[Anonymus] : Gries (wohl Gries bei Bozen/Südtirol). - Bleistift, tls. weißgehöht

[Anonymus] :

“Gries” (wohl bei Bozen/Südtirol)

Bleistiftzeichnung auf bräunlichem Papier, etwas weißgehöht,
ortsbezeichnet und datiert : 1917.
Signatur nicht entziffert.

Bildmaß (Umrahmung) : 25 × 35 cm
Blatt : ca. 98,5 × 39 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.
Die äußersten Blattecken – außerhalb der Darstellung – leicht knickspurig.

Pencil drawing heightened in white, dated 1917. Signature lower right unreadable.
Outside edges with some wrinkles, otherwise in fine condition.

95 EUR





Zuschreibung : Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig - München 1977) : Kleines Mädchen im Garten. - Öl/Leinwand

Zuschreibung :
Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig – München 1977)

Kleines Mädchen im Garten

Öl auf bloßer Leinwand,
ohne Bezeichnung.

Die oberen Ecken leicht beschädigt, in den Rahmenecken gering merklich.

Bildmaß : ca. 32 × 26 cm.
Offensichtlich der überständige Rand von der Künstlerin selbst schief beschnitten, die vier Reißnagelspuren in den Ecken zeigen an, dass das Bild in der Originalgröße vorliegt.

Die bloße Leinwand ist mit doppelseitigem Klebeband auf eine Pappe montiert
(durch leichtes Anziehen schadlos abzunehmen). Beides zusammen unter Glas gerahmt.

Kann alles in einer Minute auseinandergebaut werden, wenn die Zusammenstellung nicht gefallen sollte,
zumal die Rückwand lediglich mit biegsamen Klammern befestigt ist.

Nach Auskunft der Vorbesitzerin, Nachbarin der Künstlerin,
stammt das Gemälde aus dem Nachlaß.

85 EUR





Friedrich Hollfelder : Dorf und Schloß Amras bei Innsbruck. - Gouache, 1944

Friedrich Hollfelder :

“Dorf und Schloß Amras bei Innsbruck”

Gouache auf kräftiges Papier,
unten rechts signiert und datiert : F. Hollfelder 1944”

Darstellung/Blattmaß : 38 × 27 cm.

In schöner, ansprechender Erhaltung.

50 EUR





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Scioragruppe im Bergell (Bregaglia). - Öl/Lwd., 1974

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

“Scioragruppe i. Bergell” (Bregaglia)

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert : Seidl-Seitz.

Rückseitig auf Klebezettel und nochmals auf der Leinwand
vom Künstler betitelt, signiert und datiert : 1974.

Bildmaß : 70 × 90 cm
Rahmen : 89 × 110 cm

Das Gemälde in guter, frischer Erhaltung.

Der Rahmen wurde vom Künstler selbst gestaltet
(schlicht silberfarben und weiß gestrichen).

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).

485 EUR





E. Kollmann : Fraueninsel im Chiemsee. - Aquarell, 1881

E. Kollmann :

Fraueninsel im Chiemsee

Aquarell,
unten links signiert und datiert : E. Kollmann / 1881

Bildmaß : 15,3 × 23 cm

In guter Erhaltung.

85 EUR





Josef Süssmeier (1896 Rohr - 1971 München) : Ansicht vom Tegernsee. - Tempera

Josef Süssmeier (1896 Rohr – 1971 München) :

Ansicht vom Tegernsee.
Im Vordergrund blühende Frühlingswiese.

Tempera,
unten rechts mit seinem Pseudonym “YOS
und München bezeichnet.

Darstellung : 47 × 63,5 cm
Rahmen : 54 × 71 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Unter Glas, der Rahmen gering berieben.
Die Rückseite (wohl aus Dokumentationsgründen) ebenfalls verglast.

Literatur u.a.: Horst Ludwig: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 6, S. 400.

220 EUR





Bruno Goldschmitt (1881 Nürnberg-1964 München) : Berglandschaft. - Gouache

Bruno Goldschmitt (1881 Nürnberg – 1964 München)

Berglandschaft

Gouache, wohl 1. Drittel 20. Jh.,
unten rechts signiert :

Darstellung/Blattmaß : ca. 70 × 49 cm

Erhebliche Erhaltungseinschränkungen :

Einige hinterlegte Randrisse (bildseitig merklich), das große Blatt an den Außenrändern teils etwas knittrig; dazu Knitter in der Himmelspartie sowie unten rechts (dort auch mit kleineren Farbverlusten). Großer Wasserrand oberhalb des höchsten Gipfels.

Trotz zahlreicher Altersspuren – recht stimmiger Gesamteindruck.

In natura sind die Farben deutlich kräftiger als auf den Abbildungen.

Kunstgewerbeschule Nürnberg, Akademie der Bildenden Künste München. 1900 Gründung (mit Hermann Hesse, Ludwig Finckh, Robert Weise u.a.) einer Künstlerkolonie am Bodensee. – Werke u.a. Freskenzyklus ‘König Laurin’ im Parkhotel Laurin, Bozen sowie Fresken im Polizeipräs. München.

95 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Parthie bei Karlik. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Parthie bei Karlik”

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert.

Bild : ca. 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 27,5 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Gehrung ob. rechts leicht geöffnet, geringe Bestoßungen, v.a. seitlich/sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Parthie beiKralik” 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Zillertal. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Zillerthal” (Zillertal/Tirol)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9,5 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 15,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild nicht ganz passgenau sowie etwas locker im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen dürfte aus der Zeit um 1900 sein
(Gehrungen etwas gelockert, geringe Bestoßungen, v.a. seitl. sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage
montiert. Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Zillerthal / 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Mohnblumen. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Mohnblumen

Großes Aquarell,
signiert unten rechts : Carl Kessler / Heimstetten b. München.

Nicht datiert : um 1931 (s. WZ).
Rückseitig von C. Kessler als “unverkäuflich” bezeichnet.

Bildmaß : 72 × 53 cm.

Das Aquarell wurde von Carl Kessler selbst professionell auf einen Unterlagekarton aufgezogen (keine Blasen etc.).

Die Blattecken etwas berieben, eine Ecke etwas stärker betroffen (s. Abb.), bei einer allfälligen Rahmung würden die Stellen unter den Rahmenfalz fallen.

Insgesamt in sehr ansprechender, farbfrischer Erhaltung.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

145 EUR





Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Hartholz (wohl Birne o.ä.) auf Weichholz.
Schmaler Waschgoldschlips an drei Seiten.

Außenmaß : 41 × 34 cm
Falzmaß : 30,7 × 22,2 cm
Lichte : 28 × 20 cm
Schenkelbreite : 6 cm

Sollte eines der Maße 100% millimetergenau sein müssen,
dann bitte um Anfrage (v.a. bzgl. des Falzmaßes bzw. des nötigen Spielraumes,
der hier ungefähr mit 2 Millimeter gemessen ist).

Erhaltung :

Einige mäßige Kratzer bzw. Bereibungen.
Die beiden oberen Gehrungen gering geöffnet, jedoch fest/stabil.
Ca. 10 unbedeutende/unauffällige kleine Wurmlöchlein.

Alles in allem sehr stimmiger, ansprechender und gepflegter Gesamteindruck.

Neugotik, Gotik, Wasserschlagprofil, Profilrahmen

145 EUR





[Anonymus / engl. Aquarellist] : Bruges (Brugge/ Brügge/Belgien/Belgique/Belgium). - Aquarell, 19. Jh.

[Anonymus – Englischer Aquarellist / English watercolorist]

“Bruges”
Brügg, /Brugge, Belgien, Belgium, Belgique

Vor einger Zeit konten wir ein Aquarell anbieten, das zweifellos vom selben Künstler stammte u. das rückseitig eine Beschriftung in engl. Sprache aufwies, somit kann für die Autorenschaft auch hier ein engl. Aquarellist angenommen werden – vielleicht im Umkreis/Circle James Duffield Harding (?)

Aquarell / Watercolor, 1. Hälfte 19. Jh.,
rückseitig mit Bleistift ortsbezeichnet :
“Bruges” sowie mit der Nr. “131” versehen.

Bildmaß / image size : 10,2 × 14,5 cm

Erhaltung/Condition : Am äußersten Rand (ca. 3 mm) umlaufend ganz feine Aufhellung, herrührend von einem – inzwischen abgelösten – Natronpapierstreifen, der zur Befestigung unter Passepartout diente. – Around the outermost edge of the sheet light-stained.

Das Aquarell, mit ganz wenigen Abweichungen, äußerst ähnlich dem Stahlstich “Brügge”, erschienen 1835 in “Meyers Universum oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde”.

Die zeichnerische und v.a. koloristische Qualität (die Stahlstiche in “Meyers Universum” sind ausschließlich unkoloriert erschienen) weist nicht auf eine Kopie o.ä. hin – eher auf eine Studie/Vorarbeit zum Stahlstich.

“Die Bildvorlagen für die Ansichten in ‘Meyers Universum’ muß man … in England vermuten. In Deutschland waren, als Meyer mit seinem ‘Universum’ begann, zunächst noch keine wesentlichen Stahlstichbücher erschienen, die als Vorlagen hätten dienen können … Die englischen Verleger entsandten ihre besten Zeichner wie Batty, William Bartlett, Allom. (Angelika Marsch : Meyer’s Universum. Ein Beitrag zur Geschichte des Stahlstichs und des Verlagswesens im 19. Jahrhundert. Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1972, S. 39).

245 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wetterhorn bei Grindelwald (Berner Alpen). - Aquarell, signiert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wetterhorn b. Grindelwald”
Im Vordergrund Almhütte und alter Bergahorn.

Aquarell,
signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.

Um 1925.

Darstellung/Blatt : 51 × 73 cm.
Auf kräftigem “Schoellers Parole” Aquarellpapier.

Erhaltung : Das sehr großformatige Blatt mit einigen, wenig auffälligen Stockflecken bildseitig. Die Rückseite stärker betroffen, ein weiteres Durchwachsen derselben ist nicht zu befürchten.

Am linken Bildrand kleine Papierausdünnung, ohne Einfluß auf die Festigkeit,
lediglich als minimale/unauffällige Druckstelle merklich.

An den Blattkanten einige wenige, ganz geringfügige
Japanpapier-Hinterlegungen zur Glättung kleiner Bereibungen.

Ein Prachtblatt von insgesamt schöner Erhaltung.
Farbfrisch wie am ersten Tag (immer in Mappe aufbewahrt).

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

255 EUR





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: Chinese Portrait. - Oil on canvas, signed

Vera Southby (verheiratet : Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Ca. 1925-1935.

Unten rechts signiert / signed lower right : SOUTHBY.

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Bildmaß / Image size : 40 × 50 cm.
Rahmen / Frame : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Ulrichsburg in den Vogesen / Elsass. - Aquarell, ca. 1925

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

“Ulrichsburg in den Vogesen”

Die Ruine der Ulrichsburg (Château de Saint-Ulrich) bei Ribeauvillé / Rappoltsweiler) im Elsass, hoch über dem Strengbachtal.

Aquarell.

Signatur aus unerklärlichen Gründen ausgekratzt.
Verso von Carl Kessler jedoch mit Nachlaßstempel sowie eigenhändig betitelt
und mit einem (alten) Preis versehen.

Um 1925.

Blattmaß : 40 × 53,5 cm

Einige wenige Flecken. Eine kleine, bildseitig nicht merkliche Randhinterlegung,
sonst in gutem Erhaltungszustand.

Die Authentizität des Blattes kann garantiert werden!
Es stammt aus dem von uns verwalteten Kessler-Nachlaß – die Elsass-
und Vogesenaquarelle bilden eine nicht unerhelblichen Teil daraus.

Die beiden Detailabbildung sind farbrichtiger als die Gesamtabb.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).





Roland Becker (*1934 Nürnberg) : Rieshofen im Altmühltal

Roland Becker (*1934 Nürnberg) :

“Rieshofen im Altmühltal”

Acryl,
signiert und datiert : 1986.
Rückseitig auf Klebezettel nochmals bezeichnet, mit abweich. Datierung : 1987.

Bild : 41 × 54 cm
Rahmen : 48 × 60 cm

Bild und Rahmen rundum in schöner Erhaltung.

Ausbildung an der Fachschule für Grafik in Nürnberg sowie Studium der Malerei bei A. Rappl, A. Gering und G. Weidenbacher. Seit 1963 freischaffender Maler und Grafiker tätig. An Kollektivausstellungen seit 1952 beteiligt, Einzelausstellungen ab 1963.

Umgebung : Walting, Kipfenberg, Gungolding, Eichstätt, Beilngries, Isenbrunn, Pfalzpaint

95 EUR





Franz Hößl (Eichstätt) : Im Altmühljura. - Aquarell, 1977

Franz Hößl (Eichstätt/Gabrieli-Gym.)

Im Altmühljura

Aquarell auf stark genarbtem/festen Aquarellbütten.

Unterhalb der Mitte/rechts signiert und datiert : Hößl 1977

Bildmaß/Blatt : 16 × 24 cm
Rahmenmaß : 32 × 38 cm

Das Aquarell in sehr schöner/farbfrischer Erhaltung.
Ein feines Blatt!

Die vormals rückseitigen Montierungen mit Tesa wurden abgelöst, die wenigen verbliebenen Reste richten keinen Schaden an. Bei der Ausrahmung wurde das orig. Glas innen gereinigt und anschließend mit dem Passepartout staubfrei verschlossen. – Das alte/schlichte Passep. wurde belassen, auch die zwei kleinen/feinen Glaskratzer (außerhalb der Darstellung) sollten nicht stören.

Auf der vormaligen Rahmenabdeckung die Bleistiftnotiz :
“Im Juni 1979 bei Herrn Hößl gekauft / Herr Hirsch (?) war dabei”.

Unter typischem Aquarellrahmen der Zeit : weiß lackierte, kantige Leiste (minimal berieben).

Die Abb. mit Glas und Rahmen kann nur den Rahmen farbrichtig abbilden, die Spiegelung des Glases verfälscht die Farbstellung des Aquarells – hier weitaus näher die Abb. 1.

75 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Hospiz St. Christoph am Arlberg / Abend (Tirol). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Hospiz St. Christoph am Arlberg – Abend”

Aquarell unten rechts signiert : C. Kessler / Heimstetten
Nicht datiert : um 1925-1930.

Blattgröße : 51 × 70,5

Das Aquarell wurde vom Künstler selbst auf stärkeren Karton aufgezogen.
Die äußersten Blattkanten teils etwas angestoßen. Bei einer allfälligen Rahmung kämen diese
jedoch ohnehin unter den Rahmenfalz.

Aus dem Nachlaß. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Montagespuren oder Lichtspuren.

Ein Prachtblatt von beachtlicher Größe!

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Carl Kessler als Meister des Aquarells.

375 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Spätwinter bei Klosters (Graubünden). - Großes Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Spätwinter bei Klosters” (Graubünden)

Sehr großes Aquarell,
signiert, rückseitig betitelt.
Nicht datiert : nach 1950.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 73,2 cm

Erhaltung : Am linken Blattrand ein kleiner hinterlegter/geschlossener Einriß.
Der Blattoberrand ein wenig ungleichmäßig beschnitten.
Das sehr große Blatt ansonsten in schöner Erhaltung –
noch nie gerahmt oder Passepartout, deshalb farbfrisch wie am ersten Tag.

Aus der Spätzeit des Malers, wie die “offenere” Malweise gegenüber den früheren Arbeiten anzeigt;
nicht zuletzt läßt auch die Signatur die ältere Hand erkennen. Immer wieder hat der Künstler Motive früherer Jahre aufgegriffen.

Vita : 1876 in Coburg geboren. Besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

185 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wintermorgen bei Saalbach/Pinzgau. - Acryl

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wintermorgen bei Saalbach / Pinzgau”

Acryl,
nicht signiert, rückseitig jedoch mit Nachlaßstempel

Nicht datiert : wohl um 1950-1960
Darstellung/Blatt : 35 × 50 cm

Erhaltung: Am rechten Blattrand eine schwache Knickspur,
in der rechten oberen Ecken ein deutlicher Knick.

Eine Arbeit aus der Spätzeit des Künstlers, in der er Motive aus früherer Zeit
wieder aufgenommen hat, jedoch nicht in Aquarelltechnik, sondern mit Acrylfarben;
mit dem Ergebnis einer gänzlich anderen Oberflächentextur.

Liebaber von Carl Kessler-Aquarellen, mit deren typischen, glatten Farbverläufen,
könnten vielleicht etwas irritiert werden. Wir bitten deshalb die Abbildungen im Detail besonders eingehend anzusehen.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

125 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Eifelstädtchen (Monreal in der Eifel). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Eifelstädtchen” (= Monreal in der Eifel im Frühling)

Aquarell mit etwas Deckweiß gehöht,
unten links signiert. Rückseitig eigenhändig als “Eifelstädtchen” betitelt.

Nicht datiert : wohl um 1920-1935
Blatt : 36,6 × 50 cm

Aquarell (teils mit etwas Deckweiß) auf Papier.

Von C. Kessler eigenhändig auf starke Pappe aufgezogen.

Am oberen Blattrand einige wenige schwache Druckstellen
und winzige/unauffällige Stockfleckchen (s. Pfeile).

C. Kessler hat das Motiv “Eifelstädtchen” mehrfach wiederholt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Reudelsterz, Düngenheim, Weiler, Kehrig, Anschau, Mayen, Sankt Johann, Hirten, Luxem, Urmersbach, Bermel, Masburg, Kalenborn, Ditscheid, Hauroth, Nachtsheim, Gering

165 EUR





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Gardasee / Torbole. - 2 Auquarellstudien auf 1 Blatt

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 Ulm) :

“Vom Gardasee” – Torbole

2 Aquarellstudien auf einem Blatt (Vorder- u. Rückseite),
rücks. signiert, betitelt sowie mehrfacher Atelierstempel : Geigenberger / München 13 / Adalbertstr. 55/0.

Nicht datiert : 1930-er Jahre.
Blattmaß : 49 × 66,5 cm.

Erhaltung : Das Blatt (mit FABRIANO-Trockenstempel) etwas angestaubt und altfleckig, am Oberrand ein Papierfältchen, dazu Handhabungsspuren (Fingerknicke etc.) u. einige Kurznotate.

Zu den Abbildungen : Die Detailabb. geben den Papierton farbrichtiger wieder als die Gesamtabb., dort wirkt das Papier zu trocken/weißgrau.

Vita : “[…] Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. […] Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen […].” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61).

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Wintermorgen bei Klosters (Graubünden/Schweiz). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wintermorgen b. Klosters” (Graubünden)

Aquarell,
signiert, rückseitig betitelt.
Um 1930-1935.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 72,5 cm

Das sehr große Blatt in sehr schöner Erhaltung – noch nie gerahmt oder Passepartout, deshalb farbfrisch wie am ersten Tag. – Lediglich am linken Unterrand einige schwache, unauffällige Braunfleckchen (s. Pfeile in der Abb.).

Vita : 1876 in Coburg geboren. Besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

220 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Winternacht in St. Christoph am Arlberg. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Winternacht in St. Christoph am Arlberg

Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.

Um 1920-1925.

Bildmaß : 38 × 56,5 cm.
Das Aquarell auf Papier wurde von C. Kessler auf einen stärkeren Unterlagekarton aufgezogen.

Erhaltung : Teils etwas angestaubt sowie einige leichte, oberflächliche Bereibungen.

Ein vom Wind vom unteren Teil der Haube des Türmchens über das kurze Mauerstück herabgewehtes Schneefähnchen, wirkt auf den ersten Blick wie eine feine Bereibung, tatsächlich aber handelt es sich um “gemalten Schnee”.

Immer in Mappen aufbewahrt, deshalb farbfrisch wie am ersten Tag.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

580 EUR





Caroline Kubin (1860 Chrudim / Böhmen - 1945 Wien) : Tal im Hochgebirge. - Mischtechnik (Nachlaßstempel)

Karoline / Caroline Kubin (1860 Chrudim / Böhmen – 1945 Wien) :

“Flüchtige Skizze / Tal im Hochgebirge”

Mischtechnik auf Holz
(im oberen Viertel Ölmalerei).

Nicht signiert, jedoch rückseitig Nachlaßstempel :
NACHLASS / CAROLINE / K(UBI)N

Die inneren drei Buchstaben des Nachnamens (in Klammern) ermittelt,
als solche sonst nicht zu entziffern.

Auf altem Klebezettel darunter :
Nr. 303 Flüchtige Skizze / Tal im Hochgebirge / 36 × 46 (cm)
.
.

Rückseitig mit zwei alten/originalen Einschubleisten.
Kaum grundiert, die Holzmaßerung deutlich merklich.

Bildmaß : 46 × 36 cm.

Erhaltung : Am Oberrand mittig links eine daumengroße Fehlstelle.
Mehrere kleine Bereibungen, die sich als aufgehellte Fleckchen erkennbar zeigen; dazu leichte, ganz oberflächlich bleibende Beschabungsstreifen.

Literatur 1 : “Kubin, Karoline, Malerin, *um 1870 Chrudim (Böhmen), Schülerin der Prager Akad., tätig in Prag (1893/96), dann in Wien [1906 Teilnahme an d. Ausstellung d. Wiener Secession; eines ihrer Bilder befindet sich in der Slg. der Österreichischen Galerie, im Belvedere], einige Zeit in München (Mitglied der Luitpoldgruppe). Seit etwa 1905/1917 wieder in Wien ansässig. Malte Genrebilder, Landschaften und Stilleben (meist Blumen). Kstchronik, N. F. XV (1903/04) 10. – Ausstell.Katal.: Berlin. Große Kunstausstellung 1899; München, Sezession 1893, Frühjhars-Ausstellung 1910, Glaspalast 1896, 98, 1903, 04; Prag, Rudolfinum, 65. J.- A. 1904; Wien, Künstlerhaus, Dezember-Ausstellung1893, Weihn.-A.1899, Kunstschau 1908.” (AKL). – Siehe auch : Thieme/Becker 22, 1928. – Fuchs, Maler (19.Jh.) II, 1973.

Literatur 2 : “Karoline Kubin, 22.10.1860 Chrudim (Tschechien), † 12.7.1945 Wien. Nach Studienaufenthalten in Brüssel und Antwerpen wurde sie Schülerin an der Prager Akademie, wo sie bis 1886 tätig war. Danach lebte sie für einige Zeit in Wien und in München, wo sie Mitglied der Luitpoldgruppe wurde. In den 80er und 90er Jahren machten sich Einflüsse ihrer belgischen und Münchner Ausbildung geltend, in Antwerpen scheint F. Khnopff sie stark beeindruckt zu haben. Ab etwa 1905 wieder in Wien ansässig. Karoline Kubin stellte nur selten aus, wie etwa 1906 in der Wiener Secession. Sie unternahm Studienreisen nach Italien mit längeren Aufenthalten in Florenz und Rom. – Kubin malte Genrebilder und Landschaften, deren Motive sie dem Riesengebirge, der Gegend von Fiume und den Alpentälern entnahm, sowie Stilleben, wobei sie Blumenarrangements bevorzugte.” (s. Pappernigg, Michaela (Bearb.)/ Reiter, Cornelia, Bearb. / Kahler, Thomas (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 2: G–K, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1995, S. 275]

350 EUR






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