[Anonymus / engl. Aquarellist] : Bruges (Brugge/Brügge/Belgien/Belgique/Belgium). - Aquarell, 19. Jh.

[Anonymus – Englischer Aquarellist / English watercolorist]

„Bruges” (Brügge)

Brügg, Brugge, Belgien, Belgium, Belgique

Vor einger Zeit konnten wir ein Aquarell anbieten, das zweifellos vom selben Künstler stammte u. das rückseitig eine Beschriftung in engl. Sprache aufwies, somit kann für die Autorenschaft auch hier ein engl. Aquarellist angenommen werden – vielleicht im Umkreis/Circle James Duffield Harding (?)

Aquarell / Watercolor, 1. Hälfte 19. Jh.,
rückseitig mit Bleistift ortsbezeichnet :
„Bruges“ sowie mit der Nr. „131“ versehen.

Bildmaß / image size : 10,2 × 14,5 cm

Erhaltung/Condition : Am äußersten Rand (ca. 3 mm) umlaufend ganz feine Aufhellung, herrührend von einem – inzwischen abgelösten – Natronpapierstreifen, der zur Befestigung unter Passepartout diente. – Around the outermost edge of the sheet light-stained.

Das Aquarell, mit ganz wenigen Abweichungen, äußerst ähnlich dem Stahlstich “Brügge”, erschienen 1835 in “Meyers Universum oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde”.

Die zeichnerische und v.a. koloristische Qualität (die Stahlstiche in “Meyers Universum” sind ausschließlich unkoloriert erschienen) weist nicht auf eine Kopie o.ä. hin – eher auf eine Studie/Vorarbeit zu einem Stahlstich.

“Die Bildvorlagen für die Ansichten in ‚Meyers Universum‘ muß man … in England vermuten. In Deutschland waren, als Meyer mit seinem ‚Universum‘ begann, zunächst noch keine wesentlichen Stahlstichbücher erschienen, die als Vorlagen hätten dienen können … Die englischen Verleger entsandten ihre besten Zeichner wie Batty, William Bartlett, Allom. (Angelika Marsch : Meyer’s Universum. Ein Beitrag zur Geschichte des Stahlstichs und des Verlagswesens im 19. Jahrhundert. Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1972, S. 39).

155 EUR





SCHAUFENSTER oder kleiner LADEN in WASSERBURG AM INN gesucht : Antiquariat & Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Die Bilder zeigen
unsere Ausstellungspassagen in Wasserburg a. Inn, Marienplatz 19 & 11
Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

Für WhatsApp einfach hier anklicken.

Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de

(SW : Ladenlokal mieten in Wasserburg am Inn mieten, Geschäft in Wasserburg a. Inn zu mieten, Laden in Wasserburg/Inn zu vermieten, Kunst-Ausstellung Wasserburg, Antiquariat Wasserburg, Antiquitäten Wasserburg, Galerie Wasserburg/Chiemgau)





Hermann Schnee (1840 Treuenbrietzen - 1926 Berlin) : Dausenau an der Lahn. - Öl auf Leinwand, signiert

Hermann Schnee (1840 Treuenbrietzen – 1926 Berlin) :

Dausenau an der Lahn

Öl auf Leinwand,
unten halb links signiert : „H. Schnee“

Bildmaß : 80 × 117 cm
Rahmen : 95 × 132 cm

Erhaltung : Das Gemälde wurde vor einiger Zeit restauriert und dabei doubliert.
In der linken Flußpartie (li. neben dem Floß) sind Restaurierungspartien auffällig.

Der Rahmen lediglich mit geringen Altersspuren.

Aufgrund der Größe kann das Bild nicht versendet werden.
Eine Engegennahme in München (oder näherer Umgebung) wäre aber gut möglich

Vita : „Schnee wurde als Sohn des Kreisgerichtsrats Rudolph Hermann Schnee (1805–1864) in Treuenbrietzen, Breite Straße 2, geboren […] Schnee fertigte für Theodor Storm bereits als Schüler (etwa 1856) eine Zeichnung des Grabmals des Heinrich von Kleist, das sich am Kleinen Wannsee befindet. Er war in Düsseldorf […] Schüler von Oswald Achenbach und Hans Fredrik Gude. Er ging 1863 nach Karlsruhe […]. Auf der Großen Berliner Kunstausstellung, einem jährlich stattfindenden Kunstsalon, war er 1895 mit sechs Gemälden vertreten. Seine Gemälde findet man heute u. a. in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz und im Jagdschloss Grunewald. Schnee lebte und wirkte als Maler in Berlin und im Harz. Im Jahr 1893 wurde er von Kaiser Wilhelm II. zum königlichen Professor ernannt.

Literatur : Schnee, Hermann. In: Lionel von Donop (Hrsg.): Katalog der Handzeichnungen, Aquarellen und Oelstudien in der Königl. National-Galerie. E. S. Mittler, Berlin 1902, S. 496 (Textarchiv – Internet Archive).
- Schnee, Hermann. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 189.
- Peter Goldammer: Mein ungezogener Adoptivneffe. Der Maler Hermann Schnee im Leben Theodor Storms. Veröffentlichungen des Literaturmuseums Theodor Storm (Storm-Museum), Heilbad Heiligenstadt 1996.
- Sybille Eggert: „Weißt Du was von Hermann Schnee?“ Neue Materialien zur Beziehung zwischen Theodor Storm und dem Landschaftsmaler Hermann Schnee. Veröffentlichungen des Literaturmuseums Theodor Storm (Storm-Museum), Heilbad Heiligenstadt 2007.“ (Wikip. 12.10.2020)

Biogramm : „Schnee, Hermann, Landschaftsmaler, *5. 9. 1840 Treuenbrietzen, †24. 2. 1926 Berlin, Schüler von O. Achenbach u. Hans Gude. In den stadt. Kstslgn Chemnitz: Morgen im Harzstädtchen. Im Jagdschloß Grunewald: Ankunft Kaiser Wilhelms I. zur Roten Jagd im Grunewald i. J. 1887 (Figuren von Carl Arnold). Lit.: H. A. Müller, Biogr. Kstlerlex., 1882. – Das geist. Dtschld, 1898. – Oechelhäuser, Gesch. d. Bad. Akad. usw., Karlsr. 1904. – F. v. Boetticher, Malerwerke des 19. Jh., 11/2 (1901). – Kstchron., 22 (1887) 104; 23 (1888) 115. – Illustr. Zeitg, 158 (1922) 255; 159 (1922) 167 (4 Abbn). – Kat. d. Nat.-Gal. Berlin, 1907 p. 335. – Kat. d. Handz. usw. Nat. – Gal. Berlin, 1902. – [Poensgen,] Jagdschloß Grunewald, Berl. 1933, p. 12, 18. – Kat. Ausst. „100 J. Berl. Kst“, Berl. 1929, p. 164f.“ (Thieme/Becker, zit. aus AKL)

Dausenau an der Lahn, Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz, Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.

Angebot im Kundenauftrag.

Aufgrund der Bildgröße ist eine Versand nicht möglich.
Wir bitten ggf. um Selbstabholung.

750 EUR





Victor Gilsoul (1867 Brüssel -1939 Woluwe-Saint-Lambert) : Paysanne dans le jardin d'herbes / Bäuerin im Krautkarten. - Öl auf Holzplatte

Victor Gilsoul (1867 Brüssel -1939 Woluwe-Saint-Lambert) :

Paysanne dans le jardin d’herbes
Bäuerin im Krautkarten

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois.
unten links signiert : Victor Gilsoul.
Etwas undeutlich datiert : wohl (19)03.

Bild : 30 × 40 cm
Rahmen : 47 × 57 cm

Feiner Kratzer am unteren Bildrand halb rechts,
sonst in schöner Erhaltung – ebenso der Rahmen.

Vita : „Victor Gilsoul (* 9. Oktober 1867 in Brüssel; † 5. Dezember 1939 in Woluwe-Saint-Lambert)
Dem Rat der Maler Louis Artan und Alfred Verveee (1838–1895) folgend, begann er im Alter von 12 Jahren zu zeichnen. Mit 14 Jahren gewann er den ersten Preis an der Akademie der bildenden Künste in Antwerpen. 1883, mit 17 Jahren, hatte er seine erste Salonausstellung in Brüssel.
Gilsoul studierte an der Académie royale des Beaux-Arts de Bruxelles. Er hatte Ausstellungen in „La Libre Esthétique“ (1894), auf der Weltausstellung 1913 Gent, im Salon de Liège (1921). Viele seine Werke kamen in die königlichen Kunstsammlungen. 1897 kaufte der Prinz von Bayern auf einer internationalen Ausstellung in München zwei seiner Gemälde. König Leopold II. von Belgien kaufte 1890 eines seiner Gemälde, und 1901 dreizehn Gemälde, um die königliche Yacht zu schmücken. Königin Mutter Mary (Mutter von König Albert I. von Belgien) kaufte 1904 zwei seiner Gemälde. Im Jahr 1894 heiratete Victor Gilsoul seine Künstlerkollegin Ketty Hoppe. 1903 schrieb der französische Dichter und Schriftsteller Camille Mauclair (1872–1945) eine Monographie über Victor Gilsoul. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, floh Victor in die neutralen Niederlande. 1898 wurde Gilsoul vom König Leopold II. von Belgien zum Ritter ernannt. 1910 trennte sich Gilsoul von seiner Frau. Im selben Jahr wurde er infolge einer Brandstiftung in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, aber sofort freigelassen. Er wurde 1924 zum Professor an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten van Antwerpen berufen.“ (Wikip.)

Verkauf im Auftrag.

550 EUR





Eugène Henri Cauchois (1850 Rouen - 1911 Paris) : Blumenkorb mit Pfirsichen / Panier de fleurs avec des pêches. - Öl auf Leinwand

Eugène Henri Cauchois (1850 Rouen – 1911 Paris) :

Panier de fleurs avec des pêches
Blumenkorb mit Pfirsichen

Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert : H. Cauchois
Auf dem Messingschildchen der zweite Vorname vermerkt : E(ugène)

Darstellung : 92 × 73 cm
Rahmen : 85 × 107 cm

In schöner, stimmiger Gesamterhaltung.
Alt doubliert, weshalb erschließt sich nicht recht;
auch unter UV-Licht konnten keine entsprechenden Schäden gefunden werden.
Passender, wohlerhaltener Rahmen.

Vita : „Eugène Henri Cauchois (* 14. Februar 1850 in Rouen; † 11. Oktober 1911 in Paris) war ein französischer Blumenmaler. Eugène Cauchois studierte an der École des Beaux-Arts in Paris bei Ferdinand Duboc und Alexandre Cabanel sowie beim Blumenmaler Ernest Quost. Nach dem Studium wurde er als freischaffender Maler von Blumenstilleben tätig […] Am Ende seines Lebens begann Eugène Cauchois mit dekorativer Malerei von großformatigen floralen Kompositionen, u. a. von Blumen der vier Jahreszeiten in der Mädchenschule des 7. Arrondissements. ein Pariser Atelier befand sich in der Rue des Dames Nr. 32 im 17. Arrondissement, in der Nähe des Ateliers von Marcellin Desboutin (1823–1902). Eugène Cauchois debütierte 1874 im Salon de Paris und zeigte seine Werke im Salon der Société des Artistes Français, wo er 1890 Mitglied wurde, in den Jahren 1881, 1890, 1898 (Medaille 3. Klasse), 1904 (Medaille 2. Klasse) und 1908“ (Wikip.)

Angebot im Kundenauftrag.

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.

900 EUR





Josef Jost (Heckendalheim u. Wien 1875-1950) : Blumenbouquet in Kratervase. - Öl auf Leinwand, signiert

Josef Jost (Heckendalheim u. Wien (1875-1950)

Blumenbouquet in Kratervase

Rosen, Tulpen, Trichterwinden u.a.

Öl auf Leinwand,
unten links signiert :
Die Signatur nicht ganz leicht zu entziffern, aber eindeutig.

Darstellung : 88 × 58 cm
Rahmen : 97 × 67 cm

In altmeisterlicher Manier das Bild aus dem dunklen Hintergrund heraus gearbeitet.

Das Gemälde in schöner, stimmiger Gesamterhaltung.

Lediglich am linken Rand oben der Keilrahmen leicht markierend
sowie einige, kaum recht merkliche, schwache Leinwandfältchen

Meisterschüler von Franz Rumpler an der Wiener Akademie,
ab 1908 Ausstellungsbeteiligung im Wiener Künstlerhaus.

Aufgrund der Größe kann das Bild nicht versendet werden.

Angebot im Kundenauftrag.

700 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Regentag in Budapest. - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

„Regentag in Budapest“

Öl auf beidseitig kaschierter Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert : Bl
Rückseitig Ausstellungsetikett des Verbands Bildender Künstler Deutschlands – Bezirksleitung Dresden.

Bildgröße : 37 × 47 cm

Erhaltung :

In der Bildmitte, die Oberfläche der Kaschierung mit Läsuren, die offensichtlich
bereits vor dem Bemalen vorhanden waren und vom Künstler souverän mit einbezogen wurden.

Der Firnisauftrag unregelmäßig, teils eingeschlagen.
Linke untere Ecke mit kleinem Abrieb.

Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

380 EUR





Theodor Pixis (1831 Kaiserslautern - 1907 Pöckig/Starnberger See) : Szene aus der Gudrun-Sage. - Öl/Leinwand, 1860

Theodor Pixis (1831 Kaiserslautern – 1907 Pöckig/Starnberger See) :

Szene aus der Gudrun Sage
Gudrun mit Wäschekorb wird von Königin Gerlinde empfangen

Öl auf Leinwand,
signiert und datiert : Th. Pixis / 1860
Bildmaß : 117 × 88 cm (ohne Rahmen).

Erhaltung : Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.
Das Gemälde wurde professionell restauriert und dabei doubliert.

Biogramm : „Stud.: 1849-51 Jura an der Univ. München; 1851-56 Kunst an der ABK ebd. bei Arthur Georg Freiherr von Ramberg, Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach; 1856-58 Stip. für eine Italienreise […]. Ab 1858 in München tätig, befreundet mit Wilhelm Busch und Moritz von Schwind. Mitgl. der Münchner Künstlergenossenschaft; Präs. des Künstlerrings Jung München. – P. beginnt noch während des Stud. mit Arbeiten im Stil der großen Münchner Akad.-Schulen, dabei eng verpflichtet der Historienmalerei seines Lehrers von Kaulbach. Schon früh genießt er das Vertrauen des bayerischen Hofes: Er führt für König Maximilian II. 1861 drei Wand-Gem. des umfangreichen Bilderzyklus zur Gesch. Bayerns im ehem. Bayerischen NM aus (heute Völkerkunde-Mus.; P.s Bilder sind erh., aber nicht zugänglich). P. ist damit auch ein wichtiger Vertreter der Münchner Mon.-Malerei des Historismus. Ab 1867 arbeitet er für König Ludwig II. an Zchngn mit Szenen-Ill. zu Inszenierungen von Wagner-Opern […]“ (AKL XCVI, 2017)

Vita (Ergänzung) „[…] Schüler der Maler Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach […] debütierte 1854 anlässlich einer Ausstellung mit seinem Werk Coriolanus. Gefördert und unterstützt durch seine Lehrer ging Pixis 1856 für zwei Jahre nach Italien […] Im Herbst 1858 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in München nieder [..] Eines seiner ersten größeren Werke nach seiner Rückkehr war ein Zyklus von Illustrationen zur Gudrunsage […]“ (Wikip.)

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.

Angebot im Kundenauftrag.

3500 EUR





ZUSCHREIBUNG : Feri / Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Weiden und Rebstöcke im Schnee / Locarno / Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert.
Die etwas größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno”

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen
(mit deutlichen Altersspuren, v.a. an den Gehrungen).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz,
genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien),
vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.

F. Schwarz, bekannt als Aquarellist; die graphische Auffassung,
die sich in den beiden kleinen Ölen ausdrückt, läßt aber durchaus
an die Autorenschaft von Feri Schwarz denken.

800 EUR (zus.)





Julius Weyde (1822 Berlin - 1860 Stettin) : Am Gebirgssee. Jagersbursch überreicht seiner Liebsten einen Blumenstrauß. - Öl/Leinwand

Julius Weyde (1822 Berlin – 1860 Stettin) :

Am Gebirgssee.
Jagersbursch überreicht seinem Dirndl einen Blumenstrauß

Öl auf Leinwand,
am alleruntersten Rand (kaum erkennbar) signiert, vom Rahmenfalz überschnitten
(s. Detailabb. mit dem Gewehr). – Die Authentizität der Signatur garantieren wir.

Bild : 55 × 68 cm
Rahmen : 90 × 80 cm

Das Gemälde mit altersüblicher deutlicher Krakelee,
im Seitenlicht merklicher, von vorne weniger (s. die Detailabbildungen)
Der Rahmen mit geringen Altersspuren. – In ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : „Weyde: Julius W., Genremaler, geboren 1822 in Berlin; † am 27. Februar 1860 in einer Kaltwasserheilanstalt bei Stettin. W., ein Schüler der Berliner Akademie und im Atelier des Professors Wolff ausgebildet, besuchte in den Jahren 1843 bis 1847 die bedeutendsten Galerien Europas und setzte dann seit 1847 in Antwerpen unter der Leitung Vennemann’s und später in Paris unter der Horace Vernet’s und Paul Delaroche’s seine Studien fort. Durch die Revolution aus Paris verscheucht, lebte er wiederum kurze Zeit in Berlin und begab sich hierauf abermals auf Reisen nach Salzburg und durchs Oesterreichische nach Italien […]. Er war ein gewandter Darsteller des kleinbürgerlichen und des Volkslebens […].“ ADB : https://www.deutsche-biographie.de/pnd139105166.html#adbcontent=

Angebot im Kundenauftrag.

2200 EUR





Fritz Osswald (1878 Zürich-1966 Starnberg) : Blick vom Blomberg (bei Bad Tölz). - Ölstudie

Fritz Osswald (1878 Zürich-1966 Starnberg)

Blick vom Blomberg (bei Bad Tölz)

Ölstudie auf Malpappe,
unten rechts mit Bleistift signiert.

Rückseitig ortsbezeichnet („vom Blomberg“)
sowie mit Atelierstempel : Prof. Fritz Osswald / Maler / Starnberg (Obb.)

24 × 33,5 cm.

In unberührter Erhaltung, d.h. freilich etwas angestaubt.
Eine Reinigung und neuer Firnisauftrag würden das Bild sicher weiter nach vorne bringen,
aber Geschmacksache, es gibt m.E. aber auch gute Gründe, es so zu belassen.

Zur Abbildung, die das Bild nicht ganz farbrichtig wiedergibt:
In natura ist ein kräftiges/helles Blau dominierend, die Rottöne sind mehr im Hintergrund; alles ist weicher, luftiger, heller.

245 EUR





Ankauf Gemälde in München (und ganz Bayern). - Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Meine Frau Ursula und ich arbeiten von Anfang an zusammen
an dem Projekt, das nun bald schon 40 Jahre lang andauert.
Neben dem Klassischen Antiquariat (Bücher & Graphik)
steht seit jeher der Handel mit alten und modernen Gemälden im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.

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Nach langen Jahren mit einem Ladengeschäft im Münchner Universitätsviertel
führen wir unser Buch- und Kunstantiquariat nun von unserem Haus im Osten Münchens aus.
Hier steht uns die notwendige Zeit zur Verfügung, die erworbenen Kunst-Gegenstände eingehend zu recherchieren.

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Wir bearbeiten ein weites Spektrum der Kunstepochen und Stilrichtungen

Altmeister-Gemälde, sakrale Barockbilder und Werke des 19. Jahrhunderts
erwerben wir ebenso wie Arbeiten von Künstlern des 20. Jahrhunderts:
Vom Jugendstil über Neue Sachlichkeit bis zum Neuanfang nach 1945
und auch Zeitgenössische Kunst.

Uns interessieren immer auch regionale Malerschulen :
- Münchner Schule, Düsseldorfer Schule, Weimarer Malerschule, Dresdener und Berliner Malerei -
Dazu, naheliegend, beschäftigen wir uns mit der Malerei in Süd- und Nordtirol sowie der Kunst in Österreich insgesamt.

Ein Spezialgebiet sind Künstlerkolonien, die sich abseits der großen Städte um die Mitte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebildet haben.
Neben den kunstgeschichtlichen Aspekten versuchen wir auch, die kulturgeschichtlichen und biographischen Zusammenhänge mit zu erfassen.
Inzwischen ist die Literatur zu den Künstlerorten stark angewachsen und die Recherche selbst zu bislang wenig bekannten Künstlern oft recht ertragreich.

Die bekannteren Malerkolonien, aus denen wir gerne Bilder ankaufen bzw. in Kommission übernehmen:
Chiemseemaler, Brannenburger Maler, Dachauer Maler,
Donau–Wald–Gruppe (Bayerwald Maler), Grötzinger Maler, Kronberger- und Willingshäuser Maler,
Darmstädter Maler, Worpsweder Maler, Niddener Maler, Maler in Ahrenshoop u.a.

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Wertvolle Ölgemälde vermitteln wir auch gern in Ihrem Auftrag (Kommission)

Quer zu allen Künstlergruppierungen, Kunstepochen, Stilrichtungen und regionalen Kunstausprägungen
pflegen wir einige besondere Bildthemen bzw. Bildmotive:
Tierbilder, Pflanzen- u. Blumenbilder, Gebirgsbilder, süddeutsche Genremalerei, Städtebilder/Ortsansichten.
Dabei ist es unser Ehrgeiz unbekannte Ansichten topographisch zu verorten.
Freilich verfolgen wir ebenso mit Interesse die Arbeiten von Künstlern der abstrakten und NichtGegenständlichen Malerei
sowie in jüngster Zeit die Bildfindungen der Neuen Figuration.

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Bewertung und Ankauf von Gemälden

Zur Bearbeitung (Begutachtung und Bewertung, d.h. Preisschätzung) von Gemälden
konnten wir über die Jahre eine umfangreiche kunstgeschichtliche Handbibliothek aufbauen.
Für weitergehende Recherchen nutzen wir regelmäßig das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.
Schon längst nicht mehr wegzudenken ist auch der unbeschränkte Zugang zu allen einschlägigen (Bezahl-)Datenbanken.
Und, letztlich immer wieder hilfreich, sind die von uns gepflegten Verbindungen zu
Kunsthändler-Kollegen, Gemäldesammlern, Restauratoren sowie zu Kunsthistorikern mit deren jeweiligem Spezialgebiet.
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Wertvolle Gemälde verkaufen wir auch gerne in Ihrem Auftrag (Kommission)

Wir bieten Ihnen an, Ihre Gemälde in Kommission zu verkaufen. – Ein seit alther bewährtes Geschäftsmodell im Kunsthandel, das auch wir seit Jahren zur Zufriedenheit für beide Seiten praktizieren.
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Der Vorteil für uns – der Vorteil für Sie

Wir gehen nicht in Vorleistung und können Ihnen deshalb einen deutlich höheren Preis
als bei einem sofortigen Barankauf bieten. Den Verkaufspreis legen wir in Absprache mit Ihnen zusammen fest.

Wir bringen dazu unsere in 38 Jahren erworbene Expertise ein,
selbstverständlich unter Hinzuziehung von aktuellen Referenzpreisen,
die wir in ständiger Marktbeobachtung ermitteln.

Freilich haften wir für die uns zur Begutachtung und zum Verkauf anvertrauten Objekte.
Bei Verlust oder Beschädigung erhalten Sie denselben Preis, als wäre das Stück verkauft worden.
Darüber hinaus sichern wir Ihnen eine jederzeit transparente und selbstverständlich korrekte Abwicklung zu.

Bitte fragen Sie nach unseren (günstigen) Konditionen im Einzelnen.
Besuchen Sie auch unsere Webseite mit einer Auswahl von uns angebotener Gemälde.

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Wir bestimmen, kaufen und vermitteln auch Alte & Moderne Graphik

Papierarbeiten (Zeichnungen, Aquarelle) & Druckgraphik :
ZI und Graphische Sammlung in München bieten kaum auslotbare Möglichkeiten der Recherche.
Immer wieder eine Freude und ein Staunen, ganze Kassetten mit Künstlerarbeiten zu Vergleichszwecken einsehen zu können. Handzeichnungen, Aquarelle sowie Druck-Graphik aller Epochen und Techniken
können dadurch näher bestimmt und in ihrer (Erhaltungs-)Qualität beurteilt werden.
So wird eine seriöse Preisbewertung oft erst möglich.





G E S T A L T E N : Aus der Bilderwelt des Wasserburger Malers Rudolf Englberger (1908 - 1985)

Bitte beachten Sie unsere Ausstellungspassagen
in Wasserburg a. Inn, Marienplatz 19 & 11

Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt





Theodor Urtnowski (1881 Thorn/Torun/Westpreussen - 1963 Aachen) : Danzig / Gdańsk. - Öl/Holz

Theodor Urtnowski
(1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen) :

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : „Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft“. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : „THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.“ (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern möglich.

1500 EUR





Klaus Honauer (1923 Rieden/bei Soyen - 1979 Wasserburg/Inn) : Restschnee (wohl bei Rieden). - Aquarell

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Restschnee

Aquarell auf starkem Aquarellpapier
Unten rechts von der Mitte signiert und datiert : K. Honauer / 1963.

Darstellung/Blatt : 40 × 49,5 cm.

Erhaltungsmängel : Das Aquarell über und über stockfleckig, besonders an den hellen Stellen deutlich sichtbar.

Rückseitig eine Farbstudie.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.

65 EUR





Unsere Schaufensterpassagen in Wasserburg am Inn / Marienplatz 19 & 11 : Alte Bücher / Gemälde / Graphik / Antiques

Unter den Arkaden / Im Herzen der Stadt

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) : Selbstporträt. - Mischtechnik

Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) :

„Selbstporträt/ Studie“

Mischtechnik auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Rückseitig – nur rudimentär kenntlich – Nachlaßstempel
sowie mit „Selbstporträt / Studie“ bezeichnet;
desweiteren die Werknummer „260“

Bildmaß : 62 × 41 cm.

Erhaltung : Ein deutlicher Kratzer in der Stirn,
eine Schabstelle rechts von der Kopfpartie.
Insgesamt etwas angestaubt/fleckig und oberflächlich berieben (Lagerspuren).

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 182 f. (mit Farbabb.)

Chiemseemaler

95 EUR





H. Rahn : Die Mühle. - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß o.ä. gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie stockfleckig..

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluß, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

475 EUR





Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch/Sudetenland-2003 in Übersee/Chiemsee) : Kinder mit Schlitten in der Winternacht. - Öl/Malplatte, 1952

Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch-2003 in Übersee/Chiemsee) :

Kinder mit Schlitten in der Winternacht (in den Chiemgauer Bergen).

Öl auf Malplatte,
unten links monogrammiert und datiert : W.L (19)52.

Bildgröße/mit Rahmen : 47 × 68 cm.

Gemälde und Rahmen in schöner/unberührter Erhaltung.
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1946,
Studium an der Münchner Akademie der Bild. Künste bei Willi Geiger;
folgt seinem Lehrer nach Übersee, an den Chiemsee.
Bereits ab 1949 Ausstellungsbeteiligung an den Jahresausstellungen im Haus der Kunst München.

Über den Künstler ausführlich : www.walter-lederer.de

375 EUR





Attr. Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Schloß Pillnitz / bei Dresden). - Öl/Hartfaser

Zuschreibung : Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Schloß Pillnitz / bei Dresden

Öl auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Im Zusammenhang mit signierten Arbeiten, die uns vorliegen,
darf die Zuschreibung als zwingend gelten.

Bildmaß : 37 × 47 cm

Erhaltung : Die Bildkanten etwas berieben, v.a. rechts;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese Stellen überdeckt.
Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

350 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873 - München - 1951) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau). - Öl/Papier/Pappe

Hans Huber-Sulzemoos (1873 – München – 1951) :

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
„Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Alfons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.“

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Erhaltung :

- Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).

- Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Unebenheiten, die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch in der Frontalansicht kaum auffallen, lediglich bei Schrägansicht im Gegenlicht.

- Die im Bild verteilten aufgehellten Stellen dürften maltechnisch bedingt sein.

- Der Rahmen in den Ecken teils mit Schwundrissen (ohne Einfluß auf die Festigkeit).

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : „Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …“

Umgebung : Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Rimsting, Wasserburg am Inn

300 EUR





[Anonymus] : Chiemsee (wohl Fraueninsel). - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee (wohl vor der Fraueninsel).

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand
(müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden).

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

14 × 23 cm
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige Studie, stimmiger Gesamteindruck.

SW : Frauenwörth, Chiemseemaler

125 EUR





[Anonymus] : Am Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand,
müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden.

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

13,5 × 24 cm.
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige kleine Studie, stimmiger Gesamteindruck.

110 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Rotrotation. - Öl auf Hartfaser, 1964

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) :

Rotrotation

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert unten rechts : (19)64

Bildmaß : 50 × 68 cm

lekk





Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein - 1923 München) : Skizzenbuch

Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein-1923 München) :

Skizzenbuch

Auf dem ersten Blatt (unten links) bezeichnet : Heinrich Schlitt,
letztes Blatt oben : Kl. Bockenheimerstr. 3a, I.

Leinen (angestaubt), 13 × 17 cm,
mit etwas mehr als 60 Skizzen (auf 37 Blättern),
ein Blatt wurde (von ihm selbst?) herausgetrennt.

Oft ganzseitig mit Bleistift ausgeführt,
nicht wenige freilich auch, wie üblich, nur mit flüchtigen/kurzen Notaten.

Einige Blätter in Tusche.

Skizziert sind Soldaten, bürgerl./bäuerl. Typen, Interieurs/Schenken,
Maler vor der Staffelei, Anatomien u.a.

Der v.a. als Maler von Zwergen Berühmtheit erlangte H. Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv dazu!

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker).

Ausführlich ein Wikipedia-Artikel : Heinrich Schlitt“.

195 EUR






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