alten Nationalmuseum. Kessler hatte sich 1901, als sich die Luitpoldgruppe von der Genossenschaft abspaltete, den »Achtundvierzig« angeschlossen, die innerhalb des Vereins eine betont konservative Richtung vertraten. Der Künstler unterhielt in der Kanalstraße ein eigenes Atelier und lebte ab 1919 auch in Heimstetten bei Feldkirchen. – LITERATUR: Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Berlin 1930, S. 503. – Ausst.-Kat. Altes Nationalmuseum, München. Gemälde aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luit-pold von Bayern, München 1913, S. 33. – Ausst.-Kat. Karl Kessler, Ständige Kunst-Ausstellung der Münchner Künstler-Genossenschaft, München 1920. – Lorenz Josef Reitmeier, Dachau. Der berühmte Malerort. Kunst und Zeugnis aus 1200 Jahren Geschichte vorgestellt in zwölf Themen mit Nachträgen zur Trilogie »Dachau – Ansichten aus zwölf Jahrhunderten« und einer Dachauer Künstlerliste, München 1990, S. 167. – WERKAUSWAHL: München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen: »Blick auf Kufstein«. – München, Städtische Galerie im Lenbachhaus: »Braunwalder Alpe im Winter«; »Wintermorgen in Klosters«; »Vorfrühling«; »Stuben am Arlberg«; »Vorfrühling im Wetterstein«.” (Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. 5, S. 458 f., mit 2 Abbildungen).
195 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Inntalblick in Mösern (bei Telfs, Tirol)
Das Inntal im Frühling
Aquarell, signiert unten rechts : Carl Kessler / Mmünchen.
Rückseitig eigenhändig ortsbezeichnet
Bildgröße : 35,5 × 50,5 cm. – Nicht datiert : um 1925-1930.
In unberührt schöner Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt, daher farbfrisch wie am ersten Tag.
Carl Kessler “Der beliebte Landschaftsmaler, von dem auch der Prinzregent eine Arbeit besaß, besuchte die Königlich-Sächsische Kunstgewerbeschule in Dresden, wo er in den Winterhalbjahren 1892/93 und 1898/99 als Schüler unter anderem für »Buntdruck« eingetragen ist. Seit 1899 ist er auch in München nachweisbar. (D)esselben Jahres hat er sich auf der Münchner Akademie für die Naturklasse von Karl Raupp immatrikuliert. Im Gegensatz zu diesem Chiemseemaler, der seine stimmungsvollen Landschaften durch genreartige Staffage belebte, konzentrierte sich Kessler ganz auf die Natur an sich. Seit 1910 etwa spezialisierte er sich auf Winterlandschaften, auch einige Städteansichten sind von ihm bekannt. Kessler wird in der zeitgenössischen Kunstkritik als Meister des Aquarells gerühmt, er hat aber auch Gemälde erstellt. Seine besondere Vorliebe galt Motiven aus den bayerischen Alpen, Tirol oder der Schweiz. Er legte besonderen Wert darauf, die jeweilige Lichtstimmung im Bild festzuhalten, blieb aber in seinen Landschaftsdarstellungen trotzdem vedutenhaft genau. Kessler beschickte von 1911 bis 1931 als Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft fast regelmäßig die Ausstellungen im Glaspalast. [Im Einzelnen konnten wir folg. Ausstellungsbeteiligungen feststellen : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab; Anmerkung. d. Verf.]. 1911 war er auf der Dresdner Aquarell-Ausstellung vertreten. 1920 zeigte die Münchner Künstlergenossenschaft neun Ölgemälde und 23 Aquarelle von Kessler im Alten Nationalmuseum. Kessler hatte sich 1901, als sich die Luitpoldgruppe von der Genossenschaft abspaltete, den »Achtundvierzig« angeschlossen, die innerhalb des Vereins eine betont konservative Richtung vertraten. Der Künstler unterhielt in der Kanalstraße ein eigenes Atelier und lebte ab 1919 auch in Heimstetten bei Feldkirchen. – LITERATUR: Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Berlin 1930, S. 503. – Ausst.-Kat. Altes Nationalmuseum, München. Gemälde aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luit-pold von Bayern, München 1913, S. 33. – Ausst.-Kat. Karl Kessler, Ständige Kunst-Ausstellung der Münchner Künstler-Genossenschaft, München 1920. – Lorenz Josef Reitmeier, Dachau. Der berühmte Malerort. Kunst und Zeugnis aus 1200 Jahren Geschichte vorgestellt in zwölf Themen mit Nachträgen zur Trilogie »Dachau – Ansichten aus zwölf Jahrhunderten« und einer Dachauer Künstlerliste, München 1990, S. 167. – WERKAUSWAHL: München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen: »Blick auf Kufstein«. – München, Städtische Galerie im Lenbachhaus: »Braunwalder Alpe im Winter«; »Wintermorgen in Klosters«; »Vorfrühling«; »Stuben am Arlberg«; »Vorfrühling im Wetterstein«.” (Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. 5, S. 458 f., mit 2 Abbildungen). – SW : Sicilia
185 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Rattenberg am Inn / Tirol
Kleine Oelstudie auf Malpappe, nicht signiert, jedoch eigenhändig unten links ortsbezeichnet sowie rückseitig mit Nachlaßstempel.
Bildgröße : 18,5 × 25 cm
Am linken Bildrand winzige Farbabsplitterungen, die in der Abb. wesetlich deutlicher ins Auge fallen als “in natura”. Umlaufend leichte Markierungen der Rahmenkanten, welche bei einer erneuten allfälligen Rahmung wieder verdeckt würden.
Rattenberg, Bezirk Kufstein, Tirol, Österreich. Die kleinste Stadtgemeinde Österreichs.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.). – Alpinismus, Alpine Malerei, Bergmaler, Bilder vom Berg.
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Chemnitzer Hütter im Pitztal - Aquarell
“Chemnitzer Hütte i. Pitztal”
“Heute Rüsselsheimer Hütte”
Aquarell (Studie), vom Künstler eigenhändig ortsbezeichnet und datiert (11.6.30),
nicht signiert – jedoch Rückseitig mit Nachlaßstempel.
Blattgröße : 25 × 36,2 cm
Wie die allermeisten Arbeiten C. Kesslers auf “Schoellers Parole” Aquarellpapier.
Teils etwas angestaubt. Die Reißnagelspuren in den Ecken sind “original”, kein Mangel. Sehr farbfrisch, immer in einer Mappe aufbewahrt, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.
Carl Kessler “Der beliebte Landschaftsmaler, von dem auch der Prinzregent eine Arbeit besaß, besuchte die Königlich-Sächsische Kunstgewerbeschule in Dresden, wo er in den Winterhalbjahren 1892/93 und 1898/99 als Schüler unter anderem für »Buntdruck« eingetragen ist. Seit 1899 ist er auch in München nachweisbar. (D)esselben Jahres hat er sich auf der Münchner Akademie für die Naturklasse von Karl Raupp immatrikuliert. Im Gegensatz zu diesem Chiemseemaler, der seine stimmungsvollen Landschaften durch genreartige Staffage belebte, konzentrierte sich Kessler ganz auf die Natur an sich. Seit 1910 etwa spezialisierte er sich auf Winterlandschaften, auch einige Städteansichten sind von ihm bekannt. Kessler wird in der zeitgenössischen Kunstkritik als Meister des Aquarells gerühmt, er hat aber auch Gemälde erstellt. Seine besondere Vorliebe galt Motiven aus den bayerischen Alpen, Tirol oder der Schweiz. Er legte besonderen Wert darauf, die jeweilige Lichtstimmung im Bild festzuhalten, blieb aber in seinen Landschaftsdarstellungen trotzdem vedutenhaft genau. Kessler beschickte von 1911 bis 1931 als Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft fast regelmäßig die Ausstellungen im Glaspalast. [Im Einzelnen konnten wir folg. Ausstellungsbeteiligungen feststellen : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab; Anmerkung. d. Verf.]. 1911 war er auf der Dresdner Aquarell-Ausstellung vertreten. 1920 zeigte die Münchner Künstlergenossenschaft neun Ölgemälde und 23 Aquarelle von Kessler im Alten Nationalmuseum. Kessler hatte sich 1901, als sich die Luitpoldgruppe von der Genossenschaft abspaltete, den »Achtundvierzig« angeschlossen, die innerhalb des Vereins eine betont konservative Richtung vertraten. Der Künstler unterhielt in der Kanalstraße ein eigenes Atelier und lebte ab 1919 auch in Heimstetten bei Feldkirchen. – LITERATUR: Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Berlin 1930, S. 503. – Ausst.-Kat. Altes Nationalmuseum, München. Gemälde aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luit-pold von Bayern, München 1913, S. 33. – Ausst.-Kat. Karl Kessler, Ständige Kunst-Ausstellung der Münchner Künstler-Genossenschaft, München 1920. – Lorenz Josef Reitmeier, Dachau. Der berühmte Malerort. Kunst und Zeugnis aus 1200 Jahren Geschichte vorgestellt in zwölf Themen mit Nachträgen zur Trilogie »Dachau – Ansichten aus zwölf Jahrhunderten« und einer Dachauer Künstlerliste, München 1990, S. 167. – WERKAUSWAHL: München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen: »Blick auf Kufstein«. – München, Städtische Galerie im Lenbachhaus: »Braunwalder Alpe im Winter«; »Wintermorgen in Klosters«; »Vorfrühling«; »Stuben am Arlberg«; »Vorfrühling im Wetterstein«.” (Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. 5, S. 458 f., mit 2 Abbildungen). – Alpenverein, Alpenvereinshütten
A-6481 St. Leonhard, Plangeroß, Ampferkogel
155 EUR (verkauft)
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Bei Innsbruck / Tirol
Aquarell, nicht signiert,
jeoch eigenhändig ortsbezeichnet sowie mit
Nachlaßstempel verso.
Nicht datiert : um 1925
Darstellung (Aquarell) : ca. 25 × 25,5 cm – Blattgröße : 36 × 25,5 cm
Flüssige Studie in schöner Erhaltung, im unteren Drittel Bleistiftskizze.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. –
p(g). Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
90 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Gebirgsbach bei Saalbach
“Gebirgsbach b./Saalbach”
Kleines Aquarell, unten links signiert,
rückseitig eigenhändig ortsbezeichnet
Blattgröße : 17,5 × 25 cm
Das reizende, kleinformatige Aquarell in blütenfrischer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Saalbach-Hinterglemm, Gemeinde im Pinzgau, Bundesland Salzburg, Österreich
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Heiligenblut am Großglockner
“Heiligenblut”
Aquarell-Studie, nicht signiert,
aber rückseitig eigenhändig vom Künstler ortsbezeichnet
sowie mit Nachlaßstempel
Blattgröße : 25 × 36 cm
Locker angelegte Studie. In den Blattecken sowie am Oberrand mit “originalen” Stecknadelspuren. Teils leicht fleckig und auch etwas angestaubt, aber farbfrisch, da immer in einer Mappe aufbewahrt. Unmittelbar aus dem Nachlaß des Künstlers.
Heiligenblut am Großglockner, im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
165 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Hintersteiner See / Scheffau
“Hintersteiner See”
Aquarell, unten links eigenhändig betitelt,
rückseitig Nachlaßstempel.
Rückseitig auch noch mit Titelzusätzen :
“Scheffauer u. Treffauer / (W)ilder Kaiser”
Diese Beschriftung hat C. Kessler im hohen Alter hinzugefügt. Solche späteren Zusätze finden sich im Nachlaß immer wieder.
Blattgröße ca. 25,5 × 36 cm
(Blattränder ungleichmäßig beschnitten.)
In schöner, unberührter Erhaltung. Lediglich in der Himmelspartie mittig/oben ein kleiner, nur schwach merklicher Braunfleck.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
165 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Kitzbühel
“Kitzbühel”
Zwei Aquarell-Studien
- Aquarell im Hochformat mit der Ortsbezeichnug “Kitzbühel” auf der Vorderseite, diese stammt von Carl Kessler, wurde von ihm aber erst im hohen Alter nachgetragen. – Rückseitig Nachlaßstempel.
- Das Aquarell im Querformat trägt verso einen Stempel, den C. Kessler noch zu Lebzeiten selbst gelegentlich verwendet hat.
Blattgrößen : 34 × 22 cm und 14,5 × 23 cm
Aus dem Nachlaß des Künstlers. – Die Aquarelle wurde in einer Mappe aufbewahrt und sind deshalb farbfrisch wie am ersten Tag. Dennoch weist das kleine Aquarell einige Handhabungsspuren auf: oben rechts minimaler Eckabriß, unten re. kleine Schabstelle bzw. Bräunung.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
Der zeitgenössischen Kunstkritik gilt Carl Kessler als Meister des Aquarells.
Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
155 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Warth mit Widderstein
“Warth m(it) Wid(d)erstein”
Aquarell, unten rechts ortsbezeichnet,
rückseitig Nachlaßstempel.
Blattgröße : 22 × 32 cm
In der Himmelspartie links ganz schwache, kleine Stockfleckchen.
Die Bleistiftbegrenzung wurde vom Künstler selbst vorgenommen.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.
Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells.
Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
Schröcken, Gemeinde im österreichischen Bundesland Vorarlberg, im Bezirk Bregenz im hinteren Bregenzerwald. Bildet gemeinsam mit der Nachbargemeinde Warth eine bedeutende Skiregion. – SW: Alpenmaler, Bergmaler, Schneemaler.
155 EUR (verkauft)
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