Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Talblick (Altmühltal?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

“Talblick”

Auf der Rahmenleiste rücks. so bezeichnet.
Der gegenüberliegende Höhenrücken legt nahe, dass es sich um
einen Blick ins Altmühltal handelt.

Aquarell, unten rechts signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste. Die Rahmung stammt offensichtl. vom Künstler selbst.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß übergangen.

Das leichte Altersspuren zeigende Passepartout (kleine Pünktchen u. zwei minimale Wasserrändchen an der äußersten Unterkante) wurde belassen.

Bild und Rahmen in einer gepflegten, stimmigen Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf der Abb. mit Rahmen zu sehen sind, haben abbild.-techn. Gründe.

95 EUR





[Anonymus] : Damenakt (Studie). - Öl auf Pappe, um 1900/1920

[Anonymus] :

Damenakt (Studie)

Öl auf starker Pappe,
unten rechts signiert (für uns nicht entzifferbar).

Rückseitig ein Stempel,
eindeutig lesbar : B(uda)Pest

Etwa um 1900- 1920.

Bildmaß : 40 × 25 cm.

Übliche, geringe Altersspuren.
Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

Typische Akademiestudie, mit Stand- und Spielbeindarstellung.

275 EUR





[Anonymus] : Im Waldinneren. - Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen, wohl um 1900-1914

[Anonymus] :

[Im Waldinneren]

Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftl. eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / “für Lydia”

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich an die Auffassung der nah gesehenen Bäume von Albert Weisgerber, “Sommertag” von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen.

195 EUR





Attr. : George Bertin Scott (Scott de Plagnosses, Paris 1873-1942) : Reiterangriff/Attaque avec des cavaliers. - Huile sur toile / Öl auf Leinwand

Zuschreibung / Attribution :

George Bertin Scott (Paris 1873-1942), Scott de Plagnosses :

Attaque avec des cavaliers
Reiterattacke / Reiterangriff (Studie)

Öl auf Leinwand / Huile sur toile
unten rechts signiert / Signé en bas à droite

Bildmaß : 38 × 46 cm

Erhebliche Erhaltungseinschränkungen :

- In der Bildmitte zwei große Leinwandschlitze. Deux grandes fentes dans la toile

- Am Unterrand längsseits Farbabplatzung, die Anschlüsse jedoch gefestigt, weitere Absplitterungen nicht zu befürchten.

- Die Signatur nur rudimentär erhalten. Signature seulement rudimentaire.

175 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Unbek. Kirche. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Hohenf… ert” (unbek. Kirche)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen leicht geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen/v.a. seitlich sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Hohenf…ert” 1853 Franz Serafin Kreißl”

145 EUR





Attr. Charlotte Price (1796-1868) : (Bad) Ragaz (Schweiz): Aquarell / Watercolour (Charlotte Price Collection), ca. 1857

Attr. Charlotte Price (1796-1868) :

“Ragatz – From my window in Hotel Hof Ragatz. Sept. 22. Room 45.”

Aquarell über Bleistift, ca. 1857.

Nicht signiert, dabei akribisch ortsbezeichnet sowie mit Monats- u. Tagesdatum versehen,
verso von fremder Hand eine Datierung : “Circa 1857”,

Rückseitig von späterer Hand / On the reverse from later hand :
“From the Charlotte Price Collection / Unfinished Sketches / Volume 8 p. 52 (Switzerland), circa 1857”

Bildmaß : 19 × 26,5 cm
Unterlage : 25 × 36 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Alt auf Unterlagenpapier aufgezogen,
dieses an Oberrand und unterer Ecke mit Abrissen.

Watercolor over pencil, on the reverse from later hand attribution
to the Charlotte Price Collection.

155 EUR





[Anonymus] : Teresa von Avila (1515-1582). - Öl auf Leinwand, 18. Jahrhundert

[Anonymus] :

Teresa von Avila (1515-1582)

Öl auf Leinwand, 18. Jh.

99 × 88 cm, ungerahmt.

Die spanische Mystikerin und Gründerin des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen
in jugendlichem Alter, in Ordenstracht und mit den ihr zugehörigen Attributen.

Teils unwesentliche Farbabreibungen, feiner Altersschmelz.

350 EUR





[Anonymus] : Gravasalvas (Graubünden/Maloja/Oberengadin/Sils). - Bleistift, tls. weißgehöht

[Anonymus] :

“Gravasalvas”

Kt. Graubünden, Bez. Maloja, Kreis Ober Engadin, Gem. Sils

Bleistiftzeichnung auf olvivfarbenem Papier, teils weißgehöht,
ortsbezeichnet und datiert : 3/8 1921.
Signatur nicht entziffert.

Bildmaß (Umrahmung) : 25,5 × 35,5 cm
Blatt : ca. 28,5 × 39 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.
Blattkanten etwas lichtrandig, die rechten äußersten Ecken mit Japan hinterlegt.

Pencil drawing heightened in white, dated 3/8 1921. Signature lower right unreadable.
Outer edges right backed, otherwise in very fine condition

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Wallgau/bei Krün. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Sommerliches Wallgau

Aquarell,
signiert unten rechts,
Um 1920-1935.

Bildgröße : 37 × 51 cm

Erhaltung : Am linken u. rechten Rand jeweils ein kleiner/geschlossener Einriß (so gut wie nicht merklich),am Oberrand rechts ebefalls eine kleine Rißschließung (dort gering auffällig),
sonst in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Umgebung : Krün, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Ohlstadt, Jachenau, Schlehdorf, Schwaigen, Garmisch-Partenkirchen, Ettal, Kochel am See, Großweil, Oberammergau, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee, Riegsee

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.)

(reserv.)





Nachlass Ankauf : Bücher, Graphik, Gemälde, Antiquitäten mit Bezug zu Wasserburg am Inn. - Wasserburger Künstler/Maler: Carl Staudt/Otto Geigenberger/Hermann Schlittgen/Joseph Pilartz/Max Arthur Stremel/Klaus Honauer/Gustav Eichhorn u.v.a.

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Wir kaufen aus Nachlässen stets Gemälde, alte Stiche, moderne Original-Graphik, wertvolle Bücher, Antiquitäten
sowie Kuriosa, die zu Wasserburg am Inn und dem ganzen Chiemgau (bes. Chiemsee) Bezug haben.

Gustav Eichhorn (1857 Au/bei Aibling – 1928 Wasserburg/Inn)
Rudolf Engelberger (1908 Gabersee – 1985 Wasserburg a. Inn)
Hans Friedrich (1890 Leipzig – 1976 Wiesbaden)
Hans/Hanns Ganser (1897 – Wasserburg – 1970)
August Geigenberger (1875 Wasserburg am Inn – 1909 München)
Otto Geigenberger (1881 Wasserburg – 1946 Ulm)
Karl Hofmann (*1880 Aschaffenburg)
Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Wasserburg – 1979 Wasserburg)
Viktor Käß (1911 Pasing/München – 1998 Wasserburg)
Josef Kellner (1876 Wien – 1929 Schwaz)
Fritz Köll (1884 Wasserburg – 1958 Pasing/München)
Joseph Kollmar (1909 München 1961)
Joseph Pilartz (1891 Köln – 1974 Wasserburg a. Inn)
Willy/Willi Reichert (1937 München)
Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg/Inn)
Joseph Springer (1812 Wasserburg 1870)
Karl/Carl Staudt (1884 Elberfeld – 1930 Toledo)
Max Arthur Stremel (1859 Zittau – 1928 Ulm – tätig in Wasserburg am Inn)
Max Trelano (1824 Wasserburg 1899)
Karl Wähmann (1897 Finkenstein – 1981 Steppach/bei Wasserburg am Inn)





Oskar Gansloser (1881 Pforzheim - tätig u.a. in Konstanz - 1945) : Die Kirchgasse in Ettlingen bei Nacht. - Öl/Leinwand

Oskar Gansloser (1881 Pforzheim – tätig u.a. in Konstanz – 1945)

Sternennacht. Nachtwächter in einem Altstadtgässchen

(Ettlingen mit der Martinskirche)

Unten rechts signiert in schöner Jugendstilschrift : O. Gansloser

Bildmaß : 65 × 40 cm
Rahmen : 71 × 45,5 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung, nur geringe Altersspuren.
Allerunterster und alleroberster Bildrand mit leichter Rahmenkantenbeschabung (siehe Abb. mit Signatur).

Das Nachtbild läßt sich nicht ganz einfach abbilden,
in natura wirkt das Bild harmonischer, in den Farben weniger hart.

Literatur : Carlo Karrenbauer : Maler sehen den Bodensee. – Konstanz 1991, S. 128 (Kurzeintrag).

275 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Berner Oberland. - Großes Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Berner Oberland”
Tiefverschneit, im Vordergrund eine Almhütte und alter Bergahorn

Aquarell über Bleistift,
signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.
Nicht datiert : wohl zwischen : 1935-1950.

Darstellung/Blatt : 51 × 72,5 cm.
Auf sehr kräftigem Aquarellpapier.

Erhaltungsmängel : Das Blatt mit überaus zahlreichen, jedoch nicht allzu großen/starken Stockflecken,
merklich eigentl. nur in den Weißpartien und aus nächster Nähe; in der üblichen Betrachterdistanz zu einem so großen Blatt
wohl kaum allzu störend.

Trotz der Stockflecken : Ein Prachtblatt von insgesamt immer noch sehr ansprechenden Erhaltung,
insbesondere farbfrisch wie am ersten Tag.

Die offene Malweise deutet auf eine spätere Arbeit Carl Kesslers hin.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

265 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Rochuskapelle bei Biberwier (bei Reutte/Tirol)- Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Rochuskapelle bei Biberwier (Bez. Reutte/Tirol)

Aquarell, unten links signiert,
um 1925-1935.

Blattmaß : 73 × 51 cm.

Ein Prachtblatt von beeindruckender Größe!

Erhaltungseinschränkungen : In in der Himmelspartie teils mit ganz schwachem Anflug von Stockfleckchen,
aus der üblichen Betrachterdistanz kaum merklich – ansonsten in farbfrischer Erhaltung wie am ersten Tag –
immer in Mappen aufbewahrt.

Vita : 1876 in Coburg geboren. Besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

275 EUR





Ankauf : Chiemseemaler (bzw. Gemälde vom Chiemsee und Chiemgau)

Wir sind stets interessiert am Ankauf von Chiemseemalern.

Wir suchen u.a.:

Arnold Balwé
Theodor von Hoetzendorff

Alfred Haushofer
Max Haushofer

Max Märtens
Paul Paulus

Eugen Croissant
Julius Exter
Rudolf Sieck
Paula von Goeschen-Roesler
Lisbeth/Elisabeth Lommel

Karl Raupp
Josef Wopfner

Thomas Baumgartner
Constantin Gerhardinger
Hiasl Maier-Erding
.

Gerne übernehmen wir wertvolle Gemälde auch in Kommission.
Eine gewissenhafte und transparente Abwicklung sichern wir zu.





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn-1946 Ulm) : St. Michael in der Wachau. - Mischtechnik (Gouache/Aquarell)

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 Ulm) :

“St. Michael in der Wachau”

Mischtechnik (Gouache/Aquarell),
am Unterrand ortsbezeichnet und signiert,
wohl 1930-er Jahre.

Darstellung/Blattmaß : 50 × 69,5 cm.

Rückseitig mit dem vollen Namen bezeichnet (einschließlich der Atelieradresse: München 13, Adalbertstr. 55/0), betitelt sowie mit kurzen Notaten und Atelierstempel (mehrfach).

Eindringlich zeigt sich in diesem Bild die Position des im Nachhinein so benannten Expressiven Realismus.

Erhaltung : Das Papier maltechnisch bedingt leicht wellig. In den oberen Ecken feine Japanhinterlegungen, dabei rechts schwache ehemalige Papierfältchen merklich – sonst nur geringe Alterspuren, die bei Blättern dieser Größe kaum ausbleiben.

Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

Vita : “[…] Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. […] Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen […].” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61).

Die Wehrkirche zum Hl. Michael in der Marktgem. Weißenkirchen in der Wachau (Niederösterreich); Filialkirche der Pfarrei Wösendorf im Dekanat Spitz.

285 EUR





[Anonymus] : Gries (wohl Gries bei Bozen/Südtirol). - Bleistift, tls. weißgehöht

[Anonymus] :

“Gries” (wohl bei Bozen/Südtirol)

Bleistiftzeichnung auf bräunlichem Papier, etwas weißgehöht,
ortsbezeichnet und datiert : 1917.
Signatur nicht entziffert.

Bildmaß (Umrahmung) : 25 × 35 cm
Blatt : ca. 98,5 × 39 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.
Die äußersten Blattecken – außerhalb der Darstellung – leicht knickspurig.

Pencil drawing heightened in white, dated 1917. Signature lower right unreadable.
Outside edges with some wrinkles, otherwise in fine condition.

95 EUR





Zuschreibung : Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig - München 1977) : Kleines Mädchen im Garten. - Öl/Leinwand

Zuschreibung :
Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig – München 1977)

Kleines Mädchen im Garten

Öl auf bloßer Leinwand,
ohne Bezeichnung.

Die oberen Ecken leicht beschädigt, in den Rahmenecken gering merklich.

Bildmaß : ca. 32 × 26 cm.
Offensichtlich der überständige Rand von der Künstlerin selbst schief beschnitten, die vier Reißnagelspuren in den Ecken zeigen an, dass das Bild in der Originalgröße vorliegt.

Die bloße Leinwand ist mit doppelseitigem Klebeband auf eine Pappe montiert
(durch leichtes Anziehen schadlos abzunehmen). Beides zusammen unter Glas gerahmt.

Kann alles in einer Minute auseinandergebaut werden, wenn die Zusammenstellung nicht gefallen sollte,
zumal die Rückwand lediglich mit biegsamen Klammern befestigt ist.

Nach Auskunft der Vorbesitzerin, Nachbarin der Künstlerin,
stammt das Gemälde aus dem Nachlaß.

65 EUR





Friedrich Hollfelder : Dorf und Schloß Amras bei Innsbruck. - Gouache, 1944

Friedrich Hollfelder :

“Dorf und Schloß Amras bei Innsbruck”

Gouache auf kräftiges Papier,
unten rechts signiert und datiert : F. Hollfelder 1944”

Darstellung/Blattmaß : 38 × 27 cm.

In schöner, ansprechender Erhaltung.

50 EUR





E. Kollmann : Fraueninsel im Chiemsee. - Aquarell, 1881

E. Kollmann :

Fraueninsel im Chiemsee

Aquarell,
unten links signiert und datiert : E. Kollmann / 1881

Bildmaß : 15,3 × 23 cm

In guter Erhaltung.

85 EUR





Josef Süssmeier (1896 Rohr - 1971 München) : Ansicht vom Tegernsee. - Tempera

Josef Süssmeier (1896 Rohr – 1971 München) :

Ansicht vom Tegernsee.
Im Vordergrund blühende Frühlingswiese.

Tempera,
unten rechts mit seinem Pseudonym “YOS
und München bezeichnet.

Darstellung : 47 × 63,5 cm
Rahmen : 54 × 71 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Unter Glas, der Rahmen gering berieben.
Die Rückseite (wohl aus Dokumentationsgründen) ebenfalls verglast.

Literatur u.a.: Horst Ludwig: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 6, S. 400.

220 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Parthie bei Karlik. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Parthie bei Karlik”

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert.

Bild : ca. 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 27,5 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Gehrung ob. rechts leicht geöffnet, geringe Bestoßungen, v.a. seitlich/sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Parthie beiKralik” 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Zillertal. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Zillerthal” (Zillertal/Tirol)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9,5 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 15,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild nicht ganz passgenau sowie etwas locker im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen dürfte aus der Zeit um 1900 sein
(Gehrungen etwas gelockert, geringe Bestoßungen, v.a. seitl. sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage
montiert. Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Zillerthal / 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Mohnblumen. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Mohnblumen

Großes Aquarell,
signiert unten rechts : Carl Kessler / Heimstetten b. München.

Nicht datiert : um 1931 (s. WZ).
Rückseitig von C. Kessler als “unverkäuflich” bezeichnet.

Bildmaß : 72 × 53 cm.

Das Aquarell wurde von Carl Kessler selbst professionell auf einen Unterlagekarton aufgezogen (keine Blasen etc.).

Die Blattecken etwas berieben, eine Ecke etwas stärker betroffen (s. Abb.), bei einer allfälligen Rahmung würden die Stellen unter den Rahmenfalz fallen.

Insgesamt in sehr ansprechender, farbfrischer Erhaltung.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

145 EUR





Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Hartholz (wohl Birne o.ä.) auf Weichholz.
Schmaler Waschgoldschlips an drei Seiten.

Außenmaß : 41 × 34 cm
Falzmaß : 30,7 × 22,2 cm
Lichte : 28 × 20 cm
Schenkelbreite : 6 cm

Sollte eines der Maße 100% millimetergenau sein müssen,
dann bitte um Anfrage (v.a. bzgl. des Falzmaßes bzw. des nötigen Spielraumes,
der hier ungefähr mit 2 Millimeter gemessen ist).

Erhaltung :

Einige mäßige Kratzer bzw. Bereibungen.
Die beiden oberen Gehrungen gering geöffnet, jedoch fest/stabil.
Ca. 10 unbedeutende/unauffällige kleine Wurmlöchlein.

Alles in allem sehr stimmiger, ansprechender und gepflegter Gesamteindruck.

Neugotik, Gotik, Wasserschlagprofil, Profilrahmen

145 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wetterhorn bei Grindelwald (Berner Alpen). - Aquarell, signiert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wetterhorn b. Grindelwald”
Im Vordergrund Almhütte und alter Bergahorn.

Aquarell,
signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.

Um 1925.

Darstellung/Blatt : 51 × 73 cm.
Auf kräftigem “Schoellers Parole” Aquarellpapier.

Erhaltung : Das sehr großformatige Blatt mit einigen, wenig auffälligen Stockflecken bildseitig. Die Rückseite stärker betroffen, ein weiteres Durchwachsen derselben ist nicht zu befürchten.

Am linken Bildrand kleine Papierausdünnung, ohne Einfluß auf die Festigkeit,
lediglich als minimale/unauffällige Druckstelle merklich.

An den Blattkanten einige wenige, ganz geringfügige
Japanpapier-Hinterlegungen zur Glättung kleiner Bereibungen.

Ein Prachtblatt von insgesamt schöner Erhaltung.
Farbfrisch wie am ersten Tag (immer in Mappe aufbewahrt).

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

255 EUR






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