Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Parthie bei Karlik. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

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Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Parthie bei Karlik”

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Gehrung ob. rechts leicht geöffnet, geringe Bestoßungen).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Hohenf..ert” 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Unbek. Kirche. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Hohenf… ert” (unbek. Kirche)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen leicht geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Hohenf..ert” 1853 Franz Serafin Kreißl”

175 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Zillertal. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Zillerthal” (Zillertal/Tirol)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9,5 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 15,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild nicht ganz passgenau sowie etwas locker im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen dürfte aus der Zeit um 1900 sein
(Gehrungen etwas gelockert, geringe Bestoßungen).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage
montiert. Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Zillerthal / 1853 Franz Serafin Kreißl”

195 EUR





Hermann Eller (1925 Zwiesel – Deggendorf – Passau 2009) : Stadtteil Landshut. - Öl/Hartfaser, 1989/1990

Hermann Eller (1925 Zwiesel – Deggendorf – Passau 2009) :

“Stadtteil Landshut”

Öl auf Hartfaser, 1989,
unten links signiert (in die feuchte Farbe geritzt).

Rückseitig nochmals (wie üblich) signiert
sowie betitelt und datiert : 24.3.89

Bildmaß : ca. 39 × 49 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Für Hermann Eller so typisches (dunkel-)toniges Gemälde,
mit furiosem Pinselschlag.

Eine kleine Stelle oben links mit wenig merklicher Bereibung –
sonst ins frischer/schöner Erhaltung.

Hermann Eller war u.a. Mitglied im 1966 gegründeten “Bayerwaldkreis”, der bis 1996 bestand. Weitere Künstler in der Vereinigung waren Karl Mader, Gerhard Michel, Hans Wölfl u. Josef Fruth. Die Gemeinschaft bestand bis 1996.

Vita : “Eller, Hermann, dt. Maler, Graphiker, *20.9.1925 Zwiesel, tätig in Deggendorf. Lehre als Elektromonteur. 1943/44 Soldat; ab 1945 frz. Kriegsgefangenschaft, dort Arbeit im Bergwerk und erste künstler. Betätigung. Ausst.-Beteiligung in Paris durch Vermittlung des Y.M.C.A. 1947/48 Besuch der Akad. in Lens (Schwerpunkt Portr. und Lsch.). Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft Kontakte zum Maler Karl Alexander Flügel in Ulrichsberg. 1954 Begegnung mit dem Erdinger Tiermaler Franz Xaver Stahl. 1958 erstmals Teilnahme an einer Ausstellung im Haus der Kunst, München. 1964 Einladung in die Villa Massimo nach Rom. Zahlr. Studienreisen, u.a. Toskana, Paris, Rom, Holland, Jugoslawien, Ägypten, Rumänien, Ungarn, Rußland, Griechenland, CSSR, Türkei. Malt 1967 zus. mit Edmund Steppes. 1976 Lehrgang für Lith. und Druckgraphik an der Stuttgarter Akademie bei Eugen Funk …”. (Wilhelm Amann, in : AKL XXXIII, 2002, 295). (SW: Bayerwaldmaler, aber nicht Mitglied der Donau-Wald-Gruppe / Gasthaus/Restaurant “Grauer Hase”).

Über H. Eller (aus naher Kenntnis) siehe auch Astrid Zitzelsberger-Eller, in Begleitpublikaton zur Sonderausstellung : Paul Paulus und sein Malerfreund Hermann Eller. – Prien, Galerie im Alten Rathaus, 1990.





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Scioragruppe im Bergell (Bregaglia). - Öl/Lwd., 1974

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

“Scioragruppe i. Bergell” (Bregaglia)

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert : Seidl-Seitz.

Rückseitig auf Klebezettel und nochmals auf der Leinwand
vom Künstler betitelt, signiert und datiert : 1974.

Bildmaß : 70 × 90 cm
Rahmen : 89 × 110 cm

Das Gemälde in guter, frischer Erhaltung.

Der Rahmen wurde vom Künstler selbst gestaltet
(schlicht silberfarben und weiß gestrichen).

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).





Zuschreibung : Josef Behamgruber (1845 Niederaudorf - 1919 Oberaudorf): Ansicht von Oberaudorf. - Öl auf Leinwand

Zuschreibung : Josef Behamgruber (1845 Niederaudorf – 1919 Oberaudorf)

Ansicht von Oberaudorf

Im Hintergrund der Inn, der Zahme Kaiser
und Spitzen des Wilden Kaisers, davor rechts Floriberg und Burgberg (Ruine Auerburg).

Öl auf Leinwand.

Ohne Bezeichnung,
lediglich auf der Rückseite ein Schildchen mit der Aufschrift :
Pfarrer Oberaudorf / Herrn Jose(ph) von Pra… (so od. ähnlich).

Darstellung : 43 × 61 cm
Rahmen : 54 × 71 cm

Auf dem Rahmen Messingschildchen mit der Gravur :
“Oberaudorf um 1860” (diese Datierung dürfte deutlich zu früh ansetzen).

Die Leinwand wurde fachgerecht doubliert (keine Blasen etc.).
Der Grund für die Doublierung ist nicht recht ersichtlich, außer einer leichten,
altersüblichen Krakelee sind keine Schäden in der Malschicht merklich (auch keine Retuschen etc.).

Von ansprechender Gesamterhaltung.

Aufwändiger, neuerer Vergolderrahmen (wohl Kurt Petzenhammer, München),
ganz vereinzelt minimale Handhabungsspuren.

Zur Zuschreibung :
Das AKL beinhaltetet folg. Eintrag “Behamgruber (…) dt. Maler-Familie, Landwirte und Kirchenmaler in Nieder- und Oberaudorf/Kr. Rosenheim, 1764-1919 tätig (Bd. VIII, 1994, 293). – In einem eigenen Eintrag (ebd.) schließlich wird Josef Behamgruber mit den o.g. Lebensdaten erwähnt, eine Zuschreibung an jenen erscheint plausibel. – Knappe Auskunft über die Behamgruber findet sich auch bei Hans Heyn: Süddeutsche Malerei. – Rosenheim, 1981. S. 209.

SW: Niederaudorf, Reisach, Kiefersfelden, Inntal, Brannenburg, Erl, Ebbs, Kufstein (Tirol).





Hans Wimmer (1907 Pfarrkirchen - 1992 München) : Hephaistos schmiedet im Aetna die Waffen des Achill. - Bronzeplakette

Hans Wimmer
1907 Pfarrkirchen – 1992 München

HEPHAISTOS / SCHMIEDET /
IM AETNA / DIE WAFFEN / DES / ACHILL

Bronzeplakette (Relief), 1960.
13,5 × 21,5 cm, oben re. signiert.
In schöner Erhaltung.

Teilnahme u.a. an der documenta 1 (1955).
Großplastiken an öffentl. Plätzen, u.a. “Trojanisches Pferd”
an der Alten Pinakothek, München. Portraitbüsten u.a. von
Oskar Kokoschka, Martin Heidegger.

Die Plakette wurde 1960 von der DEMAG als Jahresgabe in einer Auflage von 100 Expl. in Auftrag gegeben, siehe Uta Kuhl : Hans Wimmer. Das plastische Werk. – Göttingen 1999, Werkverzeichnis Nr. 255,1 (= 1. Fassung). Von der Fassung von 2 (225,2), die sich darin unterscheidet keine Aufschrift zu haben, sind nur. 2 Expl. bekannt.

385 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Mohnblumen. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Mohnblumen

Großes Aquarell,
signiert unten rechts : Carl Kessler / Heimstetten b. München.

Nicht datiert : um 1931 (s. WZ).
Rückseitig von C. Kessler als “unverkäuflich” bezeichnet.

Bildmaß : 72 × 53 cm.

Das Aquarell wurde von Carl Kessler selbst professionell auf einen Unterlagekarton aufgezogen (keine Blasen etc.).

Die Blattecken etwas berieben, eine Ecke etwas stärker betroffen (s. Abb.), bei einer allfälligen Rahmung würden die Stellen unter den Rahmenfalz fallen.

Insgesamt in sehr ansprechender, farbfrischer Erhaltung.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

145 EUR





Walter Merz (1897 Neustadt/bei Freiburg im Breisgau-1963) : "Einsame Tannen am Feldberg" (Schwarzwald). - Öl/Leinwand

Walter Merz (1897 Neustadt/bei Freiburg im Breisgau- 1963) :

“Einsame Tannen am Feldberg” (Schwarzwald)

Öl auf Leinwand,
unten links signiert : W. Merz

Bildmaß : 42 × 60 cm
Rahmen : 56 × 73,5 cm

Rückseitig betitelt
sowie Klebezettel des Kunstgewerbehauses
Gerber u. Schawinsky, Karlsruhe.

Bild und Rahmen in gepflegter Erhaltung.

175 EUR





[Anonymus] : Im Waldinneren. - Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen, wohl um 1900-1914

[Anonymus] :

[Im Waldinneren]

Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftl. eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / “für Lydia”

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich an die Auffassung der nah gesehenen Bäume von Albert Weisgerber, “Sommertag” von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen.





Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Schwarzer Wasserschlagrahmen : um 1900

Hartholz (wohl Birne o.ä.) auf Weichholz.
Schmaler Waschgoldschlips an drei Seiten.

Außenmaß : 41 × 34 cm
Falzmaß : 30,7 × 22,2 cm
Lichte : 28 × 20 cm
Schenkelbreite : 6 cm

Sollte eines der Maße 100% millimetergenau sein müssen,
dann bitte um Anfrage (v.a. bzgl. des Falzmaßes bzw. des nötigen Spielraumes,
der hier ungefähr mit 2 Millimeter gemessen ist).

Erhaltung :

Einige mäßige Kratzer bzw. Bereibungen.
Die beiden oberen Gehrungen gering geöffnet, jedoch fest/stabil.
Ca. 10 unbedeutende/unauffällige kleine Wurmlöchlein.

Alles in allem sehr stimmiger, ansprechender und gepflegter Gesamteindruck.

Neugotik, Gotik, Wasserschlagprofil, Profilrahmen

145 EUR





Ferdinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Russischer General (?) - Aquarell/Bleistift

Ferdinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Wohl : Russischer General zu Pferd
(ggf. nehmen wir eine Berichtigung unserer Vermutung gern entgegen).

Aquarell über Bleistift.
Studie in Minaturformat.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlagekarton : 13 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch (1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Aus einer Folge von kleinen Studien, die Militärs u.a. vor allem aus der Zeit des
Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871 darstellen.

Erhaltung :
Alt auf Unterlagekarton aufgezogen.
Wenige minimale Altfleckchen.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

115 EUR





Zuschreibung : Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig - München 1977) : Kleines Mädchen im Garten. - Öl/Leinwand

Zuschreibung :
Margarete Kallmeyer-Mehlhorn (1881 Leipzig – München 1977)

Kleines Mädchen im Garten

Öl auf bloßer Leinwand,
ohne Bezeichnung.

Die oberen Ecken leicht beschädigt, in den Rahmenecken gering merklich.

Bildmaß : ca. 32 × 26 cm.
Offensichtlich der überständige Rand von der Künstlerin selbst schief beschnitten, die vier Reißnagelspuren in den Ecken zeigen an, dass das Bild in der Originalgröße vorliegt.

Die bloße Leinwand ist mit doppelseitigem Klebeband auf eine Pappe montiert
(durch leichtes Anziehen schadlos abzunehmen). Beides zusammen unter Glas gerahmt.

Kann alles in einer Minute auseinandergebaut werden, wenn die Zusammenstellung nicht gefallen sollte,
zumal die Rückwand lediglich mit biegsamen Klammern befestigt ist.

Nach Auskunft der Vorbesitzerin, Nachbarin der Künstlerin,
stammt das Gemälde aus dem Nachlaß.

165 EUR





Hans Olde (1895 Gut Seekamp/bei Kiel - 1987 Gauting/bei München) : Savona (Ligurien). - Aquarell, signiert

Hans Olde (1895 Gut Seekamp/bei Kiel – 1987 Gauting/bei München) :

Savona (Ligurien)

Aquarell,
unten rechts signiert : Olde

Darstellung/Blatt : 29,5 × 40 cm (vollrandig/unbeschnitten).

Ein Lichtrand markiert den vormaligen Passepartoutausschnitt, an den Blatträndern einige kleine Bräunungen. – Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

Biogramm : “Der Sohn des erfolgreichen Impressionisten und Akad.-Dir. in Weimar und Kassel [Hans Olde d.Ä.) beginnt nach dem Abitur ein Stud. der Germanistik, Phil. und Gesch. in Marburg. Im 1. WK ist er 1914-18 als Freiwilliger an der Westfront (Flandern) eingesetzt. 1919 setzt er sein Stud. an den Univ. Kiel und München fort. 1920 Abbruch des Stud. und Beginn der Malerei in München. 1922 Besuch der Hans-Hofmann-Schule für Bild. Kunst in München. 1924 Schüler von Willy Jaeckel in Berlin. 1926 erste Reise nach Paris, längerer Aufenthalt in der Provence. 1927/28 in Paris an der Éc. de la Grande Chaumière bei Moïse Kisling. Der frz. Einfluss, insbesondere von Henri Matisse, wird erst ab den 1950er Jahren in O.s Malerei dominant. 1934 nach Heirat und Ansiedlung in Gauting, Wirken im dortigen Künstler-Kr. bis zu seinem Lebensende. 1940-44 im 2. WK als Hauptmann in den Ostgebieten. 1944 Verwundung und Rückkehr nach Deutschland. Ab 1946 Beginn der regelmäßigen Reisen, ab 1954 wieder in die Provence, wo neben Lsch. (Alpilles, 1960) eine Ser. von Caféhausbildern entsteht. Die Zeit der großen Malreisen (bis etwa 1975) ist die fruchtbarste Schaffensperiode seines Lebens. Es entsteht ein Zyklus von etwa 40 in Mischtechnik ausgef. Bildern (Kathedralen), die in locker fragm. Ausschnitten das Wesen der mon. Bauten erfassen. O. schafft neben Lsch., Münchener Motiven und Städteansichten (Madrid, Plaza de Cybeles, 1962) auch Porträts (Dr. Eberhard Hanfstaengl, 1959/60); seltener entstehen im Atelier arrangierte Stillleben. Seine spontane, skizzenhaft offene Malweise, die den Unterschied von Öl-Gem. und Aqu. aufhebt, hat nichts Konzeptuelles oder programmatisch Überformtes, seine Themen nichts von einer Problematisierung oder Zergliederung der Welt. O.s Malerei ist unprätentiös und strahlt trotz zweimaliger Kriegserfahrung Lebensfreude und Heiterkeit aus, die er mit leichtem Pinsel in eine lichte Farbigkeit übersetzt. Ab 1955 Beginn einer regen Ausst.-Tätigkeit. Trotz seiner gegen die Zeitströmung gesetzten gegenständlichen Malkunst, erhält O. große Anerkennung: 1978 Ehrengabe der Bayerischen Akad. der Schönen Künste, München; 1979 Seerosenpreis der Stadt München; 1980 Günther-Klinge-Preis, Gauting …” (AKL XCIII, 2017, 290).

145 EUR





[Anonymus / engl. Aquarellist] : Bruges (Brugge/ Brügge/Belgien/Belgique/Belgium). - Aquarell, 19. Jh.

[Anonymus – Englischer Aquarellist / English watercolorist]

“Bruges”
Brügg, /Brugge, Belgien, Belgium, Belgique

Vor einger Zeit konten wir ein Aquarell anbieten, das zweifellos vom selben Künstler stammte u. das rückseitig eine Beschriftung in engl. Sprache aufwies, somit kann für die Autorenschaft auch hier ein engl. Aquarellist angenommen werden – vielleicht im Umkreis/Circle James Duffield Harding (?)

Aquarell / Watercolor, 1. Hälfte 19. Jh.,
rückseitig mit Bleistift ortsbezeichnet :
“Bruges” sowie mit der Nr. “131” versehen.

Bildmaß / image size : 10,2 × 14,5 cm

Erhaltung/Condition : Am äußersten Rand (ca. 3 mm) umlaufend ganz feine Aufhellung, herrührend von einem – inzwischen abgelösten – Natronpapierstreifen, der zur Befestigung unter Passepartout diente. – Around the outermost edge of the sheet light-stained.

Das Aquarell, mit ganz wenigen Abweichungen, äußerst ähnlich dem Stahlstich “Brügge”, erschienen 1835 in “Meyers Universum oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde”.

Die zeichnerische und v.a. koloristische Qualität (die Stahlstiche in “Meyers Universum” sind ausschließlich unkoloriert erschienen) weist nicht auf eine Kopie o.ä. hin – eher auf eine Studie/Vorarbeit zum Stahlstich.

“Die Bildvorlagen für die Ansichten in ‘Meyers Universum’ muß man … in England vermuten. In Deutschland waren, als Meyer mit seinem ‘Universum’ begann, zunächst noch keine wesentlichen Stahlstichbücher erschienen, die als Vorlagen hätten dienen können … Die englischen Verleger entsandten ihre besten Zeichner wie Batty, William Bartlett, Allom. (Angelika Marsch : Meyer’s Universum. Ein Beitrag zur Geschichte des Stahlstichs und des Verlagswesens im 19. Jahrhundert. Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1972, S. 39).

295 EUR





Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège - Paris 1958) : Waldstück mit Weiher / Forêt avec étang de la forêt- Öl/Holz / Peinture à l’huile sur bois. - signiert/signé

Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège – Paris 1958)

Waldstück mit Waldweiher
Forêt avec étang de la forêt

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois
unten rechts signiert / Signature en bas à droite : ARM HENRION

Bildmaß / Taille de l’image : 45,8 x 37,5 cm.

In guter Erhaltung / La peinture en bon état.

Vita : Ab 1920 [in Paris] ansässig (frz. Staatsbürgerschaft). – Zunächst Zchngn für das Marionettentheater in Lüttich, Genreszenen zur Comedia dell’Arte und Plakatentwürfe im Stil der Belle Epoque.
Ferner Landschaften (Ourthe-Tal), Figuren- und Genreszenen, Akte und Porträts. H.s zentrales Sujet ist das Selbstportät als Pierrot in einer Serie mit über 200 Variationen, in denen er unterschiedliche Gemütsbewegungen und damit die Thematik der Selbstentfremdung und Bedrohtheit bildhaft macht.” (AKL LXXII, 2012, 40, Karin Sagner).

395 EUR





Bruno Goldschmitt (1881 Nürnberg-1964 München) : Berglandschaft. - Gouache, signiert

Bruno Goldschmitt (1881 Nürnberg – 1964 München)

Berglandschaft

Gouache, wohl 1. Drittel 20. Jh.,
unten rechts signiert :

Darstellung/Blattmaß : ca. 70 × 49 cm

Erhebliche Erhaltungseinschränkungen :
Einige hinterlegte Randrisse (bildseitig merklich), das große Blatt an den Außenrändern teils etwas knittrig; dazu Knitter in der Himmelspartie sowie unten rechts (dort auch mit kleineren Farbverlusten). Großer Wasserrand oberhalb des höchsten Gipfels.

Trotz zahlreicher Altersspuren – recht stimmiger Gesamteindruck.

In natura sind die Farben deutlich kräftiger als auf den Abbildungen.

Kunstgewerbeschule Nürnberg, Akademie der Bildenden Künste München. 1900 Gründung (mit Hermann Hesse, Ludwig Finckh, Robert Weise u.a.) einer Künstlerkolonie am Bodensee. – Werke u.a. Freskenzyklus ‘König Laurin’ im Parkhotel Laurin, Bozen sowie Fresken im Polizeipräs. München.

195 EUR





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: Chinese Portrait. - Oil on canvas, signed

Vera Southby (verheiratet : Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Ca. 1925-1935.

Unten rechts signiert / signed lower right : SOUTHBY.

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Bildmaß / Image size : 40 × 50 cm.
Rahmen / Frame : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.





[Anonymus] : Mann mit Haube (Pierrot?). - Aquarell, Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Mann mit Haube (Pierrot?)

Aquarell mit etwas Deckweiß, 2. Hälfte 20. Jh.
ohne Bezeichnung.

Bildmaß/Blatt : 27 × 19 cm.

Das Blatt maltechn. bedingt etwas faltig, v.a. an den Blatträndern.

Ein feines Kunststück!

85 EUR





Michael Kiefer (1902 München-1980 Übersee/Chiemsee) : Am Samerberg (Chiemgau). - Öl auf Leinwand

Michael Kiefer (1902 München – 1980 Übersee/Chiemsee) :

Samerberg

Öl auf Leinwand, unten links signiert : M. Kiefer.

Bildmaß : 60 × 80 cm
Das Gemälde hat keinen Rahmen.

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Die Signatur wohl bei einer früheren Reinigung ein kleinwenig “gedünnt”, aber klar erkennbar.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee [Chiemseemaler]. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995], S. 310 f. (mit gr. Farbabb.) und S. 371 (Vita).

Inntal, Heuberg, Chiemgau, Chiemgauer Berge, Roßholzen

375 EUR





ZUSCHREIBUNG : Theodor Blätterbauer (1823 Bunzlau-1906 Liegnitz) : Achensee/Tirol. - Ölstudie, 1856

ZUSCHREIBUNG :

Theodor Blätterbauer (1823 Bunzlau-1906 Liegnitz) :

“Achensee” (Tirol)

Öl auf Pappe (vielleicht auch Papier/Pappe),
unten links bezeichnet und datiert (in die noch feuchte Farbe geritzt) :
“Achensee / 16. Sept. (18)56.

Ohne Signatur,
auf der Bildrückseite eine Zuschreibung von alter Hand :
Blätterbauer / Liegnitzer Künstler

Bildmaß : 23 × 36,5 cm, ohne Rahmen.

Die Malfläche angestaubt, an wenigen Stellen etwas berieben u. mit kleinen Kratzern, der Firnis teils eingeschlagen. Drei kleine “Kirschen” (= fingernagelkleine Buckel in der Malpappe). Rahmenfalzspuren.

Eine Reinigung würde wohl manche Farbnuance erst wieder ans Licht bringen.

Vita : “Theodor Bernhard Rudolf Blätterbauer (* 24. Dezember 1823 in Bunzlau; † 30. Juni 1906 in Liegnitz) war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichenlehrer der Liegnitzer Ritterakademie. Er zählt zu den wichtigsten Landschaft- und Architekturzeichnern Schlesiens Ende des 19. Jahrhunderts. – Bibliographie : ThB4, 1910. Boetticher I.2, 1895; MűvLex I, 1965; Ries, 1992. – Das geistige Deutschland am E. des 19.Jh., B. 1898, I, 57 s.; J.Blaschke, Gesch. der Stadt Glogau und des Glogauer Landes, Glogau 1913, 26, 220, 233 (Abb.); G.Grundmann, T.B., Schlesier Jb. 1956, 58-61; G.Grundmann, Dome, Kirchen und Klöster in Schlesien, Ffm. 1963, 40 s.; E.Scheyer, Schles. Malerei der Biedermeierzeit, Ffm. 1965, 45, 232; H.Heyn, Süddt. Malerei aus dem Bayer. Hochland, Rosenheim 1979, 209; Vermißte Zchngn (Kat. Kpst.-Kab.), Dresden 1987, Nr 84; J.Kruse, Von Menzel bis Beuys: Aus den Kunst-Slgn der Veste Coburg (Kat.), Coburg 1992, 15. Addenda: Zeit-Reisen. Hist. Schlesien-Ansichten aus der Graphik-Slg Haselbach (K Wander-Ausst.), Marburg 2007”. (AKL XI, 1995, 336).

375 EUR





Alexander Kircher (1867 Triest - 1939 Dresden) : Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten). - Tempera

Alexander Kircher (1867 Triest – 1939 Dresden) :

Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten)

Gouache,
unten rechts signiert : A. Kircher.

Bildmaß : 32 × 48 cm.

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung,
lediglich die alleräußersten Ecken teils minimal berieben.

Alt (etwas schief) auf bräunliche Unterlagepappe fest montiert.

Vita : “Kircher, Alexander, dt.- österr. Marine- und Landschaftsmaler, Illustrator, 26.2.1867 Triest – 16.9.1939 Dresden. – Biogramm : Zunächst Seeoffizierslaufbahn in der K.u.K. – Kriegsmarine. Nach einem Unfall ab 1888 Stud. der Malerei an der KA Berlin bei Hans Frederik Gude, Hermann Eschke, Fritz Sturm und Wilhelm Friedrich. Danach zahlr. Studien-Reisen durch Europa, Asien und Nordamerika. 1893 Beteiligung an der malerischen Ausgestaltung der Bauten der WA in Chicago. Arbeitet auch zeitweilig mit dem Marinemaler Hans v. Petersen an dessen Panoramen und Dioramen. Als Illustrator wirkt K. bei vielen angesehenen dt. und ausländischen Zss., u.a. bei der Leipziger Illustrierten Ztg, der Illustrierten Wochenschrift Reclams Universum (Leipzig), den Schriften des Österr. und Dt. Flotten-Ver. sowie dem Wiener Verlag Philipp & Kramer mit. Er schafft Feldpost- und Ansichtskarten für das Österr. Rote Kreuz, das Kriegsfürsorgeamt, den Wiener Künstlerpostkartenverlag BKWI, die Verlage Keinmayr & Bamberg in Laibach, Erste Uhrenfabrik, Hanns Konrad in Brüx, Tuck & Sons London, sowie Max Ettlinger & Co und Misch & Co. 1895-1900 Prof. an der KA Triest. Nach kurzem Aufenthalt in Wien 1904 Übersiedlung mit der Fam. nach Dresden. Dort freier Künstler und Anschluss an die Kunstgenossenschaft. Später Umzug nach Moritzburg, wo sich auch das Familien-Grab befindet. Um 1908 illustriert K. das Buch Unsere Kriegsflotte 1556-1908 von Freiherr Alfred v. Koudelka. 24 Orig. dieser Marinebilder erwirbt der österr. Kaiser Franz Joseph I. Seither sind Kaiser Franz Joseph I. und Wilhelm II. Förderer und Mäzene von K.s Kunst, in deren Auftrag er Marine- und Flottenbilder der K.u.K. – Kriegsmarine und bis 1917 der dt. Kriegsflotte schafft. Nach dem 1. WK hält K. den Wiederaufbau der dt. Handels- und Kriegsmarine in Gem. fest. Für sein Werk wird K. 1909 mit dem span. Orden Isabellas der Katholischen für Verdienste um Kunst und Wiss. ausgezeichnet.

Bibliographie : ThB20, 1927. C.H. Martelli, Diz. degli artisti di Trieste, Trieste 2001; P.Bussler, Hist. Lex. der bild. Künstler für Cuxhaven und Umgebung, Bremerhaven 2004; Schweers II, 2008. H.Gieseler (Ed.), Nordsee, Bd. 1, Dt. Lsch. in Wort und Bild, L. 1932; K.Gogg, Österreichs Kriegsmarine 1848-1918, Sg./St./Z. 1967; Fliegen 90/71 (K Heeresgeschichtliches Mus.), W. 1971; A.E. Sokol (Ed.), Seemacht Österreich, W./M./Z. 1972; H.J. Hansen (Ed.), Dt. Marinemalerei, Oldenburg/Ha. 1977; J. und C. Prange Bracker, Alster, Elbe und die See, Ha. 1981; E.Grapenthin, Künstler und Künstlerinnen in Bremerhaven und Umgebung 1827-1990, Bremen 1991; R.Basch-Ritter (Ed.), Österreich auf allen Meeren, Graz/W./Köln 1995; G.Pawlik/L.Baumgartner (Ed.), Österreichs Marine und Küste auf alten Postkarten, Graz 1996; S.Lozo, A.K. – Porträts von Schiffen (K Kroatisches Maritimes Mus.), Split 2000; J.Jensen, Kiel und die See in der Kunst und Bildreportage, Heide 2004; T.Habersatter (Ed.), Schiff voraus (K), Sg. 2005. (AKL LXXX, 2014, 307).

800 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Kosake (Studie). - Öl auf Malpappe, ohne Signatur

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Kosake (Studie)

Öl auf Leinwand auf Pappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß (Lichte) : 43 × 24,5 cm
Vergolderrahmen : 50 × 31 cm

Bild und Rahmen in schöner Erhaltung, das Gemälde mit der Quarzlampe geprüft.

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

480 EUR





[Anonymus] : Winter in Zakopane / 1943. - Aquarell, wohl um 1943

[Anonymus] :

“Winter in Zakopane … 1943”

Aquarell (without frame), wohl um 1943,
rückseitig auf der ehemaligen Rahmenabdeckung (Rahmen fehlt)
beschriftet : 1943. Winter in / Zakopane – / Warschau / / Karin Keller?

Das Aquarell etwas stockfleckig und wellig, hervorgerufen durch das spannungsverursachende fest anmontierte alte Passepartout.

Bildmaß/Image Size : 17 × 22 cm

Watercolour, somewhat spotty and wavy.
Framecover with labeling “Winter in Zakopane …”

Zakopane, Woiwodschaft Kleinpolen im südlichsten Teil Polens, ca 90 km südl. Krakau. Im Talbecken der Westtatra u. der Hohen Tatra nahe der slowakischen Grenze.

75 EUR





Zuschreibung : Max Hitzler (Augsburg 1911 - 1991 Neuburg/Donau) : Im Jura bei Mörnsheim/Solnhofen. - Öl auf Leinwand

Zuschreibung : Max Hitzler (Augsburg 1911 – 1991 Neuburg/Donau) :

“Im Jura / b. Mörnsheim”

Das Bild zeigt die Zwölf Apostel zwischen Mörnsheim und Solnhofen.

Öl (Studie) auf Leinwand, wohl 1960er Jahre,
ohne Signatur.

Öl auf Leinwand, nicht signiert.

Rückseitig alter Klebezettel u.a. mit Preis u. Betitelung.
Bildmaß : 50 × 39 cm (ohne Rahmen)

In schöner, unberührter Erhaltung.

Max Hitzler war mit Carl Otto Müller befreundet, mit dem zusammen er
im oberen Altmühltal wohl auch malte (s. Photo der beiden im untenstehenden Ktlg., S. 6 oben li.)

Literatur : Max Hitzler. Mensch und Maler. – Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Galerie Neuburg, im Rathausflez. – Texte : Winfried Rein u. Marion Kapfer. – Neuburg, 2013

115 EUR






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