Otto Gebler (1838 Dresden - 1917 München) : Schafe und Hütehund. - Öl auf Holz

Otto Gebler (1838 Dresden – 1917 München) :

Schafe und Hütehund

Öl auf Holz,
unten rechts signiert : Otto Gebler

Bild : 22 × 23 cm
Rahmen : 41 × 42 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung,
nur ganz unwesentliche/minimale Altersspuren.

Der gute Vergolderrahmen in der rechten unteren sowie linken oberen Gehrung mit feinen
“Haarrissen” in der Vergoldung.

Vita : “Gebler, Otto (Friedrich O.), Tiermaler, geb. 18. 9. 1838 in Dresden, † Febr. 1917 München. Seit 1854 Schüler der Dresdner Akad. 1858 ging er nach München, um bei dem Historienmaler Karl v. Piloty seine Studien zu vollenden […] Seitdem lebt er in München, ist Ehrenmitgl. der Akademie daselbst u. Professor. G. hat aufs gründlichste das Leben und Wesen der Tiere, namentlich der Schafe und der Hunde, studiert und sich zu einem der ersten Schilderer derselben herangebildet. Meister in der Beherrschung des Helldunkels, weiß er seinen Darstellungen oft auch einen liebenswürdigen humoristischen Zug zu verleihen. Von seinen zahlreichen Bildern dieser Art, die er seit 1864 in Berlin, Dresden u. München – bisweilen auch in Wien, Paris, London – ausstellte, gelangten mehrere in öffentl. Museen (u. a. Bautzen, Berlin [Nat.- Gal.], Danzig, Dresden, Karlsruhe, Leipzig. Mainz, Mannheim, München [N. Pinak.] u. Philadelphia). Eine Bleistiftzeichnung erwarb 1889 das Kupferstichkab. in Dresden. Mehrere seiner Bilder sind in den Meisterwerken der Holzschneidekunst, in der Leipz. Illustr. Zeit., in der Kunst für Alle, wie auch in den Kat. der genannten Galerien reproduziert. Matrikeln d. Dresdner Kunstakademie – H. W. Singer, Kstlerlex. II (1896). – v. Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrh. I (1891). – Das Geistige Deutschland, 1898. – Degener, Wer ist’s VII (1914). – Dioskuren 1862-64, 1869-73. – Zeitschr. f. bild. Kst u. Kstchron. I – XXIV. – Kst f. Alle 1885ff. II – VII. – Katal. d. Akad. Kstausst. Dresden 1855-58, 1865, 1870, 1884, 1885, 1894; der Akad.-Ausst. Berlin 1864, 1870, 1874, 1876, 1878, 1884, 1886, 1889; d. Gr. Kstausst. Berlin 1895, 1899, 1900, 1901; der Glaspal.-Ausst. München 1869, 1871, 1879, 1883, 1888, 1890, 1892, 1894-1904, 1911-1914. – Maillinger, Bilderchron. v. München IV (1888) 247. – Kat. d. im Text gen. Museen.”(Thieme/Becker).

Otto Gebler zählt zusammen mit Anton Braith und Heinrich von Zügel zu den bedeutensten “Schafmalern” der Münchner Schule.

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