Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) : Pfünz im Altmühltal (bei Eichstätt). - Ölstudie, 1923

Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) :

Pfünz im Altmühltal

Ölstudie auf Papier/Pappe, 1923.

Ohne Signatur; die Autorenschaft darf dennoch als gesichert gelten.
Die für ihn typ. neusachliche Auffassung, die farblich zurückhaltende, „trockene“ Malweise
sowie das zeitl. Zusammenfallen mit Auftragsarbeiten in nächster Umgebung lassen keinen Zweifel.

Darstellung : 41 × 61 cm.
Rahmen : 52 × 72 cm.
Polimentvergoldung, offensichtlich aus jüngerer Zeit (ohne Patinierung),
teils merkliche „Gebrauchsspuren“.

Die Malfläche ein wenig berieben sowie mit Flüchtigkeiten, wie für Studien üblich.
Linker und rechter Rand angestückt/erweitert (vom Künstler selbst).

1923 und 1927 schuf Franz Klemmer die Deckengemälde der Kirchen Walting und Inching (die Nachbardörfer von Pfünz).
Den Auftrag erhielt er durch die Vermittlung des Architekten Heinrich Ullmann.
So dürfte vorlieg. Studie eine „Nebenarbeit“ zu diesem Auftrag gewesen sein.

Vor 18 Jahren konnten wir ein Gemälde Klemmers vermitteln,
das eine ganz durchgeführte Arbeit mit einer Pfünz-Ansicht darstellte.

Biogramm : „Klemmer, Franz, Maler in München, geb. 24.11.1879 in Fischenich bei Köln a. Rh., kam mit 17 Jahren in die Lehre zu dem Kölner Kirchenmaler Joh. Osten, besuchte seit 1906 die Münchner Kunstgewerbe-Schule unter Wahler u. L. v. Langenmantel, hierauf die Münchner Akad. als Schüler H. v. Habermanns u. kurze Zeit auch K. J. Becker-Gundahls. Ließ sich in Dachau nieder und debütierte 1913 in der Münchner Secession mit einigen Landschaften. 1914/18 stand er im Felde an der Westfront. Die dort entstandenen farbigen Zeichnungen u. Aquarelle (Soldaten, Schützengräben, Ortschaften an der Front darstellend) fanden wegen ihrer schlichten Naturwahrheit u. Sachlichkeit schnell Beachtung. Beispiele in der Graph. Samml. in München, im Schles. Mus. in Breslau, in der Hamburger Kunsthalle u. in der Galerie der Münchner Secession. Seitdem betätigt K. sich vor allem als Kirchenmaler (Fresken in der Kirche zu Feucht bei Nürnberg: Taufe Christi; Christus u. Nikodemus; Kreuzigung; Inching bei Eichstätt: Schutzmantelbild, St. Sebastian, Engelsbild, 2 Szenen aus der Legende des hl. Willibald; Eibach bei Nürnberg: Abendmahl, Jüngstes Gericht) und beschickt mit zahlreichen Landschaften (Ölgem. u. Studienbl.) die Ausst. im Glaspalast. Für die bayer. Staatssamml. wurden erworben die Landschaften „Quelle“ (GI, 1923) u. „Föhrde bei Hadersleben“ (OI, 1925), für die dort. Secessionsgal. eine „Landschaft im Altmühltal“ (OI, 1924). 1926 wurde K. zum Professor ernannt u. mit der Leitung des Ateliers für kirchl. Malerei an der Münchner Akad. betraut. Die Kunst, XXXI (- Kst f. Alle, XXX), 1915 p. 424, 432 (Abb.). – Der Cicerone, VII (1915) 335. – Die christl. Kunst, XXII (1925/26) 145. – Ausst.-Kat.: Münchener Secession, 1913 (Frühjahrsausst.), 1914 (Frühjahrsausst.), 1915 (mit Abb.), 1916; Münchener Glaspalast (Gruppe Secession): 1920, 21, 22, 24 (mit Abb.), 25, 26. – Mitteil. des Künstlers.“ (Thieme-Becker, Bd. 20, S. 473)

Weitere Literatur : Ludwig, H. (Hg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd.5, S. 476 f. (mit Abb.).
Mader, F., Bez.-Amt Eichstätt (Die Kunstdenkmäler v. Mittelfranken), S. 140 u. 340.

550 EUR





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Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Barmsee mit Karwendel (im Vorfrühling). - Öl auf Leinwand

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Barmsee mit Karwendel (im Vorfrühling)

Öl auf Leinwand,
unten links signiert

Wohl um 1925-1935.
Bildmaß : 50 × 70 cm (ungerahmt).

Erhaltung :
In der Himmelspartie etwas angestaubt und altfleckig (eine Reinigung wäre gut).
Die Leinwandrückseite wurde vom Künstler selbst grau eingefärbt.

Garmisch-Partenkirchen, Krün, Wallgau, Elmau, Mittenwald.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

285 EUR





ZUSCHREIBUNG : Feri / Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Locarno / Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert, die größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno” (die Ortsbez. unterhalb des Rahmenfalzes).

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen (v.a. die Gehrungen mit deutl. Altersspuren).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz, genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien), vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts (F. Schwarz, eigentl. ein Aquarellist; die stark graphische Auffassung, die sich in den beiden kleinen Gemälden ausdrückt, läßt aber die Autorenschaft von Feri Schwarz nicht unwahrscheinlich erscheinen).

750 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Hagnau/Meersburg/Bodensee. - Aquarell

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Hagnau am Bodensee

Aquarell,
unten rechts signiert.

Bildmaß : 76,5 × 57 cm.
Auf schwerem, genarbtem Aquarellbütten von ARCHES (mit Trockenstempel).

Das große, duftige Aquarell in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.
Mit den originalen Büttenpapierrandabschlüssen.

Hagnau, Verwaltungsgem. mit Meersburg, Daisendorf, Stetten u. Uhldingen-Mühlhofen.

850 EUR





[Anonymus] : Teresa von Avila (1515-1582). - Öl auf Leinwand, 18. Jahrhundert

[Anonymus] :

Teresa von Avila (1515-1582)

Öl auf Leinwand, 18. Jh.

99 × 88 cm, ungerahmt.

Die spanische Mystikerin und Gründerin des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen
in jugendlichem Alter, in Ordenstracht und mit den ihr zugehörigen Attributen.

Teils unwesentliche Farbabreibungen, feiner Altersschmelz.

350 EUR





Georg Werle (1866 München 1935) : Altar aus der Serviten-Kirche in Rattenberg (Tirol/Bez. Kufstein). - Gouache, 1906

Georg Werle (1866 München 1935) :

“Altar aus der Servitten-Kirche in Rattenberg” (Inntal /Tirol)

Gouache auf Papier auf Pappe, signiert und datiert : 1906.
Rückseitig mit Klebezettel : “Ausstellerverband Münchner Künstler (E.V.).

Bildmaß : 65,5 × 48,5 cm, ohne Rahmen.

Erhaltung : An der Unterkante mit Wasserrand, teils etwas berieben und andere kleinere Altersspuren.
Stimmiger Gesamteindruck.

Vita : “Werle, Georg, Maler, *30. 3. 1866 München, Schüler von J. Herterich u. W. v. Diez. Dreßler’s Ksthandbuch, 1930/II. – Kat. Glaspalast-Ausst. München, 1906; 1907; 1908. – Kat. Ausst. Münchner Kstlergenoss., 1925 (m. Abb.). (s. Thieme-Becker 35, 1942).

SW : Bettelorden, Marienverehrung, Mariologie

185 EUR





Bruno Grosse (1892 Neu-Ulm-1976 Heilbronn) : Bei Oberau (Berchtesgaden). - Öl/Leinwand, 1948

Bruno Grosse (1892 Neu-Ulm-1976 Heilbronn) :

“(B)ei Oberau / Berchtesgaden)”

Öl auf Leinwand,
unten rechts monogrammiert und datiert (19)48.
Rückseitig Atelieretikett (mit Adresse) sowie ortsbezeichnet.

Bildmaß : 51 × 61 cm, ungerahmt.

Das Gemälde in schöner, geradezu unberührter Erhaltung.
Alterspuren auf der Leinwandrückseite, jedoch ohne jeden Einfluss auf die Malfläche
Vielleich würde für manchen Geschmack ein etwas stärkerer (gänzender) Firnis das Bild steigern, wir meinen, so wäre es gut.

Biogramm : „Stud.: 1910-14 ABK München bei Heinrich von Zügel (1913/14 jeweils Preis). Lernt hier vermutlich Alfred Kubin kennen, mit dem er später im Briefwechsel steht. 1914-19 Kriegsdienst (u.a. Pilot) und -gefangenschaft. 1919 Mitbegr. des Künstlerbundes Heilbronn (1951-53 1. Vors.). Ab 1920 Kunsterzieher ebd.; 1934 Ausst.-Verbot. 1938-45 erneut Kriegsdienst und frz. Gefangenschaft, während der 1945 in Cherbourg die Radierfolge Gefangenschaft mit Szenen zum Lagerleben entsteht. 1946-57 wieder Kunsterzieher in Heilbronn. Lebt danach freischaffend in Weinsberg mit wiederholten Aufenthalten in Murrhardt und unternimmt zahlr. Malreisen nach Italien, auch nach Österreich, Jugoslawien (1972). – G. widmet sich fast ausschl. der Lsch. und ist in der trad. Lsch.-Malerei des Schwäbischen Impressionismus verwurzelt. Er beginnt im Gefolge des Münchner Kreises um Zügel in schweren, dunklen Brauntönen und gelangt auf Reisen nach Paris (1932) und Südfrankreich zu warmen und hellen Farben und großzügigen, lockeren Formen, Tendenzen, die nach einer Schwedenreise (1935) und späteren Italienreisen (ab 1953) weiter zunehmen. Seine Gem. erfassen das Atmosphärische der Landschaft. Trotz aller Dynamisierung der Darst. mit schimmernden und schwingenden Tönen strahlen die Lsch., Motive rund um das Mittelmeer sowie aus der Heilbronner und Murrhardter Umgebung, eine klare, fast erhabene Ruhe aus. Im malerischen Spätwerk ab ca. 1960 tendiert G. zu Blau und Violett.“ (Vollmer II, 1955, 318).

Oberau, seit 1972 ein Ortsteil des Marktes Berchtesgaden.

195 EUR





Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch/Sudetenland-2003 in Übersee/Chiemsee) : Kinder mit Schlitten in der Winternacht. - Öl/Malplatte, 1952

Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch-2003 in Übersee/Chiemsee) :

Kinder mit Schlitten in der Winternacht

Öl auf Malplatte,
unten links monogrammiert und datiert : W.L (19)52.

Gemälde und Rahmen in schöner/unberührter Erhaltung.
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1946,
Studium an der Münchner Akademie der Bild. Künste bei Willi Geiger;
folgt seinem Lehrer nach Übersee, an den Chiemsee.
Bereits ab 1949 Ausstellungsbeteiligung an den Jahresausstellungen im Haus der Kunst München.

Über den Künstler ausführlich : www.walter-lederer.de

375 EUR





Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein - 1923 München) : Skizzenbuch

Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein-1923 München) :

Skizzenbuch

Auf dem ersten Blatt (unten links) bezeichnet : Heinrich Schlitt,
letztes Blatt oben : Kl. Bockenheimerstr. 3a, I.

Leinen (angestaubt), 13 × 17 cm,
mit etwas mehr als 60 Skizzen (auf 37 Blättern),
ein Blatt wurde (von ihm selbst?) herausgetrennt.

Oft ganzseitig mit Bleistift ausgeführt,
nicht wenige freilich auch, wie üblich, nur mit flüchtigen/kurzen Notaten.

Einige Blätter in Tusche.

Skizziert sind Soldaten, bürgerl./bäuerl. Typen, Interieurs/Schenken,
Maler vor der Staffelei, Anatomien u.a.

Der v.a. als Maler von Zwergen Berühmtheit erlangte H. Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv dazu!

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker).

Ausführlich ein Wikipedia-Artikel : Heinrich Schlitt“.

195 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Kloster Hohenfurth (Vyšší Brod) an der Moldau (Böhmen). - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

Kloster Hohenfurth an der Moldau (Böhmen)

Vyšší Brod

Aquarell auf kräftigem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen leicht geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen/v.a. seitlich sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : „Hohenf…ert“ 1853 Franz Serafin Kreißl“

125 EUR





Walter Marcuse (1896-1976) : Wohl im Chiemgau. - Gouache

Walter Marcuse (1896-1976) :

Wohl im Chiemgau

Gouache über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseit Nachlaßstempel.

Darstellung : 14 × 19,5 cm
Passepartout : 27 × 32 cm

Das Papier in der Himmelspartie etwas gebräunt,
insgesamt ansprechendes Exemplar.

Biogramm : Walter Marcuse (1896 Mannheim – 1976 Fosterdale/ Sullivan County), deutsch-jüdischer Maler und Grafiker, studierte ab 1920 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Illustriert das Bayerische Dekameron von Oskar Maria Graf. – Seit 1933 mit Berufsverbot belegt, flüchtet er 1940 in die USA und kehrt 1951 nach Deutschland zurück. 1952 Ausstellung seiner in Amerika entstandenen Landschaften in der Galerie Schöninger in München, nach einer 1953 unternommenen Reise durch den Chiemgau und das Neckartal endgültige Rückkehr in die USA.

Expressiver Realismus, Vertreter der sog. „Verschollenen Generation“.

85 EUR





Gustav Schröpler (1830 Lovosice/Böhmen - Ingolstadt 1901) : Ingolstadt. Ansicht über die Donau mit Soldaten des Genie-Regiments (Pioniere). - Ölgemälde über Lithographie, um 1865

Gustav Schröpler (1830 Lovosice/Böhmen – Ingolstadt 1901)

Ingolstadt. Ansicht über die Donau.
Im Vodergrund Soldaten des Genie-Regiments (Pioniere)

Ölgemälde über Lithographie, auf starke Pappe, um 1865,
ohne Signatur.

Bildmaß : 26,5 × 42,5 cm

Farbstark und zugleich fein ausgeführte Malerei über einer Lithographie von Eberhard Emminger
nach Gustav Schröpler.

Die Vorlage wird dabei vollständig von der Ölmalerei überdeckt bzw. teils eigenständig
weitergeführt; so ist die Himmelspartie gänzlich fei gestaltet. Ein zweites bekanntes Exemplar
(ausgestellt im Stadtmuseum Ingolstadt) zeigt eine dramatische Wolkenstimmung – im Gegensatz
zum freundlichen, ruhigen Himmel des hier vorliegenden Bildes. Als Ausführender kommt wohl kaum jemand anderes in Frage als Gustav Schröpler selbst.

Vgl. Hofmann/Reissmüller : Ingolstadt, Bilddokumente der Stadt 1519-1930. Ingolstadt, 1981, S. 251, Kat.-Nr. 154 sowie S. 185, Abb. 172; die dort im Ktlg. angegebene Datierung “ca. 1870”
ist vielleicht ein wenig spät angestetzt, “um 1865” dürfte näher liegen.





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Gebirgsbach bei Saalbach/Hinterglemm/Salzburger Land. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Gebirgsbach bei Saalbach (Hinterglemm)

Aquarell, nicht signiert,
rückseitig mit Nachlaßstempel.

Nicht datiert : wohl nach 1945.
Das prächtige, große Aquarell stammt aus der Spätzeit Kesslers,
in der er einige seiner früheren, beliebten Motive in einer offeneren, freieren Weise wiederholt hat.

Blattgröße : 72,5 × 50,5 cm

An der rechten Seite oben ein 1 cm langer Randeinriß der bildseitig kaum merklich ist.
Auf sehr kräftigem “Schoellers-Parole” Aquarellpapier (beinahe in Kartonstärke).
In schöner, farbfrischer Erhaltung, immer in Mappen aufbewahrt, deshalb auch farbfrisch wie am ersten Tag.

Biogramm : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.

.

Saalbach-Hinterglemm, Gemeinde im Pinzgau, Bundesland Salzburg, Österreich.

275 EUR





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: Chinese Portrait. - Oil on canvas, signed

Vera Southby (verheiratet : Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Ca. 1925-1935.

Unten rechts signiert / signed lower right : SOUTHBY.

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Bildmaß / Image size : 40 × 50 cm.
Rahmen / Frame : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.

750 EUR





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn-1946 Ulm) : St. Michael in der Wachau. - Mischtechnik (Gouache/Aquarell)

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 Ulm) :

“St. Michael in der Wachau”

Mischtechnik (Gouache/Aquarell),
am Unterrand ortsbezeichnet und signiert,
wohl 1930-er Jahre.

Darstellung/Blattmaß : 50 × 69,5 cm.

Rückseitig mit dem vollen Namen bezeichnet (einschließlich der Atelieradresse: München 13, Adalbertstr. 55/0), betitelt sowie mit kurzen Notaten und Atelierstempel (mehrfach).

Eindringlich zeigt sich in diesem Bild die Position des im Nachhinein so benannten Expressiven Realismus.

Erhaltung : Das Papier maltechnisch bedingt leicht wellig. In den oberen Ecken feine Japanhinterlegungen, dabei rechts schwache ehemalige Papierfältchen merklich – sonst nur geringe Alterspuren, die bei Blättern dieser Größe kaum ganz ausbleiben.

Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

Vita : “[…] Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. […] Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen […].” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61).

Die Wehrkirche zum Hl. Michael in der Marktgem. Weißenkirchen in der Wachau (Niederösterreich); Filialkirche der Pfarrei Wösendorf im Dekanat Spitz.

220 EUR





GEMÄLDE : Stets Ankauf Chiemseemaler bzw. Bilder vom Chiemsee (Fraueninsel) & Wasserburger Künstler / Maler

Wir kaufen Ölgemälde vom Chiemsee und Wasserburg am Inn.

Wertvolle Bilder nehmen wir auch gerne in Kommission.
Eine jederzeit korrekte sowie transparente Abwicklung sichern wir zu.

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit!

Bitte beachten Sie auch unsere Schaufenster in Wasserburg/Inn, Marienplatz 19 & 11 -
im Herzen der Stadt (Unter den Arkaden).

Von uns gesuchte Künstler am Chiemsee / Chiemseemaler u.a.:

Heinrich Kirchner
Marianne Lüdicke
Paula von Goeschen-Roesler
Heinrich Heidner
Hiasl Maier-Erding
Constantin Gerhardinger
Thomas Baumgartner
Elisabeth Lommel
Julius Exter
Otto Miller-Diflo
Karl Raupp
Joseph Wopfner
Maximilian Haushofer
Alfred Haushofer
Arnold Balwé
Theodor von Hötzendorff
Eugen Croissant
Rudolf Sieck
Albert Stagura
Anton Müller-Wischin
Max Märtens
Paul Paulus

Von uns gesuchte Wasserburger Künstler / Wasserburger Maler u.a.:

Gustav Eichhorn (1857 Au/bei Aibling – 1928 Wasserburg/Inn)
Rudolf Engelberger (1908 Gabersee – 1985 Wasserburg a. Inn)
Hans Friedrich (1890 Leipzig – 1976 Wiesbaden)
Hans/Hanns Ganser (1897 – Wasserburg – 1970)
August Geigenberger (1875 Wasserburg am Inn – 1909 München)
Otto Geigenberger (1881 Wasserburg – 1946 Ulm)
Karl Hofmann (*1880 Aschaffenburg)
Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Wasserburg – 1979 Wasserburg)
Viktor Käß (1911 Pasing/München – 1998 Wasserburg)
Josef Kellner (1876 Wien – 1929 Schwaz)
Fritz Köll (1884 Wasserburg – 1958 Pasing/München)
Joseph Kollmar (1909 München 1961)
Joseph Pilartz (1891 Köln – 1974 Wasserburg a. Inn)
Willy/Willi Reichert (1937 München)
Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg/Inn)
Joseph Springer (1812 Wasserburg 1870)
Karl/Carl Staudt (1884 Elberfeld – 1930 Toledo)
Max Arthur Stremel (1859 Zittau – 1928 Ulm – tätig in Wasserburg am Inn)
Max Trelano (1824 Wasserburg 1899)
Karl Wähmann (1897 Finkenstein – 1981 Steppach/bei Wasserburg am Inn)





August Roeseler (1866 Hamburg - 1934 München) : Ansicht von Berchtesgaden. - Öl auf Leinwand, signiert

August Roeseler (1866 Hamburg – 1934 München) :

Ansicht von Berchtesgaden

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.

Bild : 50 × 70 cm
Rahmen : 60 × 80 cm

Mit wenigen ganz minimalen, aus der üblichen Betrachterdistanz nicht merklichen Kratzerchen.
Insgesamt in sehr ansprechender, frischer Erhaltung.

Der Rahmen rundum mit Ausbesserungen.

Seit 1884 an der Kunstakademie in München bei Wilhelm von Lindenschmit d. J. Nach dem Studium war er in München hauptsächlich als Illustrator und Karikaturist tätig. (s. Horst Ludwig : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. – Münchner Maler im 19. Jh., Bd. 3, S. 337).

Die Ansicht wie sie sich vom Weinfeld aus zeigt,
im Hintergrund der Watzmann, davor der Grünstein.

295 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Zillertal. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Zillerthal” (Zillertal/Tirol)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9,5 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 15,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild nicht ganz passgenau sowie etwas locker im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen dürfte aus der Zeit um 1900 sein
(Gehrungen etwas gelockert, geringe Bestoßungen, v.a. seitl. sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage
montiert. Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Zillerthal / 1853 Franz Serafin Kreißl”

115 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Parthie bei Karlik (Böhmen/Tschechien). - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Parthie bei Karlik” (Böhmen/Tschechien)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert.

Bild : ca. 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 27,5 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Gehrung ob. rechts leicht geöffnet, geringe Bestoßungen, v.a. seitlich/sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Parthie beiKralik” 1853 Franz Serafin Kreißl”

95 EUR





Oskar Gansloser (1881 Pforzheim - tätig u.a. in Konstanz - 1945) : Die Kirchgasse in Ettlingen bei Nacht. - Öl/Leinwand

Oskar Gansloser (1881 Pforzheim – tätig u.a. in Konstanz – 1945)

Sternennacht. Nachtwächter in einem Altstadtgässchen

(Ettlingen mit der Martinskirche)

Unten rechts signiert in schöner Jugendstilschrift : O. Gansloser

Bildmaß : 65 × 40 cm
Rahmen : 71 × 45,5 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung, nur geringe Altersspuren.
Allerunterster und alleroberster Bildrand mit leichter Rahmenkantenbeschabung (siehe Abb. mit Signatur).

Das Nachtbild läßt sich nicht ganz einfach abbilden,
in natura wirkt das Bild harmonischer, in den Farben weniger hart.

Literatur : Carlo Karrenbauer : Maler sehen den Bodensee. – Konstanz 1991, S. 128 (Kurzeintrag).

255 EUR





[Anonymus] : Kapuziner-Mönch. - Öl/Leinwand, um 1900

[Anonymus] :

Kapuziner-Mönch

Öl auf Leinwand
ohne Signatur, um 1900.

Bildmaß : 90 × 60 cm,
ungerahmt.

Das Gemälde wurde gereinigt, wie auf der Leinwandrückseite zu erkennen ist.
einige Retuschen in nichtaussagerelevanten Partien
Ansprechender Gesamteindruck.

Orden der Minderen Brüder, Ordo Fratrum Minorum (OFMCap),
Zweig der franziskanischen Familie.

500 EUR





Rudolf Sieck (1877 Rosenheim - 1957 Prien am Chiemsee) : Frühling am Bodensee. - Mischtechnik

Rudolf Sieck (1877 Rosenheim – 1957 Prien a. Chiemsee)

“Frühling am Bodensee”
Frühlingslandschaft mit blühenden Wiesen und Obstbäumen im Geist des Jugendstils

Mischtechnik.
Signiert sowie rückseitig (eigenhändig) betitelt
und mit verschiedenen Nummern versehen.

Bildgröße : 55 × 70 cm
Rahmen : 65 × 89 cm

Mischtechnik auf sehr guter, starker Holzmalplatte mit Einschubleisten (Prägestempel der Fa. Gebr. Oberndorfer, der bedeutenden Münchner Firma für Rahmen und Malplatten). Die Malfläche konservatorisch korrekt mit Abstandhalter zum Glas.

Gewichtiger Rahmen der Münchner Rahmenwerkstatt Ulrich.
Kleine/unwesentliche, oberflächliche Ausbesserungen.

Rudolf Sieck war mit Hermann Hesse befreundet, der seinerzeit in Gaienhofen am Bodensee wohnte – vielleicht bei einem Besuch dort entstanden.

Angebot im Kundenauftrag.

Das verglaste Gemälde – auch aufgrund seiner Größe und seines Gewichtes – für den Versand nicht geeignet. Wir liefern aber gern persönlich/kostenlos bis zu einer Entfernung von 250 km. Bei weiteren Entfernungen bitten wir, uns entspr. entgegenzukommen.

900 EUR





Ankauf Gemälde in München & Oberbayern : Alte Meister & Moderne : Kunsthandel Joseph Steutzger

Alte & moderne Ölgemälde : Ankauf – Kommission

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

Für WhatsApp einfach hier anklicken.

Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





Theodor Urtnowski (1881 Thorn/Torun/Westpreussen - 1963 Aachen) : Danzig / Gdańsk. - Öl/Holz

Theodor Urtnowski
(1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen) :

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : “Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft”. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : “THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.” (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern möglich.

1500 EUR






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