Rudolf Riemerschmid (1873-1953) : Knabenbildnis. - Öl/Holz, signiert

Rudolph Riemerschmid (1873-1953) :

Knabenbildnis

Wohl der Sohn des Malers vor Chiemgauer Bergen.

Mischtechnik,
unten rechts signiert R/RIEMERSCHMID

Bildmaß (Lichte) : ca. 28 × 37 cm
Rahmen (Außenmaß) : 45 × 55 cm

Unter Glas gerahmt (mit Abstandhalter zum Bild).
Der Rahmen mit dem Etikett des Münchner Rahmenmachers “C. Blecken”.

Die Abstandhalter zum Glas sowie die fein ausgeführte Umbörtelung
der Bildränder kaum merklich (wenige Millimeter) sichtbar.

Bild und Rahmen insgesamt in schöner, sehr gepflegter Erhaltung.

Rudolf Riemerschmid, Vetter von Richard Riemerschmid, Mitglied der Münchner Secession, Ausstellungsbeteiligungen im Glaspalast und beim Künstlerbund. Schüler von Ludwig v. Zumbusch. In Aiterbach (Rimsting) am Chiemsee häufige Treffen u.a. auch mit Robert F. Curry, Edward Cucuel u. Leo Putz (s. Ruth Negendanck, Künstlerlandschaft Chiemsee. Fischerhude 2008, S. 123 f. (mit Abb.)

495 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Rothenburg ob der Tauber / Apothekerhof. - Öl/Leinwand

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Rothenburg ob der Tauber / Apothekerhof

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.
Nicht datiert, um 1925-1935.

Bildmaß : 50 × 68 cm
Ohne Rahmen.

Das Gemälde in sehr schöner, geradezu unberührter Erhaltung,
lediglich die Leinwandrückseite angestaubt.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

395 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Dynamische Komposition

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Dynamische Komposition [ohne Titel].

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert : (19)64.

Bildmaß : 50 × 68 cm.





Oskar Gansloser (1881 Pforzheim - tätig u.a. in Konstanz - 1945) : Die Kirchgasse in Ettlingen bei Nacht. - Öl/Leinwand

Oskar Gansloser (1881 Pforzheim – tätig u.a. in Konstanz – 1945)

Sternennacht. Nachtwächter in einem Altstadtgässchen

(Ettlingen mit der Martinskirche)

Unten rechts signiert in schöner Jugendstilschrift : O. Gansloser

Bildmaß : 65 × 40 cm
Rahmen : 71 × 45,5 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung, nur geringe Altersspuren.
Allerunterster und alleroberster Bildrand mit leichter Rahmenkantenbeschabung (siehe Abb. mit Signatur).

Das Nachtbild läßt sich nicht ganz einfach abbilden,
in natura wirkt das Bild harmonischer, in den Farben weniger hart.

Literatur : Carlo Karrenbauer : Maler sehen den Bodensee. – Konstanz 1991, S. 128 (Kurzeintrag).

450 EUR





ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz - 1964 Bad Kissingen) : Lido bei Genua. - Öl/Leinwand/Pappe

ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz – 1964 Bad Kissingen) :

“Lido bei Genua”

Öl auf Leinwand auf Pappe,
unten rechts signiert und datiert : A. Junge / 1925 (?)
Rückseitig betitelt.

Erhaltung :

An einigen Stellen die Leinwand von der Pappe gelöst und ganz leicht “angehoben”, aus dem Augenschein kaum bzw. eigentlich nicht merklich.

Der Rahmenausschnitt an einigen Stellen um einige Millimeter zu groß, so dass der Rand des Bild dort nicht ganz überdeckt wird (s. Pfeile Abb. 6).

Vita : “August Alfred Junge (* 29. Januar 1886 in Görlitz; † 21. Juli 1964 in Bad Kissingen war ein deutscher Filmarchitekt mit herausragender Karriere beim britischen Film. – Junge hatte 18-jährig als Schauspieler am Stadttheater seiner Heimatstadt Görlitz begonnen und spielte in der Folgezeit an Provinzbühnen (so zum Beispiel in Oberschlesien, wo er rund um das Jahr 1908 sein Domizil in Beuthen aufgeschlagen hatte).

Nach Kunststudien in Italien
kam Junge nach Berlin, wo er als Bühnenbildner an der dortigen Staatsoper und am Staatstheater arbeitete.

1920 stieß er zum Film. Dort assistierte Junge zunächst dem erfahrenen Architekten-Kollegen Paul Leni, ab 1923 zeichnete er als Chefarchitekt selbst verantwortlich. – Ein früher Förderer Alfred Junges wurde der Regisseur E. A. Dupont, für den der Görlitzer unter anderem die Bauten zu dessen berühmtestem Film Variété entwarf. Daneben war er vor allem für die Regisseure Hans Steinhoff und Erich Waschneck aktiv. Dupont und Junge gingen Ende 1927 nach England, um zwei Filme (Moulin Rouge und Nachtwelt) umzusetzen. Im Anschluss daran kehrten beide wieder nach Berlin zurück. Zwei weitere England-Engagements brachte das Team 1930 erneut auf die Britischen Inseln. Die dort entstandenen Kontakte führten 1932 zu Junges Entschluss, sich in London niederzulassen. Junge wurde am 22. Oktober 1946 eingebürgert.
Die Erfolge in England. – Er fand sofort Anschluss an die britische Filmindustrie und arbeitete zunächst für die Firma Gaumont. Neben zahlreichen schwächeren Filmen designte Junge auch mehrmals die Kulissen für Alfred Hitchcock (dessen Nebenwerk Waltzes from Vienna und die frühen Thriller Der Mann, der zuviel wußte und Jung und unschuldig). Mit dem betulichen Abenteuerstoff King Solomon’s Mines, der vorlagegerechten Adaption von A. J. Cronins sozialkritischem Roman Die Zitadelle und der vielbeachteten, gefeierten Lehrer-Biographie Auf Wiedersehen, Mr. Chips arbeitete sich Junge an die Spitze britischer Filmarchitekten. – 1942 begann eine überaus erfolgreiche Kooperation mit dem Regie- und Produktions-Duo Michael Powell (mit dem er bereits im Jahrzehnt zuvor erstmals zusammengearbeitet hatte) und Emeric Pressburger, für das Alfred Junge in den kommenden vier Jahren einige der vorzüglichsten Farbfilm-Großproduktionen dieses Jahrzehnts ausstattete. Vor allem seine Dekorationen zu dem romantischen Fantasy-Märchen Irrtum im Jenseits – besonders erwähnenswert: die Himmel-Sequenzen, die Junge mit seinem Landsmann Hein Heckroth entwarf – und das im Himalaya-Gebirge in Nordindien angesiedelte Nonnen- und Schuldrama Schwarze Narzisse, für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, gehörten zu den Spitzenleistungen britischer Filmarchitektur der 1940er Jahre. – Nach der Auszeichnung mit dem Akademiepreis benannte die amerikanische Filmgesellschaft MGM Junge zum Leiter der Design-Abteilung ihrer britischen Dependance. In dieser Eigenschaft überwachte er in den kommenden Jahren alle in Großbritannien gedrehten MGM-Produktionen in Bezug auf ihre künstlerische Gestaltung. Seine besten Spätwerke als Szenenbildner umfassten vor allem historische Stoffe, allen voran die beiden prunkvollen Ritterfilme Ivanhoe und Die Ritter der Tafelrunde mit Robert Taylor in der jeweiligen Hauptrolle. Nach dem kommerziellen Misserfolg des als Comeback von David O. Selznick konzipierten, überaus kostspieligen und ambitionierten Hemingway-Remakes In einem anderen Land zog sich Junge 1957 im Alter von 71 Jahren aus dem Filmgeschäft zurück.” (Wikipedia)





[Anonymus] : Die Willibaldsburg bei Eichstätt (Altmühltal). - Öl/Leinwand/Pressspan. - 1963/69

[Anonymus] :

Die Willibaldsburg bei Eichstätt (Altmühltal).

Öl auf Leinwand / auf Pressspan plan aufgezogen, dat. (19)63 od. (19)69.
Die Signatur konnte nicht entziffert werden (P…)

Bildmaß : 38 × 48 cm

Die Bildfläche in guter Erhaltung.
Lediglich am unteren re. “Rahmen-Eck” rückseitig kleine Bestoßung.

Ein furios expressives Gemälde bei dem nicht die topographische Genauigkeit im Vordergrund steht, aber dennoch ein gültiger Eindruck der Altmühljuralandschaft erzeugt wird.





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Wallgau mit Wetterstein. - Aquarell, ca. 1925-1935

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wallgau mit Wetterstein”

Aquarell, signiert,
rückseitig eigenhändig ortsbezeichnet.
Um 1925-1935

Darstellung/Blatt : ca. 36,5 × 50,5 cm.

In der oberen Hälfte es linken Bildrandes feines/vertikales Papierfältchen. Die äußersten Ecken etwas angestoßen (s. Abb. 2).

Wallgau in Sommer, Winter und v.a. Spätwinter, ein Motiv, das C. Kessler immer wieder aufs Neue angegangen ist.

Umgebung : Krün, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Ohlstadt, Jachenau, Schlehdorf, Schwaigen, Garmisch-Partenkirchen, Ettal, Kochel am See, Großweil, Oberammergau, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee, Riegsee

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

175 EUR





Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Im Donaumoos (?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

Im Donaumoos (?)

Aquarell, unten links signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste (Kastenrahmen), dürfte wohl vom Künstler selbst so ausgesucht worden sein.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß leicht übergangen.

Bild und Rahmen in gepflegt stimmiger Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf den Abbildungen zu sehen sind, haben rein wiedergabetechn. Gründe.

225 EUR





Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Talblick (Altmühltal?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

“Talblick”

Auf der Rahmenleiste rücks. so bezeichnet.
Der gegenüberliegende Höhenrücken legt nahe, dass es sich um
einen Blick ins Altmühltal handelt.

Aquarell, unten rechts signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste. Die Rahmung stammt offensichtl. vom Künstler selbst.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß übergangen.

Das leichte Altersspuren zeigende Passepartout (kleine Pünktchen u. zwei minimale Wasserrändchen an der äußersten Unterkante) wurde belassen.

Bild und Rahmen in einer gepflegten, stimmigen Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf der Abb. mit Rahmen zu sehen sind, haben abbild.-techn. Gründe.

195 EUR





Inge Scharl (~ 1938 Neuburg a. d. Donau - 1998) : Küchenstilleben / Zwiebelsück. - Öl auf Leinwand, 1981

Inge Scharl (~ 1938 Neuburg a. d. Donau – 1998) :

Küchenstilleben / Zwiebelstück

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert und datiert (19)81.

Bildmaß : 18 × 24 cm
Rahmen : 29 × 35 cm

Das kleine Gemälde in unberührt schöner Erhaltung.
Wuchtiger, tiefgekehlter, rustikaler, alter Rahmen (durchaus passend).

Inge Scharl war zusammen mit ihrem Ehemann, Rudolf Scharl, 24 Jahre im Künstlerring Eichstätt aktiv; in Neuburg gehörten beide zu den Mitbegründern der “Neuburger Zwölf”.

Die Abb. ohne Rahmen stellt das Bild farbrichtiger dar, als diejenige mit Rahmen.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : St. Antönien/Graubünden. - Öl auf Leinwand (Studie)

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

St. Antönien / Graubünden

Öl auf Leinwand (Studie),
nicht signiert.

Bildmaß/Leinwand : 30 × 40 cm.

Bildseitig ortsbezeichnet, verso Nachlaßstempel.

Ca. 1920-1930.

Auf der bloßen Leinwand, ohne Keilrahmen etc.
Typisch für Studien die Nadeleinstiche in den äußersten Ecken.
Insgesamt in schöner/unberührter Erhaltung.

Alpine Malerei. Schneebilder. Bergbilder. Alpenmaler.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).





Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.)

Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert u. ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
“Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Aflons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.”

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).
Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Druckstellen,
die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch nicht sehr stören.
Die im Bild verteilten hellen Stellen (bes. im Acker) dürften maltechnisch bedingt sein.

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit angenehmem Altersschmelz.

Vita : “Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …”

Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien, Rimsting, Wasserburg am Inn

375 EUR





ZUSCHREIBUNG : Feri/Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Locarno/Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert, die größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno” (die Ortsbez. unterhalb des Rahmenfalzes).

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen (v.a. die Gehrungen mit deutl. Altersspuren).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert an Ferdinand Schwarz, genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien), vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts (F. Schwarz, eigentl. ein Aquarellist; die stark graphische Auffassung, die sich in den beiden kleinen Gemälden ausdrückt, läßt aber die Hand von Feri Schwarz nicht ganz unwahrscheinlich erscheinen).





Paul Hey (1867 München - 1962 Gauting), Zuschreibung : PALSWEIS (Gem. Bergkirchen/bei Dachau). - Tempera, wohl 1940er Jahre

Paul Hey (1867 München – 1962 Gauting), Zuschreibung :

Palsweis mit der Kirche St. Urban.

Erinnerert sehr an Paul Hey.

Tempera, wohl Anfang/Mitte 1940-er Jahre.

Ohne Signatur oder sonstiger Bezeichnung.
Bildmaß : 34 × 65 cm. Auf starkem Karton.

Die weiße Umrandung an zwei Seiten beschnitten, Kanten gering berieben.
Die Farbauslassungen, die den Malgrund durchscheinen/mitspielen lassen (v.a. in der Himmelspartie), sind beabsichtigt.

Insgesamt in sehr ansprechender Erhaltung.

Die beiden Detailabbildungen sind wesentlich farbrichtiger als die Gesamtaufnahme.

Palsweis, Gemeinde Bergkirchen/Olching/Lk. Dachau.

265 EUR





Bartholomäus Wappmannsberger (1894 Prien 1984) : Junge Chiemgauerin. - Öl auf Leinwand auf Hartfaser

Bartholomäus Wappmannsberger (1894 Prien 1984)

Junge Chiemgauerin, Mandoline spielend.

Öl auf Leinwand/Hartfaserplatte, unten links signiert.

Bildmaß/Sichtmaß : 50 × 49 cm
Rahmen : 62,5 × 60 cm

Das Gemälde (im Stil der Neuen Sachlichkeit) in schöner Erhaltung.
Rahmen der Zeit (kleine Bereibungen/Bestoßungen v.a. an den Außenschenkeln).

Gemeinsame Lehrzeit mit dem gleichaltrigen, späteren Chiemseemaler Hiasl-Maier Erding in Prien. In der Auffassung erinnert das Portrait sehr an den Aiblinger Maler Sepp Hilz.

Literatur : Karl J. Aß: Bartholomäus Wappmannsberger 1894-1984. Kirchenmaler – Landschafter – Porträtist – Krippenmaler. Prien 1995.

Bitte beachten : Kein Versand, aber wir liefern das Gemäle bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich/kostenlos aus.

330 EUR





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Blumenstrauß. - Aquarell

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 in Ulm) :

Blumenstrauß

Aquarell, unten rechts signiert.
Rückseitig Atelierstempel : München, v. Scheffelstraße […]

Passepartoutausschnitt : 48 × 54,5 cm.
Blattmaß : 63 × 69 cm.

Das Blatt in der linken Ecke mit einer Knickspur – nicht allzu auffällig.

Vita : “… Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. … Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen … ” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61)





Willy Reichert (*1937 München - lebt/arbeitet in Wasserburg am Inn) : Schmetterlinge. - Öl/Hartplatte, 1960

Willy Reichert (*1937 München – lebt/arbeitet in Wasserburg a. Inn)

Schmetterlinge

Öl auf Hartfaserplatte.
Unten rechts signiert und datiert : (19)60.

Darstellung : 54 × 39 cm.
Rahmen: 63 × 48 cm.

In schöner, unberührter Erhaltung.
Zeittypischer, schlichter Rahmen.